bücher

Sonntag, 26. Juli 2009

just read ...

heute eher recht weit weg ...

wie es in einer japanischen firma so zugeht, abartig bösartig beschrieben in "mit staunen und zittern" (oder umgekehrt) von frau amelie nothomb. schnell zu lesen, äußerst kurzweilig.
edit: bin zu faul, jetzt auch den richtigen einband zu googlen. bösese mädchen ist jedenfalls ein anderes (nicht ganz so gutes) buch von mme nothomb.

wie es in der heutigen türkei so zugeht, hie ostanatolien, da istanbul, mit einer geschichte, die man auch nicht so leicht aus der hand legt, in "glückseligkeit" von zülfü livaneli. nicht ganz so schnell zu lesen, aber fesselnd, und fast noch mehr empfohlen ...
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Mittwoch, 3. Juni 2009

die bücher meiner großmutter

ich hab nicht dieselbe großmutter wie peter henisch oder gerhard roth, aber innerhalb kürzester zeit sind mir in texten dieser beiden von mir gern gelesenen beschreibungen der bibliotheken der ihrerseits untereinanderseits ebenfalls nicht identen großmütter untergekommen.

und: alle diese werke kenne ich auch, von den langen ferienzeiten, in denen ich mich bei meiner omi in ihrem doch recht übersichtlichen bücherregal gleich neben den bunten elefanten, den goldenenen gondeln, sowie den mokka- und stamperlarrangements samt kannen bzw. karaffen nach herzenslust bediente. da ich immer schon recht viel gelesen habe, durften es manche bücher auch sehr oft noch einmal sein. lesen ist meine harmloseste sucht, früh angefangen hab ich auf jeden fall.

ich habe "vom winde verweht" verschlungen, ich habe mit der armen nachfolgerin von "rebecca" mitgelitten. ich habe vielleicht nicht alles in "bel ami" verstanden, ich habe die "menschen im hotel" geliebt, und fast noch mehr "vor rehen wird gewarnt". ich kann mich auch dunkel an "im westen nichts neues" erinnern und ich bin mir fast sicher, dass "krieg und frieden" die einzige überschneidung zur deutlich größeren bibliothek meines vaters war. obwohl - hemingway dürfte bei ihm auch gnade gefunden haben, die erste stunde hat aber auch da für mich in oberösterreich geschlagen. wogegen "lolita" nur bei meinem vater stand, allerdings in der einzigen "schund"reihe.

bei ein paar anderen büchern bin ich mir nicht mehr sicher, ob sie mir bei meiner omi tatsächlich das erste mal begegnet sind - jedenfalls hatte sie überhaupt nichts für simmel und konsalik über, während ich franz werfel (mit 50prozentiger wahrscheinlichkeit) und stefan zweig (mit 80prozentiger) irgendwie doch im gewesenen regal vermute. viel mehr wäre sich aber nicht mehr ausgegangen.

spannend und gut lesbar fand ich diese werke alle, erinnern kann ich mich an die inhalte teilweise viel besser als an die vielen tausend bücher, die ich nachher gelesen habe. die heutigen "bestseller" finde ich dagegen zum großteil viel mühsamer oder schlechter. dafür borge ich mir zum ausgleich seit neuestem in der bibliothek weniger bekannte werke der oben gelisteten "klassiker" aus. ich glaube, ich werde schön langsam alt.
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Montag, 9. März 2009

um die ecke denken

sehr geehrter herr glavinic!
plötzlich hab ich das gefühl, ich müsse mich bei ihnen entschuldigen. ähem - deshalb .
aus irgendeiner seltsamen anwandlung heraus hab ich jetzt "das bin doch ich" doch gelesen. sozusagen, um endgültig zu entscheiden. herr susi war gar nicht so schlecht, von der arbeit der nacht hab ich mir einfach zu viel erwartet. das kann nämlich bei zuviel wohlwollen allenthalben auch herauskommen.
also unentschieden...
und nun ausgerechnet ein buch von einem autor, der über einen autor - was für ein zufall - sich selbst schreibt. eine idee, die mich eher abstößt, als sonst etwas. und jetzt kommt´s: wie viel bücher sie bisher auch verkauft haben - jetzt vergönne ich ihnen den erfolg! das ist völlig unironisch gemeint, sie haben ihn wohl doch verdient. denn sich mit einer so langweiligen idee dann so wacker und durchaus kurzweilig sein eigenes leben zu protokollieren oder zu persiflieren, das hat schon wieder was. für große literatur werden sie´s ja wahrscheinlich selber auch nicht halten, aber gerade die leichtigkeit und sanfte ironie, mit der sie sich selber und ihre umgebung so trefflich beschreiben, hat mich überzeugt.
jetzt muss ich den kameramörder oder die carl haffner´sche liebe auch noch lesen. oder vielleicht doch eher, wie man leben soll? ... welches würden sie mir denn empfehlen?

