Samstag, 1. März 2008

nicht zum googeln - wer oder was ist denn das?

bildneu

also zumindest sicher nicht so leicht zu ergoogeln wie die letzten fragen - das wär einmal mein bilderrätsel zum aufwärmen;-)
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Wir gehen nur noch Waffen holen,

sagte grad einer der vier Buben, die im Moment durch unsere Wohnung toben. Sie wohnen im selben Haus, deshalb wagten sie sich auch schon während des Sturm zu uns. Wir spielen alles außer Game-Cube, bestimmte ein anderer (aber nicht meiner, der legte nur ein Veto gegen Activity ein) – und im Moment höre ich nur Stöhnen aus dem Wohnzimmer. So lange es nicht zu verdächtig still wird, bleibe ich also lieber, wo ich bin.
*
Worte sind ja meistens die besseren Waffen, ich hätte diese Woche aber auch etliche Dinge lieber nicht gesagt. Zurücknehmen geht nicht, "zweimal leben" - also dieselben Situationen nochmal anders - erst recht nicht. Und so wache ich jede Früh viel zu früh mit Kopfschmerz oder einem unguten Gefühl auf - frag mich ob´s histamin-, burnout- oder einfach wetterbedingt ist, und freu mich auf die grünen Zweige, die jetzt ja allenthalben nicht nur für mich hervorsprießen müssten.
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Mittwoch, 27. Februar 2008

me and the stars

irgendwie fühl ich mich gleich viel berühmter, nachdem ich in der schicki-micki-bussi-tussi-gesellschaft, in der ich grad war, auf anhieb drei leute erkannt habe, von denen mich zwei ebenfalls grüßten. ok, der eine war der gastgeber und die zweite zufällig sechs jahre mit mir in einer klasse. aber da war´s schon viel schwieriger, denn vor ziemlich genau 32 jahren sahen wir einander das erste und vor ziemlich genau 26 jahren das letzte mal. ich glaub, ich werd jetzt richtig alt;-)

and the winner is , also star dieses blogs sei aber nun:

morphetetis

- mittlerweile unschlagbare gewinnerin der rätselrallye - denn schneller kann ja jetzt irgendwie niemand mehr antworten, und richtig war auch alles!
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Sonntag, 24. Februar 2008

wie der herr so das gscher

sagt man so. bei uns. und viele hundebesitzer schauen ihren vierbeinern ja wirklich enorm ähnlich. oder umgekehrt.
ich hab diese beobachtung heute auf der exotica ausgeweitet: reptilienhalter tragen gerne leggins im retro-look - also sehr bunte - band-t-shirts, viele nieten am gewand, punks, piercings und tattoos. manchmal kombiniert mit vokuhila-frisuren, schlurfgang und einem bierchen am vormittag. schlangen sind ja auch nicht jedermanns sache.
gruenerleguan003 und alle, wirklich alle, trugen irgendwas vor sich her: kleine plastikschachterln mit kleinen tierchen zum halten, mit womöglich größeren tierchen zum füttern, neue terrarien, trageboxen, steine, äste, pflanzen und einen eigenartig glücklichen ausdruck im meist eher blassen gesicht dazu.
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Samstag, 23. Februar 2008

RÄTSELRALLYE

zu faul, was neues zu schreiben, stelle ich die heutige rätselrallye für zwölfjährige rein. da es ohne meine wohnung/bibliothek nicht ganz so einfach sein dürfte - zum spass für alle, die gern googeln, raten, usw.- usf.
und wenn ihr euch die mühe gemacht habt, schickt die antwort an
doralina2001klammeraffegmxpunktat - bis zum 1.3. 12:00 mittags - wer am meisten richtig hat UND bei gleichstand schneller war, kriegt - nona - ein exemplar von
"my vienna". für die, die es schon haben, denk ich mir was anderes aus - außer sie hätten gern ein zweit, dritt- oder viertexemplar;-)

