Donnerstag, 16. November 2006

das gegenteil von altzheimer ..

ist, wenn man in seinen e-mails nach einem beitrag sucht, den man noch gar nicht verfasst hat. dabei war ich mir sicher, dass ich ihn mir zugesandt habe.
apropos gedächtnis:
heut hab ich gelesen, dass morgen ein wunderkind sechs stunden lang zweihundert verschiedene schlaginstrumente im musikverein "bearbeitet" - alles auswendig natürlich.
und ich merk mir schon einen takt schlecht. aber lustig sind meine drum-sessions trotzdem - vor allem für die nachbarin.
und weil dieser beitrag eh schon so konfus ist - last seen: das leben der anderen. geht hin und erfreuet euch an diesem intelligenten schönen film! und irgendwie passt der auch zum thema erinnern ...
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Mittwoch, 8. November 2006

zug fährt ab ...

dringender Appell an die anderen U4-Fahrer

Wer noch nie in Wien mit der U-Bahn unterwegs war, weiß wahrscheinlich gar nicht, wie man "Zuhuhuuug fährt ab" richtig auszusprechen hat. Wer noch nie in Wien U-Bahn gefahren ist, weiß natürlich auch nicht, was ihm da sonst noch entgeht. Wer noch nie in Wien mit der U4 gefahren ist, kann mir bei der hiermit angelegten Sammlung der schönsten Ausführungen des einzig wahren Zugführers leider nicht helfen – aber hier einmal zwei von mir persönlich gehörte Äußerungen der letzten Zeit als Anregung:
"Sehr geehrte Fahrgäste, uns allen ist Fairness nicht in die Wiege gelegt – aber bedenken Sie, wir haben alle gleich viel Zeit zur Verfügung. Manchmal war einfach jemand schon vor Ihnen da. Es ist deshalb also nicht notwendig, geradezu zwanghaft in den abgefertigten Zug zu springen."
"Sehr geehrte Fahrgäste, vielleicht finden Sie es ja ganz lustig mit Ihren Skateboards, Inlineskatern oder Fahrrädern durch die Stationen zu fahren – aber wenn Sie stürzen und dadurch womöglich nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährden, hört der Spaß auf. Bitte bedenken Sie das, wenn Sie das nächste Mal durchrollen. Das gilt auch für den Herrn mit dem roten Anorak im drittletzten Waggon" .
Und das alles im schönsten Burgtheaterdeutsch mit sonorer Stimme vorgetragen ...- Nur seinetwegen habe ich mich gestern erstmals darüber gefreut, dass ein Zug schadhaft war – er musste daraufhin an mir vorübergehen! Um ein Autogramm hab ich ihn allerdings nicht gebeten. Manchmal wünscht er uns allen ja auch nur einen schönen Tag.
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Samstag, 4. November 2006

bei den pfadfindern war ich ja schließlich auch mal ...

einmal im jahr sauge ich das innere meines autos aus. das wäre zwar öfter nötig, aber anscheinend ist es sehr viel billiger, ein bisschen mehr dreck auszuhalten. letzten sonntag - ich war eigentlich fertig mit der reinigungsprozedur - bemerke ich beim wegfahrenwollen, dass das nicht gehen wird, da die dame neben mir ihre autotür sperrangelweit (woher kommt das wort eigentlich?) offen gelassen hat. nachdem wir das geklärt haben, bemerke ich, dass sie die tür überhaupt so weit geöffnet hat, dass bei mir der lack auf ca. einem halben quadratzentimeter nunmehr fehlt. danach bemerke ich, dass sie nicht besonders gut deutsch spricht und ihr nicht klar ist, dass das ein schaden ist, der wohl behoben werden muss. ich bemerke auch leichte ungeduld meinerseits, als ich ihr ziemlich höflich erkläre, dass das nicht "is do nix" sei - sie reicht mir die internationale versicherungskarte , es sei nicht ihr auto, verstehe ich, und das sei nicht ihre versicherung. ich schreibe alles auf - und irgendwie fängt sie an, mir leid zu tun. denn sie schreibt nix - entweder weil sie es nicht kann oder weil ihr nicht klar ist, dass sie oder wer-auch-immer den "unfall" auch melden müsste. und plötzlich ändere ich meine meinung - ich schau sie nochmal an, und sag ihr, wir vergessen´s. sie strahlt und ich denk mir, ich werd es schon irgendwann zurückkriegen.
leider nicht von meiner werkstätte - der erstvorschlag des spenglers war 400 (in worten vierhundert) euro. erstaunlicherweise handle ich ihn auf hundert hinunter - das kostet also so ein lässiges "vergessen wir´s".
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Mittwoch, 1. November 2006

wiener schmäh ...

