flüssig und leicht "österreichisch" zu lesen
Sag ich zu ihm: "Ich hab jetzt das
innere Stadtium erreicht, wo ich sag
Leo, pold ausse müssma aufs
Land, Straßen hamma da wohl genug, ich will Wälder, Wiesen und
Wieden, Gänseblümchen und
Margareten sehen !""
Maria, hilf mir doch", sag ich zu meiner Schwester, "beim
Neubau", als
Josef - stadt wie damals,
als er grundlos aber cool seinen sieben
Favoriten simm Eringe kaufte -, "
mei Dling is des ned"
hietzing brüllte, "ohne
Penzing kömma weder was bauen noch mit dem Auto aufs Land fahren!
Fünf Hausaln hamma schon außerhalb,
otta kring ma jetzt noch einen Lottogewinn? Ich will nix mehr
hern - als währ in Großvater sein Erbe no
dö! Blingt´s ma -"
"Br! Igitt!" En Aufong hob i ma denkt, "na is
don aus? tadt ma uns leichter! Oder
lies in ganzen text noch einmal von vorn! Weil jetzt is er aus.
mein inniger dank geht an meine volksschullehrerin, die mich alle wiener bezirke auswendig lernen ließ, sodass ich sie in der richtigen reihenfolge kann, an den erfinder des uraltwitzes "ham die hern ois, oda kriagn´s no wos" sowie an die frau rinpotsche für die ideenspende durch den nahtod-kipferl-beitrag;-)
la-mamma - 10. Apr, 17:54
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war nicht etwa das motto meines heutigen treffen mit einer langjährigen freundin, obwohl sie mir zum ersten mal glaubhaft erklärte, dass "überqualifiziert sein " auch ein wahrer bzw. wahrscheinlicher absagegrund bei einer bewerbung sein kann.
wobei mir als nur-weiterleiterin eben dieser erklärung durchaus der mittlerweile anderwärtig erfolgreiche abschluss der suche eine gewisse gelassenheit, wenn nicht sogar großzügigkeit beim glauben ermöglichte.
nein - im burgtheatervestibül bei "schöner lügen"
war ich danach. weil ich eigentlich noch ein bisschen spazieren gehen wollte und den titel im vorbeigehen so nett fand. und weil die vorstellung zufällig in fünf minuten begann.
ich muss sagen, sympathisch waren da schon einige der damen und herren hochstapler. an den fall postel konnte ich mich noch gut erinnern. vom herrn walter serner wusste ich zum beispiel gar nichts von dieser facette, dabei hab ich zumindest ein buch von ihm gelesen. während ich vom herrn karl may fast alle gelesen habe, aber da war´s mir dunkel bekannt ...
also, wenn jemand weitere anleitung braucht - hier werden sie geholfen. und zwar äußerst amüsant! hätt ich im burgtheater gar nicht vermutet;-)
eine ausführlichere kritik gibts noch
dada, wenn man ein bisschen runterscrollt. und ein paar spieltermine gibt es auch noch ...
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gäste einquartieren, für die man dann nur fünf minuten zeit hat.
auf eine besprechung gehen, die im wesentlichen daraus besteht, dass sich die teilnehmer vorstellen.
am ersten wirklich warmen tag strümpfe anziehen.
zwar zu den strümpfen passend aber gegenüber dem rest der gesellschaft ziemlich overdressed daherkommen.
zu einer feier eine stunde zu früh kommen.
fotografieren gehen und den zweiten aufgeladenen akku vergessen.
den zweiten akku auch am nächsten tag nicht wiederfinden.
bei strahlendem sonnenschein das letzte mal in der tropisch heißen traglufthalle beim tennis schwitzen.
auf relativ nüchternen magen nach einer stunde steilem bergaufgehen ungefähr drei viertel weiß trinken.
danach estonische chöre hören.
in wirklichkeit war mein wochenende aber sehr nett;-)
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aber wirklich ein viech, nicht was da sonst noch darunter eventuellerweise und ganz unkorrekterweise zu verstehen sein könnte;-)
hat zufällig wer einen?
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schon gar nicht meinen balkon mit der ekeligen stadttaube, die rechts unten beim blumentrog ihr ei deponiert hat!
la-mamma - 31. Mär, 18:17
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weil´s mir heut so fad war.
weil´s draußen so schirch ist.
weil ich euch was zur unterhaltung bieten wollt ... -
wer nicht so gern am bildschirm schreibt:
die ausdruckbare version gibt es hier!
und wie immer: zu gewinnen gibt´s mindestens ein "my vienna". wobei wir uns über persönliche abholung bei
diesem event freuen würden, zur not zahl ich aber auch ein porto;-)
zum atelierrundgang dürfen aber auch alle nicht-gewinner kommen! kuchen essen und kaffeetrinken auch!
in diesem sinn: wer´s fertig hat, darf´s mir an doralina2001 ät gmx punkt at schicken! der erste und richtigste gewinnt!
la-mamma - 29. Mär, 17:20
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muttern hat definitiv beschlossen, dass sie sich jetzt "ein keyboard kauft" ...
was willst du genau? frag ich sie seltsam verwundert.
na weißt eh, nicht so was großes, wie bei dir, dafür hab ich keinen platz!
ah, du willst dir einen laptop kaufen!
genau, sag ich ja. hat der h. nächste woche zeit? dann soll er mit mir aussuchen gehen!