ps: sagen sie es den beiden nicht weiter, aber das letzte kabarett vom herrn maurer fand ich auch nicht so besonders, und trotz der gerade passablen erfahrung mit ihnen werde ich "ruhm" vom herrn kehlmann sicher nicht lesen;-)
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Sonntag, 1. Februar 2009

schwere kost

"... nicht gewalttätig oder sadistisch wird, weil er den Häftling nicht für ein menschliches Wesen hält; ganz im Gegenteil, seine Wut wächst und wandelt sich in Sadismus, sobald er merkt, dass der Häftling, weit davon entfernt, ein Untermensch zu sein, wie man ihn gelehrt hat, im Grunde genauso ein Mensch ist wie er selbst, und diese Widersetzlichkeit ist es, verstehen Sie, die der Wachsoldat unerträglich findet, dieses stumme Beharren des anderen, deshalb prügelt ihn der Wachsoldat, weil er versucht, ihm die gemeinsame Menschlichkeit auszutreiben. Wohlgemerkt, das klappt nicht: Je mehr der Wächter prügelt, desto klarer erkennt er, dass der Häftling nicht bereit ist, sich als Nichtmensch zu sehen. Am Ende bleibt ihm keine andere Möglichkeit, als ihn zu töten, was ein Eingeständnis seiner endgültigen Niederlage ist."

zitiert aus den wohlgesinnten (j. littell). wie erschlagen sei er von dem buch gewesen, wird jorge semprun am klappentext zitiert. es geht nicht nur ihm so.
nach immerhin fast 900 seiten voll von grausigen details, distanzierten beobachtungen und leicht kruder familiengeschichte dazwischen kann ich aber nicht einmal mehr sagen, warum ich mir die lektüre überhaupt noch weiter antue. vielleicht weil es mir in unterschiedlichen lebensaltern immer wieder nötig erscheint, mich mit dem unfassbaren auseinanderzusetzen. berührt haben mich andere werke früher weit mehr. verstören tut allerdings dieses gerade bzw. gerade dieses.
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Dienstag, 30. Dezember 2008

der bastard von istanbul

auf empfehlung von derfrogg gerade ausgelesen:
bastard of istanbul
herr steppenhund meinte, dass werfel in den vierzig tagen des musa dagh alles wissenswerte über die vertreibung der armenier gesagt hat, so eng sehe ich das nicht. dieses (auch sehr empfehlenswerte) buch hab ich vor ewigkeiten gelesen, ich nehme fast an aus der bibliothek meines vaters. vom "literarischen standpunkt" ist dieses buch zweifellos deutlich bemerkenswerter. und sehr gut lesbar ist es auch!

ich würde die beiden bücher gar nicht vergleichen wollen, elif shafak´s handlung spielt weit mehr in unserer heutigen welt und spielt auch weit mehr mit etlichen vorurteilen, die auch in unseren köpfen so herumspuken - schlicht, weil wir zu wenig wissen.
frau shafak überfrachtet uns zwar auch nicht gerade mit historischen details, sie ist eher eine scharfe und witzige beobachterin, die in ihrer teilweise ein bisschen sehr konstruiert wirkenden geschichte manche dialoge und personen ausgesprochen lebendig wiedergibt, sodass man ihr die handlung durchaus noch abnimmt und es einem richtig leid tut, wenn das buch endet.

für den tipp revanchier ich mich mit diesem:
die unglaubliche reise der lillian leyb, das letzte buch, das ich auch fast nicht aus der hand legen wollte.
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Sonntag, 21. Dezember 2008

Landemyth

Autorin: Natalia Hartmann, 2008
ISBN: 978-3-85251-252-5

Hier geht es zum Originalklappentext . ACHTUNG: In diesem Fall ist das GANZE Buch vorhanden! Man kann soll es sogar kaufen;-)


Rezension (von mir)

Ingunar erzählt seine Abenteuer in Landemyth, wo er seinen Urlaub auf Wunsch seiner Freundin – ein wenig unerwartet mit der Suche nach ihr - verbringt. Er schwankt dabei zwischen seinem alten Ich als gut aussehendem, selbstsicherem Anwalt und der ihm in der witzig und durchdacht konstruierten Fantasiewelt zugeteilten Rolle. Er ist durchaus einer, der sich fügen kann – ob er das nun gut oder schlecht findet, wird er für sich begreifen lernen. In ihm steckt überhaupt mehr – von Beginn an zweifelt er an der Angemessenheit seiner Handlungen, schon bald nimmt er das Spiel äußerst ernst. Er bemüht sich um Ehrlichkeit bei seinen Tagebucheinträgen, er wird uns so sympathisch, dass wir Frau Hartmann gewisse Details aus seinem „richtigen Leben“ am Ende gar nicht mehr abnehmen wollen.
Das Buch ist zeitweise richtig spannend, sehr gut erzählt, und dass die Autorin allen Suchenden und ihren Methoden Respekt erweist und sie gleichzeitig ein wenig aufs Korn nimmt, hat mir besonders gut gefallen.