... hat mit halloween ja genau gar nix zu tun - aber als ich gestern für die fast-teenager im laufe der halloweenparty beim kürbisschnitzen die gnadenlose vermutung, dass pumpkin und pumpgun ja irgendwas miteinander zu tun haben müssten, aufstellte und einer der ultracoolen freunde des im moment ebenfalls ultracoolen a. im tone aufrichtiger anerkennung: "deine muttter kann ja auch ganz schön blöd sein!" zu ihm sagte, freute ich mich einfach nur still vor mich hin ...
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Sonntag, 22. Oktober 2006

seit 43 jahren

sind meine eltern verheiratet - und ebenso lang (oder zumindest solange ich das mitverfolgen konnte) fragt mein vater jedesmal, wenn es als beilage erdäpfel = kartoffeln gibt meine mutter: "sind die erdäfpel gesalzen?", und meine mutter sagt: "nein".
inspiriert zu diesem wesentlichen beitrag von: http://modeste.twoday.net/stories/2837433/ DENN jeder, der jemals zu uns zum essen kam, wurde vorher mit dieser tatsache konfrontiert, und niemals - wirklich niemals - verlief es mit oder ohne besuch anders ...
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ich und die j.

oder ... bisschen traurig


Meine Mutter und meine Schwester konnten die J. ja noch nie leiden. Vor dreißig Jahren schon nicht, aber bei ersterer fand gar keine einzige meiner Freundinnen Gnade und zweitere war nur eifersüchtig.
Ich hingegen war richtig stolz auf die J., die einzige, die mit mir verkehrte, obwohl sie schon ins Gymnasium ging. Mit der J. hab ich nicht etwa gespielt, mit der J. bin ich stundenlang vor der Garage vom W. gestanden. Mit der J. konnte man tagelang über den W. reden, und über alles andere auch. Manchmal besuchte die J. die E., da hatte sie dann keine Zeit für mich – und die E. war wiederum älter als die J., also wahrscheinlich interessanter. Aber es blieben viele, viele Samstage und Sonntage, wo wir halt beide "draußen" in den jeweiligen Wochenendhäusern waren.
Später ging die J. fort. Ein Jahr nach Amerika, zwei Jahre nach Amerika, ein Jahr nach Griechenland, noch ein Jahr nach Griechenland, und auf einmal war sie ganz da unten. Dazwischen trafen wir uns manchmal, eigentlich selten ausgemacht, sondern eher so zufällig, denn unsere Eltern sind ja immer noch Nachbarn. Und zu manchen Anlässen waren wir dann einfach da.
Manchmal schrieb die J. – kopierte Sammelbriefe an alle, wie es ihr da unten in Griechenland so ging, eine Heiratsanzeige, eine Geburtsanzeige. Einmal besuchte ich die J. in Griechenland– sie arbeitete im Hotel, und wir machten dort Urlaub. Damals ging es ihr nicht gut, wir konnten eigentlich nur in der toten Zeit zu Mittag in der Rezeption plaudern, und die Kinder waren noch sehr klein.
Und dann kam die J. zurück. Ganz und gar nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatte – und ungefähr so allein erziehend wie ich. Manchmal trafen wir uns wieder – eigentlich nicht oft, aber wenn du jemanden so lange kennst, und immer lange Zeiten dazwischen liegen, dann freust du dich einfach allein aufs Wiedersehen, und immer hatte ich ihr etwas zu erzählen. Umgekehrt kam es mir auch so vor.
Ungefähr gleichzeitig wollten wir unsere Leben wieder ändern – uns wieder auf einen Mann einlassen zum Beispiel. Ein paar gemeinsame Versuche – und plötzlich telefonierten wir viel häufiger miteinander, sahen einander auch mehr und irgendwann fuhren wir auch ein paar Tage gemeinsam mit den Kindern weg. Beim ersten Mal hatte ich schon meinen Freund, und hab ihn samt seinen Freunden der J. da einfach zugemutet. Ein Jahr später kam dann ihr Freund nach, als wir wieder gemeinsam wohin fuhren. Das war auch nicht einfach, und ich hatte zum Ausgleich dort noch meine Schwester zu Besuch, die vieles ausspricht, was ich nicht hören will.
Das ist jetzt über ein Jahr her - seither hab ich die J. dreimal gesehen. Einmal noch im Herbst, da hatte sie ein bisschen Zeit im Kaffeehaus. Dann hab ich ihr was über meinen Freund gemailt. Sie hat ganz komisch reagiert – als ob sie ihn nicht selber kennte. Im Frühjahr erklärte sie mir, dass das mit ihrem Freund und meinem kaum passen würde, es wäre besser wir träfen uns nur zu zweit. Da gingen wir Mittagessen und sie hatte nicht mal eine Stunde Zeit. Und vorige Woche trafen wir uns wieder einmal in der Stadt – so um dreiviertel vier. Um fünf müsse sie ihre Tochter holen, waren ihre ersten Worte, die hätte am nächsten Tag Deutschschularbeit, also müssten sie auch gleich heimfahren. Ich hätte es mir denken können, aber ich wollte wohl nicht denken. Kurz vor fünf kam mir das alles hoch, lassen wir´s, sagte ich zur J., ich kann nicht von jemandem verlangen, was nicht ist, mir war zum Heulen. Ihr gebe das schon etwas so, sagte sie, das wäre ihr einziger Freiraum. Sie hätte mich langsam hinführen wollen, die Dinge veränderten sich nun einmal. Vor ihrer Tochter – die gleich zu erwarten war – diskutiere sie so etwas nicht.
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Samstag, 16. September 2006