mama, du hast doch überhaupt noch nie mit einem computer gearbeitet!
bei der poldi hab ich das letzte woche gesehen, da kann man bei den bildern alle leute rausschneiden, die einem nicht gefallen!
mama, deshalb willst du dir einen computer kaufen?
wieso nicht, dann kann ich alle bilder vom papa herrichten! ...
nicht dass mein vater schlecht fotografieren tät. mittlerweile sind wir auch schon experten geworden, wie man digitale bilder auf nicht ganz so alten farbfernsehgeräten betrachtet ...
und ich hab schon mal bildbearbeiten geübt;-)

la-mamma - 29. Mär, 11:26
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in unsre leeren bäuche
kamen heut bärenläuche.
la-mamma - 28. Mär, 19:48
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20 Minuten Verspätung. Nie komme ich irgendwohin pünktlich. Und dafür kann ich doch gar nichts. Ich werde überhaupt nicht aussteigen. Ich werde weiterfahren. Ich kenne Köln nicht, ich kenne den Herrn nicht, der da auf mich wartet, ich kenne mich selber nicht mehr. Am Telefon hat er sehr jugendlich geklungen. Ok – er IST sieben Jahre jünger – aber was sind schon sieben Jahre? Ein lausiger Liebhaber sei er, hat er geschrieben, das hat mir noch nie jemand vorher gesagt. Das glaub ich nicht, das kann nicht stimmen, oder? Ich bin falsch angezogen, mir ist heiß, ich schwitze. Wer weiß, ob er da sein wird? Zwanzig Minuten sind lang, warum hab ich ihm nicht gesagt, aus welcher Richtung ich komme? Verdammt, nichts hab ich ihm gesagt, nicht, dass ich verheiratet bin, nicht dass ich ein Kind hab, nicht, dass ich ziemlich viel gelogen hab, um jetzt überhaupt in diesem Schei—zug nach 11 Stunden Fahrt ... Er hat gesagt, er liebt mich. Wie hat er das sagen können, ohne mich je wirklich gesehen zu haben? Nur meine Fotos, meine Texte? Das kann nicht funktionieren, oder? Er wird gar nicht da sein. Noch eine Viertelstunde. Viertel nach, Viertel über, ich lass mich für dich vierteilen. Sagt man alles so, bei uns. Ein Viertel Rot wär jetzt auch nicht schlecht. Bitte lieber Gott, lass ihn nur keinen Säufer sein. Warum hab ich danach nicht gefragt? Wenn er säuft, renn ich sofort davon. Ich versprech mirs. Wieso bin ich damals beim G. so lang geblieben? Wenn ich einen Neuen hab, wird´s leichter gehen zu gehen. Tus doch, sagt die L. Meine Freundin L. – komm ich hab eine Superidee, sagt sie, wir machen ein Fest, und jeder bringt wen mit, den er nicht mehr braucht. Das kann nur der L. einfallen. Warum hab ich nur mein Handy daheim gelassen? So ein Schwachsinn, der G. würde mich nie orten wollen, oder? Wieso drängen die alle so? - Wir sind ja eh gleich da. Er wird wissen, dass ich nichts dafür kann. Er wird warten, obwohl ich gesagt hab, ich werde nie wieder länger als 15 Minuten auf irgendjemanden warten. Er ist ja nicht ich. Er war mir so vertraut aus 1000 km Entfernung. Rote Augen jeden Morgen, aber ganz viel schöne Worte. Ich bin total verrückt. Ich dich auch, habe ich geschrieben, und mir gedacht, es stimmt nicht. Ich kann da nicht aussteigen. Ich kann da nicht aussteigen. Es wird sowieso zu spät sein, ich kenne mich da nicht aus, ich brauche ja nur vorbei zu gehen. Noch fünf Minuten. Ich trommle mit den Fingern ans Fenster. Ich tät gern eine rauchen, aber das ist ja in allen Zügen verboten und aufgehört hab ich ja eigentlich auch. Fünf vor zwölf. Haha. Du hattest immer schon Torschlusspanik, hat mir mal der P. gesagt. Aber mutig find ich mich irgendwie auch. Vielleicht ist er´s ja doch. Keine zweite Chance für den ersten Eindruck, ich muss aufs Klo, das geht erst recht nicht, weil all die Menschen da jetzt schon im Gang stehen, und ich mein Gepäck natürlich auch schon rausgestellt hab, und meinen Koffer nicht allein lassen will, aber zurück ins Abteil geht auch nicht mehr. Der ältere Herr hinter mir lächelt. Plötzlich ist mir alles egal. Ich werde da aussteigen. Ich werde auch so lächeln, ich werde da sagen, was ich will und was ich nicht will. Ich werde ja jetzt schon so geliebt – unbekannterweise, was soll da noch schiefgehen? Ich lächle ein wenig verbissener. Beim Schiefgehen kenn ich mich aus. Und ich weiß plötzlich, was er zu mir sagen wird: „Willst du gleich wieder umdrehen?“ wird er mich fragen, denn alles wird sich wiederholen. „Nein“, werde ich sagen, egal, was ich mir denke. Und ganz stolz werde ich auf mich sein, dass ich dieses Wort als erstes gesagt haben werde.
obiger text ist aus dem archiv gekramt, war einmal ein beitrag von mir zu einem literarischen experiment. was neues fällt mir im schon ziemlich lang andauernden moment leider nicht ein ...
la-mamma - 26. Mär, 12:19
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