weil mir dann die wichtigsten hausfrauentipps weitergegeben werden: z.b. dass man angebranntes nicht einweicht, oder mühsam abschrubbt, sondern einfach mit ein wenig wasser und backpulver aufkocht. und der topfboden schaut aus wie neu;-)
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mama, ich probier heut einen neuen heimweg aus, vielleicht komme ich ein bisschen später!
- wie fährst du denn?
zuerst mit der straßenbahn x, dann mit der straßenbahn y, und dann mit der u-bahn 1 und dann eh mit der u-bahn 2.
- ist das nicht ein bisschen sehr umständlich?
nein, nein, da erspar ich mir bei der straßenbahn x drei stationen.
- gib lieber zu, dass du ein mädel begleiten willst!
stimmt, mama, so könnt man´s auch sagen;-)
falls sich jemand zufällig ein genaueres bild von mir machen möchte
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um ein wenig nachhilfe für ihre tochter bat mich die immer sehr viel sprechende hausmeisterin in gebrochenem deutsch in der früh, sie selber könne ja da gar nichts machen, aber wenn ich vielleicht, ich würde doch studieren ...? am selben nachmittag schon kam milena das erste mal, mit allen ihren bereits fertig gemachten hausaufgaben und einem bleistift und einem selten eifrigen gesichtsausdruck. nichts war an den aufgaben auszusetzen, wieso denn nachhilfe? weil ich auch im gymnasium lauter einser haben will, erklärte sie mir ganz ernst mit ihren 10 jahren, selten hab ich mich bei nachhilfe weniger anstrengen müssen.
vier jahre später wechselte sie auf die handelsakademie, die börse hätte es ihr angetan, dort wolle sie einmal arbeiten, sagte sie. nachhilfe brauchte sie keine mehr, hatte sie ja nie gebraucht, war immer noch vorzugsschülerin. nach ihrem ersten ferienjob bei einem bekannten hörte ich nur lob, das jahr drauf wurde sie ganz ohne mein zutun dort wieder genommen.
längst schon war ich weggezogen. ob ich kommen könne und mit milena reden, fragte mich die mutter am telefon, auf mich würde sie vielleicht hören? worum es denn ginge? das sei kompliziert, milena hätte sich verliebt, den rest würden sie mir schon erzählen, wenn ich da wäre.
sie seien nach hause nach nach jugoslawien gefahren, dort hätte sie ihn kennen gelernt. und jetzt wolle sie ihn wiedersehen, er lebe eh auch in wien. ja – das sei doch normal mit sechzehn, meinte ich. nein, das ginge keinesfalls so einfach, milena ist ein anständiges mädchen. das bezweifle doch niemand, aber mit sechzehn dürfe man doch einen freund haben? was er denn mache? er sei zuckerbäckerlehrling, er wolle auch nicht, dass milena weiter in die schule gehe. du willst mit der schule wegen eines burschen aufhören? fragte ich milena entsetzt. eigentlich nicht, sagte sie leise, aber – und jetzt mischte sich die mutter ein. wenn sie ihn heiratet, braucht sie doch keine schule! und das ginge ja gar nicht, dass sie ihn heiratet und kinder kriegt und in die schule geht, sagte die mutter. aber sie muss ihn doch nicht gleich heiraten, sie ist doch erst sechzehn! milena ist anständig, sie muss ihn heiraten! spätestens jetzt war mir klar, dass ich ein völlig anderes gespräch erwartet hatte. und dass ich die mutter nicht verstand. der vater saß die ganze zeit daneben und schwieg. der mutter tat es jetzt offensichtlich leid, mich überhaupt eingeladen zu haben. jetzt bin ich jung, jetzt kann ich als großmutter helfen! fuhr sie mich an. - aber die schule! - das gehe sowieso nicht, dass sie da weiter gehe. nein, sie sei noch nicht schwanger, wie könne ich das fragen! ich war ziemlich ratlos und traurig, als ich wegging. was hatten sie von mir erwartet?