RÄTSELRALLYE

*) Suchen in der Wohnung: Was hinterlässt Mr. Adam seinem Freund in seinem Testament?
das stell ich mir nicht leicht vor

*) Wissen/Recherchieren: Was ist ein Epitaph?
das ist natürlich einfacher

*) Denken:
Schaffst du 10 Worte aus den Buchstaben von „MEERESFRUECHTE“ ?
20? 30? (Es müssen natürlich nicht immer ALLE Buchstaben von Meeresfrüchte verwendet sein).

und das ist jetzt wirklich zu einfach


*) Gesucht ist eine Kirche, die irgendwas mit Salz zu tun hat.
ok, da haben´s manche sehr viel leichter als andere

*) Aus welchen Spielen stammen die folgenden Begriffe?
Läufer, Fleischloser, Abseits, Shotclock
zu einfach, oder? aber ich hab mal gehört, lösbare aufgaben motivieren auch;-)

*) Gesucht ist ein Komponist, der von 1906 bis 1975 lebte.
fanden auch die kinder leicht

*) Wer hat das gesagt?
„Weinen könnt ich, was aus mir hätte werden können“
fanden die kinder nicht leicht

*) Aus diesen Buchstaben wird ein Gericht:
A, B,B, L,L, S,U,Y – Welches? Und was gehört da hinein?
das wird´s entscheiden;-)


*) „gunpowder“ - ist ja leicht zu übersetzen. Die Frage ist aber – wofür wird dieser Ausdruck noch verwendet?
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Freitag, 22. Februar 2008

mein literarisches experiment

ein richtiges making of ...
jedes zweite wochenende ist der a. bei seinem vater. an solchen freitagabenden sitze ich recht selten vorm pc. normalerweise essen wir so zwischen sieben und halb acht. währenddessen würd ich mir auch nie etwas ausmachen können. während hingegen um 20:15 die fernsehverdummung einsetzen könnte, praktischerweise auch noch ein freund da ist, und der h., wenn ich ihn nicht darum bitte, durchaus zu eigenständiger beschäftigung imstande ist. außerdem haben wir hier seit neuestem zwei internet-anschlüsse und müssten nur noch drüber diskutieren, wer denn am mac sitzen darf.

lauter ideale voraussetzungen, um sich kühn am literarischen experiment zu beteiligen.

wieso ich heut nichts koche? na, weil du kein fleisch aus dem gefrierfach gelegt hast - und ihr eh schon zu mittag ... wieso der s. jetzt schon heimginge? na - weil der in karate muss, aber um acht kommt er wieder ...

um 20:00 begab ich mich unauffällig ins arbeitszimmer. nach vorbereitung einer rätselrallye durch die ganze wohnung für die kinder, nach anhörung aller scherereien mit der druckerei, nach neuarrangement aller schuhe, mäntel und jacken, und noch ein paar noch weniger erwähnenswerter ...

20:02
"mama, was machst du denn da?" - als ob ich sonst nie vorm computer sitzen würde. "kann ich da bleiben?" "wenn du mich nicht störst!"
"a., dein fuß gegen mein schienbein stört!"
"tschuldigung"
"geht das auch ohne ton?"
"tschuldigung"
"wieso ist denn der s. noch nicht da?"
"ah - der kommt gleich"

20:10
"wieso sind die pizzas noch nicht da?"
"h., die kinder sind noch nicht einmal hinunter gegangen!"
"ach so."
"was machst du da?"
"ich will da was schreiben!"
"jetzt?"
"ja, genau jetzt, kann ich eine halbe stunde ruhe haben?"

20:50
"du hast gesagt, eine halbe stunde!"
"hab ich, aber ich bin noch nicht fertig".
....
ich glaub, ich muss jetzt auch fernsehen. nach so einem kraftakt;-)
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Donnerstag, 21. Februar 2008

mein leben in: riva trigoso

dieser beitrag soll unter anderem groß-schwechat toppen ...