Offener Leserbrief (von mir)

Liebe Frau Hartmann,

Ihr Buch hat mir gefallen! Sie haben eine gute Geschichte spannend erzählt. Ich werde über ein paar der angerissenen „Wege“ zu sich selbst nachdenken.

Fürs nächste Buch wünsche ich Ihnen einen anderen Verlag – samt einem besseren Lektorat.
Die Rechtschreibfehler tun ein bisschen weh, und ein paar andere Kleinigkeiten, die ein Lektor oder eine Lektorin wohl angemerkt hätten. (Wozu nach meinem Ermessen auch ganz kleine Streichungen und eine größere gehören sollten.)

Wenn Sie das genauer wissen wollen, schicke ich Ihnen gerne eine E-mail, hier möchte ich nicht zu viel verraten, bzw. wäre die Kritik ohne vorherige Lektüre sowieso nicht nachvollziehbar. Auf jeden Fall hätte mir ein anderes Ende besser gefallen.

Ich hoffe, Sie verstehen das nicht falsch – ich hab das Buch wirklich gerne gelesen, und bin voller Hochachtung für Ihre Originalität!

Liebe Grüße,
la-mamma
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Dienstag, 14. Oktober 2008

Niveauvoller Beitrag!

ich könnt den vorigen ja auch ersetzen, aber ...

Gerne lese ich ja, was mir Freundinnen empfehlen oder schenken. Hier eine kleine Anhäufung aus der Kategorie "andere Bücher":

Frau Testsiegerin schwärmte von
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Recht hatte sie! Voller Ironie, trotzdem richtig liebevoll, man ist traurig, allein, weil das Buch irgendwann leider endet.

Am Samstag bekam ich unter vielen anderen:
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Mit dem bin ich krankheitshalber schon gestern fertig geworden - erfrischend anders und streckenweise bitterböse.

Und als letztes noch eine Empfehlung, die eigentlich gar nicht mir, sondern derjulia galt:
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Das gefiel mir auch. Sicher das Buch mit dem schrägsten Humor - und noch mehr anders, als die beiden vorderen ...
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Montag, 13. Oktober 2008

Rezension der Rezension

ausdrücklich erwünscht!

Kleine Erklärung: Da das Buch noch nicht erhältlich ist, stelle ich meine Rezension einfach hier zur Diskussion. Findet ihr sie ausreichend? Ich darf sowieso unbeeinflusst drüber schreiben, und mir danach das Buch behalten - mehr Bedingungen gab es nicht.
Und ich hab das Buch auch wirklich gelesen!


Rezension

Niemals vergessen!

Dieses Buch ist die Chronik einer großen jüdischen Familie, sorgfältig recherchiert und zusammengetragen von einem aus der „Generation der Enkel“. Die Sätze sind knapp, dadurch dass die Erzählzeit oft springt, wird dieser Bericht manchmal vielleicht ein wenig unübersichtlich.

Gleichsam umrahmt wird die Geschichte der Familie von der Schilderung des ungeklärt gebliebenen Mordes an Richard Graubart - der erste Teil schildert 1938 hauptsächlich aus Sicht der Opfer, der zweite Teil enthält eine lange Rückblende zur galizischen Herkunft ausgeweitet auf die Geschichte der Ansiedlung von Juden in Tirol und dem Aufschwung des Wintertourismus, von dem auch der mutmaßliche Mörder lebte.
Der dritte Teil beginnt mit Richard Graubarts Geburtsjahr 1899 und endet mit seines Vaters Tod 1936. Dazwischen erleben die älteren Brüder den ersten Weltkrieg, Gefangenenlager in Russland für den einen, Südfront schließlich auch noch für den jüngsten.
Im letzten Teil viel über die Täter, über deren Ausflüchte, Rechtfertigungen, Begnadigungsgesuche und über den Umgang mit ihnen bis weit in die Sechzigerjahre hinein. Auch viel über die Methoden der jeweiligen österreichischen Bundesregierungen, Restitutionen zu verhindern oder zu verzögern.