milena hat die schule abgebrochen und ihn geheiratet. und in kürzerster zeit vier kinder bekommen. aus dem aufgeweckten mädchen wurde in wenigen jahren eine meist ungepflegt scheinende, stark übergewichtige und übellaunige frau. das wusste ich aber auch nur , da sich aus meiner alten wohnung nacheinander die wohnung meiner schwester, das erste büro meines exmanns, eine untermietwohnung meiner eltern und schließlich wieder die wohnung meiner schwester entwickelte. und irgendwann wechselte die hausmeisterin.
vor einem halben jahr war ich bei unserer hno-ärztin. neben mir im wartezimmer eine attraktive jüngere dame, die mich an irgendwen erinnerte, es wollte mir nicht und nicht einfallen. sie sah auch kurz zu mir her, sagte aber nichts. als die sprechstundenhilfe „milena r. bitte“ aufrief, war ich mir sicher – und sprach sie nach der behandlung an. ja, sie sei es, sie hätte sich eh auch gedacht, dass wir einander kennen. natürlich sei sie inzwischen geschieden, erzählte sie mir, und als nächstes würde sie die matura nachholen. und vielleicht studieren. aber mit vier kindern sei es nicht so leicht. zum glück hätte sie immer ihre mutter, die helfe eh viel ...
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die qualität einer gesprächsrunde definiert sich nicht nur nach herrn kraus durch die teilnehmer;-)
blanke neugier hat mich gestern in den ersten getrieben, da steht einmal ein demnächst von mir genauer zu besichtigendes atelier, wo
sie und
er, wie auch ihre werke wohl zu finden sein dürften.
ebenda wünsch ich mir genau die lesung von
ihr, die gestern ganz spontan geplant wurde. wenn sie liest, ist
sie aber sicher auch dabei, eine weitere bereicherung in twodayistan.
des weiteren freut sich der a. auf ein kennenlernen einer ganz speziellen dame, die der unterhaltung allerdings eher untertischig beiwohnte und ansonsten
hier residieren dürfte.
ein special oscar für mutiges flügeltragen geht wiederum an
diese dame, und spezieller dank an frau
rosmarin für die initiierung dieses kleinen, feinen treffens.
bildmaterial sollte es bei fast allen links außer hier geben, mein blog ist ja doch meist ein wenig textlastig.
ahja: und superfly ist auf 98.3;-)
la-mamma - 25. Feb, 18:51
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kind 1, das in einem anderen bundesland wohl schon im rennkader wär

kind 2, das unermüdliche

kind 3, das schnell ermüdende, bei dessen fahrweise allerdings auch einmal ein schi zu bruch gehen kann
ohne bild: kind 4 und die paar begleitenden randerscheinungen ... und dann hätt der titel ja nicht gepasst.
weitere erkenntnisse der woche:
90% aller polizisten, die einen banküberfall begehen, werden gefasst (während fast alle anderen entkommen).
achtjährige können ohne mit der wimper zu zucken das wort f*cken gebrauchen, auf nachfrage allerdings keine ahnung haben, was es bedeutet.
vierzigjährige können bei stärkstem schneetreiben ohne kopfbedeckung schifahren und jeden ursächlichen zusammenhang mit der darauf erfolgenden verkühlung bestreiten.
wenn die mutter beim scharade einen begriff darstellt und der sohn fälschlicherweise "männerernte" vorschlägt, lässt das tief blicken.
pensionen im ländlichen bereich, bei denen die chefin auf urlaub fährt, können ein wenig lax geführt werden.
da gehen schon einmal die eier (lässlich) oder das brot (das ganze!, eher unverzeihlich) aus, bevor alle gefrühstückt haben.
yoga ist nicht teufelsanbetung. auch wenn die kinder den nebenaktivitäten der sportlichen ungarischen reisegesellschaft bis zum schluss sehr skeptisch gegenüber standen.
meine freundin l. kann nicht rechnen. bezahlt hat sie für drei tage, geblieben sind wir dann (nach begleichung des rests) die von anfang an geplante woche. es hätte ja auch so billig sein können, meinte die l. ...