Es begab sich zu der zeit, als sich meine kleine schwester und ich wesentlich besser miteindander vertrugen - was durchaus damit zusammen hängen könnte, dass wir damals mit unseren damaligen ehemännern wesentlich schlechter auskamen - dass wir aufbrachen, um in den berühmten cinque terre gemeinsam zu urlauben.

schon die tausend-kilometer-auto-anfahrt, für die wir optimistischerweise einen tag mit gemütlichem aufbruch am mittleren vormittag veranschlagt hatten, und die dann in einer nächtigung im auto vor einer mülldeponie endete, da es in ländlicheren gegenden italiens nicht üblich ist, um mitternacht quartiere zu beziehen, wappnete uns für größeres. am zweiten tag dann wirklich angekommen, entdeckten wir die vorzüge der lokalen eisenbahnlinie, die die einzelnen küstengebirgsdörfer durch tunnel verbindet. von da an ließen wir mein auto stehen, und fuhren abend für abend mit dem zug in die nachbarorte, die wir denn alsbald alle gesehen hatten. malerische fischerdörfer, bunte häuser, kaum deutschsprechende - der urlaub wurde immer besser. bis wir auf die idee kamen, es doch einmal "in die andere richtung" gegen genua hin zu probieren.

"riva trigoso" klang verheißungsvoll, und ohne langes nachdenken, und obwohl wir diesen ort auch nicht in unserem entzückenden in bonasola erstandenem reiseführer entdeckten - er war weder mit fünf, noch mit vier, noch mit drei, zwei, einem oder einfach nur keinem herzchen erwähnt -, stiegen wird dort einfach aus.
neben dem bahnhof war der friedhof. und eine art fabrik. kein problem, wir gingen frohgemut ins ortsinnere. wir kamen an einer bar vorbei, die anwesenden männer betrachteten uns fassungslos. frauen sahen wir keine. wir suchten den ort. mehr als diese eine und einzige bar fanden wir jedoch beim besten willen nicht. wir sind nun nicht unbedingt schreckhaft, aber mit einem gewissen sinn fürs passende ausgestattet. weder mein minirock passte dorthin, noch die lederjacke meiner schwester. ja, es schien, dass dort frauen generell sehr unüblich nach zwanzig uhr auf der straße sein könnten. wir lachten und gingen zum bahnhof zurück. und lasen den fahrplan. 22:46 war der nächste eintrag für einen halt in riva trigoso. um 20:45 kann das ein wenig deprimierend wirken, wenn man irgendwie zu leicht angezogen und hungrig ist. unser ganzes leben zog an uns vorbei. bis ca. bis 21:03 musste das gedauert haben. anagramme aus riva trigoso verschafften uns kurzweil bis 21:17. das ausmalen, welchen feinden wir dieses kaff dringend empfehlen würden dauerte bis 21:26.nach der sinnlosdiskussion, ob wir nochmal hinein gehen und so etwas exotisches wie ein taxi suchen sollten: 21:35. wir haben viel gelacht an dem abend. und drei stunden später noch sauteuer - woanders natürlich - viereinhalb meeresfrüchte verspeist.
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Dienstag, 19. Februar 2008

liebe alle,

treueste Leser und Leserinnen aus dem Großraum Wien, der bei Bedarf auch Graz einschließt;.)

Diesmal wollen wir Euch auf eine
WIENER MELANGE
am 14.3. 2008
ab 19 Uhr ins Feuerstein in der Gumpendorferstr. 48

einladen.

Aus dem Kaffeesatz lesen die testsiegerin aka Barbara A. Lehner und der Fotograf selbst zu Bildern aus "my vienna" von Heinz Szolarz. Dieses Mal mit einem Duo, das für uns kräftig umrühren wird, als musikalischer Überraschung!


