ganz was anderes
„Die höchste Lust ist die geistige“ sagte schon Epikur und meistens kann ich ihm da nur zustimmen. Und obwohl das hier ja ein familienfreundliches blog ist, oute ich mich hiermit: Ich lese gerne pornografische* Texte. Auch zu meinem ganz persönlichen Lustgewinn. Viel lieber als mir etwa entsprechende Filme anzusehen. Nur muss der Satz leider heißen: ich läse gerne gute solche Texte. Da gibt es viel zu wenige, und immer dieselben Bücher wieder zu lesen funktioniert zwar auch, wird irgendwann fad.
Die Mutzenbacher kennt man, die Geschichte der O. natürlich auch. Und dann gibt es noch das auch nicht schlechte französische „Mein intimes Tagebuch“, dessen Autor oder Autorin (ich vermute letzeres) genauso nicht wirklich oder nicht von Anfang an bekannt war, wie bei den beiden ersteren Werken.
Und (fast) alles andere: traurig, peinlich, schlecht. Was soll man da machen? In der Not habe ich ja schon selber entsprechende Geschichten geschrieben und verschenkt, aber bei denen fällt wiederum das Überraschungsmoment für mich zwangsläufig weg.
In letzter Zeit habe ich es wieder einmal probiert und mir ein Buch einer gewissen Sophie Andresky bestellt. Und wieder weggelegt. Sie bemüht sich um eine Art Rahmenhandlung - die ist nur leider schlecht. Sie bemüht sich, „political correctness“ in so einen Text zu bringen – vor jedem, aber wirklich jedem Akt wird immer dazu geschrieben, wer wem das Kondom überzieht. Und sie bemüht sich um deftige Sprache – und da bin ich bei der größten Schwäche (fast) aller dieser Texte: Deutsche Ausdrücke sind wirklich schwer geeignet, das weiß ich ja aus eigener Erfahrung, in diesem Zusammenhang nicht störend aufzufallen.
Um so erfrischender, wenn sich eine hinsetzt und formulieren kann*. Vor Monaten hab ich nämlich auch “Splitter“ bestellt. Da ich so lange drauf warten musste, hat es mir die Autorin geschenkt. Das finde ich unheimlich nett, und drum bedanke ich mich hier einmal herzlichst und öffentlich. Was sie (be)schreibt, ist definitiv nicht jedermanns Sache. Aber ich war neugierig. Und lesen tut ja weniger weh, dachte ich. Die meisten beschriebenen Szenen haben mich aber dann seltsam kalt gelassen haben. (Weil BDSM einfach nicht meins ist, da bin ich mir nunmehr auch nach wenig praktischer und sozusagen jetzt auch eher theoretischer Übung sicher). Trotzdem fand ich es interessant. Und lass das jetzt einfach so stehen. Als ganz kleine Werbung.
* auch in Hinblick auf den letzten Absatz: ich weiß kein besseres Wort. Erotisch passt nicht, das ist irgendwie zu wenig. Das Buch der Frau M. ist wiederum definitv nicht Pornografie. Aber das hab ich auch nicht erwartet.
Die Mutzenbacher kennt man, die Geschichte der O. natürlich auch. Und dann gibt es noch das auch nicht schlechte französische „Mein intimes Tagebuch“, dessen Autor oder Autorin (ich vermute letzeres) genauso nicht wirklich oder nicht von Anfang an bekannt war, wie bei den beiden ersteren Werken.
Und (fast) alles andere: traurig, peinlich, schlecht. Was soll man da machen? In der Not habe ich ja schon selber entsprechende Geschichten geschrieben und verschenkt, aber bei denen fällt wiederum das Überraschungsmoment für mich zwangsläufig weg.
In letzter Zeit habe ich es wieder einmal probiert und mir ein Buch einer gewissen Sophie Andresky bestellt. Und wieder weggelegt. Sie bemüht sich um eine Art Rahmenhandlung - die ist nur leider schlecht. Sie bemüht sich, „political correctness“ in so einen Text zu bringen – vor jedem, aber wirklich jedem Akt wird immer dazu geschrieben, wer wem das Kondom überzieht. Und sie bemüht sich um deftige Sprache – und da bin ich bei der größten Schwäche (fast) aller dieser Texte: Deutsche Ausdrücke sind wirklich schwer geeignet, das weiß ich ja aus eigener Erfahrung, in diesem Zusammenhang nicht störend aufzufallen.
Um so erfrischender, wenn sich eine hinsetzt und formulieren kann*. Vor Monaten hab ich nämlich auch “Splitter“ bestellt. Da ich so lange drauf warten musste, hat es mir die Autorin geschenkt. Das finde ich unheimlich nett, und drum bedanke ich mich hier einmal herzlichst und öffentlich. Was sie (be)schreibt, ist definitiv nicht jedermanns Sache. Aber ich war neugierig. Und lesen tut ja weniger weh, dachte ich. Die meisten beschriebenen Szenen haben mich aber dann seltsam kalt gelassen haben. (Weil BDSM einfach nicht meins ist, da bin ich mir nunmehr auch nach wenig praktischer und sozusagen jetzt auch eher theoretischer Übung sicher). Trotzdem fand ich es interessant. Und lass das jetzt einfach so stehen. Als ganz kleine Werbung.
* auch in Hinblick auf den letzten Absatz: ich weiß kein besseres Wort. Erotisch passt nicht, das ist irgendwie zu wenig. Das Buch der Frau M. ist wiederum definitv nicht Pornografie. Aber das hab ich auch nicht erwartet.
la-mamma - 14. Nov, 17:25
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