die welt ist klein, wie immer. die mitreisende e. steht auch als autorin auch im index im
buch vom h.. wir kannten einander vorher gar nicht. also nicht persönlich;-)
la-mamma - 22. Feb, 17:10
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immer wenn ich mich zu viel kälte, zu viel wärme, zu viel schlecht gewaschenen gläsern, zu viel aufregung, zu vielen krankheitskeimen, zu viel pms und noch mindestens siebzehn anderen (noch) unbekannten auslösern, von direkter ansteckung sowieso zu schweigen, aussetze, krieg ich eine - zwei MINDESTENS drei fieberblasen.
die zeiten, wo ich das zweite rendez-vous fast wegen vorübergehender unpässlichkeit streichen wollte (und dann herzhaft beim anblick der sieben kollegen am männlichen pendant schmunzelte), sind definitiv vorbei. aber auch die zeiten, wo ich aciclovir, activir, zovirax, lomaherpan, die selbergerührte melissencreme aus der nächstgelegenen apotheke oder in ermangelung von irgendetwas anderem zahnpasta verwendete. denn das einzig wahre ist: HONIG draufschmieren! und zwar möglichst viel und dick!
die mitleidenden können es gerne ausprobieren, risiken und nebenwirkungen können beim zuständigen imker oder greißler erfragt werden;-)
la-mamma - 22. Feb, 15:24
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heut hab ich den a. mindestens dreimal komplett aus dem schnee gegraben. momentan gräbt er sich allerdings freiwillig schon wieder im iglu vorm haus ein. aber wenn selbst mir tiefschneefahren taugt (was anderes gibt es hier im moment nicht), dann hat das schon was ... bisschen mehr sicht wär nicht schlecht. obwohl es sowieso keine pisten mehr zu sehen gibt;-)
la-mamma - 17. Feb, 16:49
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ist zufällig sogar ein richtig öffentlichkeitstaugliches. mit diesem bild ersucht der a. alle unsere nachbarn, uns doch bitte alte rosensträuße zum verfüttern für unsere lieblichen sekundärhaustiere zu spenden. und sie tun´s auch brav;-)
stöckchen gefunden bei frau
kratzbürste.
la-mamma - 12. Feb, 17:43
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schon am montag hab ich mich sozusagen kulturell überlastet, indem ich mich zuerst mit einer geschenkten karte zum herrn
jirkal - übrigens sehr empfehlenswert - ins afterwork-kabarett und direkt danach ins konzerthaus begab.
schon gestern hab ich meine freundin m. ungefähr zweihundertmal fotografiert, und werde auch sie der berühmten
schminkabteilung zuführen. obwohl sie´s deutlich weniger nötig hat.
schon heute bin ich drauf gekommen, dass wir nicht am samstag, sondern am sonntag auf urlaub fahren. das nächste mal delegiere ich das buchen vielleicht nicht unbedingt an meine chaotischste freundin.
schon gestern hab ich "die wohlgesinnten" endgültig aus der hand gelegt, ich kenn jetzt zwar die schlusspointe, fühle mich in keiner weise vom ganzen werk bereichert und habe die letzten zweihundert seiten eher geblättert.
schon vorige woche hab ich
emoticon von der frau durlacher gelesen. nicht nur in anbetracht der hauptlektüre war das eine erfreuliche abwechslung.
schon seit einer stunde hat das kind einen neuen anorak. dummerweise wird er auch aus dem herauswachsen. wieso wir dann im sportgeschäft das dreifache des anorakpreises ausgegeben haben, und um den rest eigentlich nur socken, einen ebenfalls reduzierten pulli, einen ball und handschuhe erwarben, ist ein weiteres schwieriges rätsel.
schon morgen fahr ich endlich wieder mal nach baden, und freu mich auf zwei bevorstehender wiedersehens- und
wiederhörenserlebnisse , wobei die qualität mancher freundschaften anscheinend auch umgekehrt proportional zur häufigkeit persönlicher treffen sein kann.
und ein bisschen schonen würd ich mich dann auch gern.
la-mamma - 11. Feb, 18:32
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