Dienstag, 10. Juni 2008

this and that

http://www.kultur-channel.at/3raum-anatomietheater-der-zwoelfte-mann-ist-eine-frau/
hat heute premiere - und die beiden göttinnen petra und lilly spielen mit und ich bin viel zu k.o., um es heute dahin zu schaffen ... aber es gibt noch mehr termine!
am meisten hat mich ja soeben nicht die tennisstunde mit a., sondern die firma geschafft, vielleicht sollte ich die anstrengendsten dinge nicht unmittelbar nach drei tagen rock im park und einer woche messe mit ebenfalls ziemlich mühsamer tages- und nicht zu kurzer abendgestaltung anpacken ...
und viel zeit bis persien bleibt auch nicht mehr, wenn ich mir das so recht überlege ...
die ankündigungsplakate für die ausstellung finde ich schon einmal sehr schön, wir können zwar verhältnismäßig wenig lesen, aber sobald der h. wieder hier ist, stell ich eines da herein, und ihr seid alle herzlichst willkommen;-)
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Samstag, 31. Mai 2008

graz ist auch nicht schlecht;)

irgendwie gemütlich, vor allem bei so schönem wetter ...
weiter geht es nach klagenfurt und nach villach und nach nürnberg und nach teheran und nach tolmin, wobei ich nach jeweiliger ankunft hoffentlich alle gewandungsprobleme (was zieh ich bei meinem nächsten vortrag an, mit welchen schuhen halt ich drei messetage durch, wo sind meine metal-verkleidungen, wie verhüll ich mich am wenigstens peinlich, was brauch ich im eiskalten wasser) gelöst haben werde. wenigstens muss ich alles erst mitte juli waschen, denn ich glaube kaum, dass ich da irgendwas hintereinander brauchen werde;-)
bi
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Sonntag, 25. Mai 2008

1240 Wien

Der 24. Wiener Gemeindebezirk liegt in der Ideallinie zwischen dem Zentrum und dem Speckgürtel der Stadt, Wienerwald und Donauinsel sind bequem zu Fuß zu erreichen.

Baufläche dürften so um die 30 Prozent sein, die Bausubstanz besteht ausschließliche aus voll renovierten Gründerzeithäusern mit Lift und Dachbodenausbau, sowie preisgekrönten Niedrigenergiebauten, für deren Anblick Architekturstudenten aus aller Welt anreisen. Begrünte Innenhöfe sind übrigens in beiden Fällen immer vorhanden.

Den Rest machen Parks, Kleingärten, Wiesen und großzügige Freizeitfächen aus. 1240 Wien verfügt neben zahlreichen Spiel- und Sportmöglichkeiten in den Parks auch über ein Riesenhallenbad mit Spa und ausgedehntem Kindererlebnisbereich, über eine Eisbahn und einen eigenen Klettergarten. All das wird auch von den ausgezeichneten grundsätzlich zweisprachigen Schulen häufig genutzt.

Besonders gern geht man abends in die zahlreichen wirklich guten Gaststätten von 1240 - von norwegischer bis äthiopischer Küche ist praktisch alles vertreten und wer in 1240 Wien ein Wiener Schnitzerl bestellt, bekommt selbstverständlich hauchdünnes Kalbfleisch innen drin. So manch ein Kaffeehaus fungiert hier wirklich noch als zweites Wohnzimmer, man kennt einander, man freut sich einander zu sehen - und das gilt für alle aus 1240 Wien.

Die alten Damen haben den Club "Wir gehen niemals nach 16 Uhr einkaufen" gegründet. Vereinszweck ist stattdessen mindestens eine Stunde täglich mit einem Immigranten Deutsch zu sprechen - man hört, dass in etlichen Fällen geradezu Bekehrungserlebnisse ehemaliger Strachewählerinnen stattgefunden haben sollen. Obwohl die in 1240 schon unter der Wahrnehmungsgrenze agieren.

Schanigärten, wo immer es geht, und eine Einwohnerschaft, die an den Straßenfesten lieber teilnimmt als sich über den Lärm aufzuregen. Daneben natürlich auch Haus- und Ateliersfeste - 1240 Wien ist ganz stolz auf seine unterschiedlichen Künstler. Vernissagen, Jazzkeller, Poetryslams - die Veranstaltungsliste sprengt bald die finanziellen Möglichkeiten des Bezirksblättchens.

Nicht zu verachten auch die Einkaufsmöglichkeiten: ein traditioneller Markt, eine Buchhandlung mit großer Auswahl und belesenem Personal, Boutiquen für jeden Geschmack und jede Figur, kompetente Mitarbeiter auch im Computerzubehör und im Sporthandel, gemütliche Geschäfte aller Art, die nicht Teil irgendeiner Kette sind.

Wenn ich das nächste Mal umziehe, weiß ich genau, wo ich hin will. Bedauerlicherweise ist die Warteliste nur schon recht lang.
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Freitag, 23. Mai 2008