take what you get

ist der name der ultimativen heavy-metal-band, von der bisher allerdings erst zwei mitglieder feststehen. entgegen der alten volksweisheit, dass man ungelegte eier nicht zu begackern hätte, halte ich es eher mit bill gates - heute ankündigen und mindestens ein jahr wird vergehen, ehe wir unser erstes konzert - warum auch immer - verschieben werden. wir würden übrigens auch sein geld nehmen.

außer dem namen haben wir schon ein zusammengebautes schlagzeug samt schlagzeugerin mit absolviertem drei stunden do-it-yourself-übungsprogramm und einen gitarristen samt bestellter aber noch nicht gelieferter gitarre.

und wir wissen schon genau, wo wir nächstes jahr aufzutreten gedenken - kaltenbach scheint unbekannt genug, und da hatten wir heuer schon wenig schwierigkeiten in den backstage-bereich zu gelangen, bildein ist wegen des ausgezeichneten weins in die auswahl gekommen, und am sziget gibt es so viele bühnen, dass wir schon irgendwo so etwa um zwei uhr nachmittag ein plätzchen finden werden. weitere fixpunkte: exit und sud-oeste - statt des mir in aussicht gestellten albanienurlaubs kann ich hiermit unauffällig portugal als alternative ins spiel bringen.

fehlen tun uns eigentlich nur noch ein paar nummern, und irgendwer, der halt mit ein paar anderen instrumenten so tut, als ob er wüsste, was er tut.

alles weitere- t.b.a. (der name war leider schon vergeben.)
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Sonntag, 20. August 2006

supranationale würstel on tour

da steht der wunderbare artikel dazu
zunächst dachte ich ja, die überschrift sei ein versehen - aber sie ist schwer zutreffend!
sehr erfrischende außensicht - und die ganze zeitung (budapester lloyd) kann ich nur wärmstens weiterempfehlen!!!
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Samstag, 5. August 2006

ewig leben? ...

letztens hat ein freund mir erklärt, er lese nur bücher, die ihm freunde emfpehlen. allerdings seien die freunde recht lesefaul ...
im anschluss an die verfilmung von elementarteilchen und die sinnlosdisskussion, ob ewiges leben - auf erden selbstverständlich - nicht schrecklich langweilig werden könnte, empfahl ich:
die möglichkeit einer insel (auch houllebequ - irgendwie naheliegend...) und plattform (derselbe, und es gefiel mir fast besser)
panaroma (tim robbins)
die bibel nach biff (wirklich witzig, bei amazon wird ers schon finden)
in den himmel stürzen (eine italienerin, giaconda?? irgendwie)
einmal fürs erste;-)
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hier fehlt was;-)

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