Wir bitte Euch auch um Eure baldigen Zusagen, und freuen uns auf Euch mit Euren Begleitungen,

Die La-Mamma und ihre älteste Freundin
---------------

Für mich nicht ganz so gut kennende:
doralina2001 klammeräffchen gmx punkt at
eignet sich durchaus als Anmeldestelle
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Samstag, 16. Februar 2008

archiv

dieser beitrag stammt selbstverständlich aus meinem - und warum ich gerade jetzt ans archivieren gedacht habe, steht da in den wahlkampfkommentaren;-)...

„Was wir nicht haben, das hat es nie gegeben“ – ab diesem Satz musste ich einfach mitschreiben – denn erst durch die Übernahme ins Staatsarchiv erweist sich der wahre Zweck der „aktenproduzierenden Stellen“. Was nicht archivwürdig ist, wird in Österreich skartiert, in Deutschland kassiert, ein so simples Wort wie wegschmeißen wäre dem auch sehr würdigen referierenden Archivar nicht über die Lippen gekommen.
Er fürchte sich schon vorm nächsten Jahr, führte er weiter aus – das sei schließlich ein Achterjahr und er erinnere nur ungern – 48, 18, 38 – da müssten manche Akten doch zweimal (sic!) täglich vorgelegt werden. Und die Akten – die gehörten schließlich dem Staat und nicht uns!
Elektronische Akte gebe es bislang noch keine, stündlich warte man aufs Eintreffen, gerüstet sei man theoretisch. Nach 30 Jahren stünde alles der Öffentlichkeit zur Verfügung – nur nicht in Kärnten, dort sind es 40.
Von Kärnten schwenkte er zum Staatsvertrag – als das Original endlich nach Österreich kam, hatte es sogar einen eigenen Sitz im Flugzeug – mit einer Abschiebung hätte die Fluglinie da wohl eher gerechnet.
Bedauerlicherweise seien beim Justizpalastbrand 1927 die Spitzelakten des allgemeinen Verwaltungsarchivs aus der Metternichzeit teilweise total verbrannt, teilweise angebrannt.
Nicht uninteressant: diesen Teil des Archivs leitete einst Grillparzer – Zeugnisse über seine Arbeitsmoral gibt es mehrere – eine Klage darüber, dass ihm „das Amt die Zeit zum Arbeiten stehle“, oder eine Notiz in der Form „Herr Sowieso zu Kreuze gekrochen. Mir Vergnügen bereitet“. Herr G. ist kein sehr wichtiger Dichter, aber alle österreichischen Schulkinder werden aus Lokalpatriotismus mit ihm konfrontiert.
Als nächstes Maria Theresia – die mit Ausnahme der anwesenden Damen wohl bedeutendste Frau dieses Landes. (Da die einladende Firma doch eher dem IT-Bereich zuzuordnen war, waren gar nicht so viele andere bedeutende Frauen da.)
Das Kriegsarchiv hätte einen gewissen Nachteil – man könne nicht so genau rekonstruieren, was wirklich geschehen ist, denn es könne nicht rekonstruiert werden, was geändert wurde … Weiterführende Lektüre: Oberst Redl. Nun sei leider der Sparwahn auch im Staatsarchiv ausgebrochen – gestern hätte er noch hundertzwanzig Mitarbeiter gehabt, wie viele es heute seien, wisse er leider noch nicht.

PS: Nicht so würdig, aber genauso lustig, der Leiter des Fernseharchivs – der sich offensichtlich in dieser Position selbst neu erfunden hat. Vor ihm waren dort nur „grenzdebile Protektionskinder, die ebendort auch noch zu Alkoholikern gemacht wurden“. Warum und nach welchen Gesichtspunkten denn vor seiner Ära von jeder Unterhaltungsserie genau eine Folge aufgehoben worden wäre, wagte er einmal zu fragen: No, fürn Nachruf!
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hier fehlt was;-)

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