über franz schmidt

schreibe ich lieber nichts, das können charmante blog- und sitznachbarn (die ich hier nur auf wunsch verlinke;-)) viel besser, wobei aber auch mir das temperament und die offensichtliche freude, die herr luisi am dirigieren hat,vorgestern nicht zum ersten mal aufgefallen sind.
der einzige dirigent, den ich persönlich kenne, hat übrigens über mich in der maturazeitung über meine damals bevorstehende berufswahl "wegen breiten interesses wahrscheinlich aber nur vielleicht" geschrieben, womit ich elegant zum gestrigen dialog überleite.
wir werden schon bis 30 mindestens 10 verschiedene berufe gehabt haben, von denen wir heute nicht einmal wissen, was das denn sein würde, meinte der junge pole, der sich gerade um einen platz in mindestens harvard-oder-so bemüht. wobei mir drauf einfiel, dass ich eigentlich auch schon im fünften beruf angelegt bin, und meiner mama seit job 3 nicht wirklich erklären kann, was ich hauptsächlich tue, sodass ich anscheinend jetzt schon im trend liege.
und genauso ist mein musikgeschmack recht unterschiedlich - am besten beschrieben mit "nix eindeutiges aber live" - morgen wird´s nicht wirklich jazz aber so was ähnliches und in zwei wochen werden wir das "rock im park" zieren, wobei wir da wiederum schon im trend aber nicht in richtigen altersgruppe liegen dürften.
die richtige zielgruppe wiederum dürfte ich mit unserer heutigen presseaussendung getroffen haben - ich bin momentan ganz stolz drauf einen der meist gelesenen einträge auf der apa-seite und nicht etwa hier auf twoday gehabt zu haben;-)
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Donnerstag, 22. Mai 2008

über den richtigen umgang mit siegen und niederlagen

(meiner mannschaft) - das ist nicht etwa der titel der von mir demnächst zu verfassenden satire, das ist allen ernstes ein kurs an der volkshochschule wien für fußballfans. vier echte seien beim letzten durchgang angeblich dabei gewesen, schreibt einer der beiden sich ebenfalls und ebendort weiter gebildet habenden journalisten heute im standard.

persönlich finde ich den titel sehr optimistisch - man hätte ihn hierzulande wohl kürzen können. gleichzeitig möchte ich aber betonen, dass ich trotz des geringen interesses nicht kategorisch ausschließen will, dass fußballfans volkshochschulkurse besuchen.

als alternative übers richtige verhalten bei veranstaltungen aller art, schlage ich "über das unterdrücken von husten in konzerten" vor, da wüsste ich eine teilnehmerin.

ps: eine art endgültige umgangsmöglichkeit findet sich hier hier. frau irishwolfhound sei dank!
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Mittwoch, 21. Mai 2008

herr premlechner gibt ein rätsel auf

Es war einmal ein junges hässliches Mädchen, dem war aber gar nicht so unwohl, da es immerhin einen Kaiser zum Mann bekommen sollte. Der war aber vor ihr mit einer viel schöneren Frau glücklich gewesen, nur war die leider schon tot. Seine Mutter hatte zur zweiten Vermählung gedrängt, sie strebte just dort endlich nach einem Landgewinn, wo schon ein Tauschversuch und zeitweise Besetzungen nicht zum Ziel geführt hatten.

So begab sie sich also in ihre neue Heimat, und wie das bei so großen Hochzeiten üblich ist, gaben sich etliche Schreiberlinge jede erdenkliche Mühe, das nicht vorhandene Glück einfach herbeizuschreiben. Die Herrschenden zu loben ist ja bis heute noch nicht ganz verkehrt, und im Dick-Auftragen könnte sich so manch ein Chronist vom Herrn Premlechner ein Stückchen abschneiden.

Diese poetische Natur ließ es sich nicht nehmen 141 Hexameter auf das Brautpaar zu schmieden, dabei das Hochzeitslied des Catull ordentlich zu plündern und so manch andere gelehrte Anspielung einfließen zu lassen. Geflossen wird in seinen Versen überhaupt recht viel, denn da die Brautleute zufällig fast gleich hießen, dienen zwei Flüsse, deren beider lateinische Namen gerade einmal die ersten beiden Buchstaben gemeinsam haben, und von denen der aus der Heimat der Braut „mit ihren Fluten die Wasser des anderen“ in der Heimat des Bräutigams mehrt, als immer wiederkehrender Vergleich.

Bitter beklagte sich die Braut später über die Abwesenheit und Lieblosigkeit des Gatten, es graute ihm offensichtlich vor ihr. Bei der Behandlung würde ich mich am nächsten Baum im Schlosspark aufhängen, äußerte die Schwägerin, doch die unglückliche selbst sollte stattdessen bald von den Blattern dahin gerafft werden.
*

Was war Herr Premlechner als erstes von Beruf und wie lautet sein richtiger Vorname?
Wer hat wen geheiratet?
Wie heißen die zwei Flüsse?
Wie hieß die Schwägerin?

Das sind ja eigentlich sieben Antworten - und wer bis zum 31.5. alles am meisten richtig gegoogelt hat, kriegt wie immer: „my vienna“ (=des da da) und für die, die es schon haben, denk ich mir versprochenerweise was anderes aus!

Ach und die Lösungen dürft ihr an doralina2001 klammeraffe gmxpunktat mailen.
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Dienstag, 20. Mai 2008

was ihr wollt;-) -

ich meine, was wollt ihr?

blogbelebung
hier sollte endlich (wieder) einmal:

ein bilderrätsel stehen
ein märchen stehen
ein gedicht stehen
eine satire stehen
ein eintrag über otto premlechner stehen

  Resultate

la-mamma, 16:36h.


edit: irrtümer kann man nicht googlen.

mea culpa. ich entschuldige mich für den falschen vornamen. der herr hieß überhaupt nicht otto. es ist wirklich peinlich, dass ich mir da so sicher war.

ähem - wollt ihr trotzdem wissen, wer das war?
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Montag, 19. Mai 2008

wirklich unschön

da bewerben sich ganze acht leute um eine durchaus nicht unattraktive gehobene position. von den acht kenne ich eine person gar nicht, halte ich eine für am wenigsten geeignet, ist einer deutlich schlechter qualifiziert, und so befinde ich fünf (inklusive mich selbst) für durchaus passend.
es gab kein hearing, kein assessment-center, nicht einmal ein gespräch.
ratet mal, wer´s geworden ist.
und wer´s natürlich nicht geworden ist ...
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hier fehlt was;-)

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