Christoph Bauer versucht nicht um unser Mitleid zu heischen, er dokumentiert und überlässt es dem Leser, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ich fand es schade, dass gerade durch den Versuch, die Schicksale aller Familienmitglieder in ihren Umgebungen und Lebensumständen von Lemberg über Innsbruck bis London zu erzählen, viele Personen nur kurz erwähnte Namen bleiben mussten. Hier wirkt das Buch oft sehr distanziert, obwohl es dem Autor keineswegs an Respekt vor den Opfern mangelt.

Seine klare Sprache macht es leicht lesbar, die eher nüchterne Schilderung macht es zu einem wichtigen und richtigen geschichtlichen Dokument. Vielleicht gelingt es dek Autor auch gerade dadurch, dass alle eigenen Mutmaßungen auch als solche erkenntlich sind, dem Unfassbaren gerecht zu werden.

zu:

Klappentext

November 1938: Der jüdische Kaufmann Richard Graubart wird in seinem Haus von einem Rollkommando der SS ermordet. Seine Familie wird nach Wien ausgewiesen, von dort wird ihr – wie Graubarts Bruder Siegfried, einem führenden Mitglied der zionistischen Bewegung – die Flucht ins Exil gelingen. Auf der anderen Seite: Ein Innsbrucker Hoteliersohn und Schilehrer, als SS-Hauptsturmführer einer der Täter. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs vor Gericht gestellt, flieht er ins Ausland. 1959 kehrt er nach Österreich zurück und wird nach nur zweijähriger Haft als freier Mann entlassen. Schnörkellos und leidenschaftlich begibt sich Christoph W. Bauer anhand von Originaldokumenten, Briefen und Archivmaterialien auf eine literarische Spurensuche durch die Lebens- und Leidenswege der Familie Graubart und erzählt damit zugleich zwei exemplarische Geschichten aus der jüngeren Vergangenheit Österreichs: Die Geschichte der Täter und die der Opfer, die durch den Nazi-Terror alles verloren haben: ihre Heimat, ihr Eigentum, ihre Familien – und ihr Leben.
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Dienstag, 16. September 2008

just read

und ned wirklich begeistert war ich von "vienna" von der frau eva menasse.
anfangs gings ja noch, aber irgendwann war es mir einfach zu viel von allem. also eine nicht-empfehlung. leicht ketzerischer gedanke gegen den roman: hätte sie ihre beiträge gebloggt, hätt ich das blog sehr wohl abonniert;-) ein roman ist´s aber für mich trotzdem noch nicht.
zum ausgleich vertiefe ich mich jetzt in "eine zeit ohne tod", also den für mich nächsten saramoga. und der hat mich noch nie enttäuscht ...
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Dienstag, 2. September 2008

zusammenhängende bücher

mir geht es oft so, dass ich bücher hintereinander lese und mich über die gelungene abfolge freue. die letzten drei sind auseinandersetzungen mit dem tod, wie ein kind davon getroffen wird, darauf reagiert oder gar ihn verursacht.

angefangen hab ich mit stilles chaos von sandro veronesi. ein mann verliert überraschend seine lebensgefährtin (sie stirbt während er eine andere frau vor dem ertrinken rettet) und verbringt in folge seine tage vor dem schulgebäude der gemeinsamen zehnjährigen tochter. er erzählt in ganz einfacher sprache von gar nicht so einfachen dingen, es rührt und ist in keiner weise rührselig. besser kann ich es nicht beschreiben, vielleicht sagt auch der titel einiges, es hat mir jedenfalls ausnehmend gut gefallen ...

als nächstes fiel mir extrem laut und unglaublich nah von jonathan safran foer in die hände. da ist der vater bei 9-11 gestorben - und hauptsächlich der neunjährige sohn erzählt - von seiner einsamkeit danach, von seiner sehnsucht nach ihm, und von seinen rätselhaften suchen. dabei ist er unglaublich liebenswert mit allen seinen phobien, in seiner großen trauer und mit seiner wachsenden neugier auf die welt und mit seiner offenheit gegenüber allen.

und jetzt lese ich ein buch, das mich (und das muss wohl auch die absicht sein) eher ratlos macht: wir müssen über kevin reden von lionel shriver. die mutter schreibt (an den vater) - und versucht in ihren briefen irgendeine art erklärung oder entwicklung - sozusagen ganz von anfang an - zu finden oder aufzuzeigen, wieso kevin in der highschool sieben menschen getötet hat. ich bin schon auf seite fünfzig und kevin ist noch nicht einmal gezeugt. die erzählende mutter wirkt völlig normal - so wie du und ich - und das ist eben irritierend. ich geh einmal weiterlesen ...
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auch wenn WEIHNACHTEN vorbei ist:


heinz szolarz
my vienna!

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