um die ecke denken
sehr geehrter herr glavinic!
plötzlich hab ich das gefühl, ich müsse mich bei ihnen entschuldigen. ähem - deshalb .
aus irgendeiner seltsamen anwandlung heraus hab ich jetzt "das bin doch ich" doch gelesen. sozusagen, um endgültig zu entscheiden. herr susi war gar nicht so schlecht, von der arbeit der nacht hab ich mir einfach zu viel erwartet. das kann nämlich bei zuviel wohlwollen allenthalben auch herauskommen.
also unentschieden...
und nun ausgerechnet ein buch von einem autor, der über einen autor - was für ein zufall - sich selbst schreibt. eine idee, die mich eher abstößt, als sonst etwas. und jetzt kommt´s: wie viel bücher sie bisher auch verkauft haben - jetzt vergönne ich ihnen den erfolg! das ist völlig unironisch gemeint, sie haben ihn wohl doch verdient. denn sich mit einer so langweiligen idee dann so wacker und durchaus kurzweilig sein eigenes leben zu protokollieren oder zu persiflieren, das hat schon wieder was. für große literatur werden sie´s ja wahrscheinlich selber auch nicht halten, aber gerade die leichtigkeit und sanfte ironie, mit der sie sich selber und ihre umgebung so trefflich beschreiben, hat mich überzeugt.
jetzt muss ich den kameramörder oder die carl haffner´sche liebe auch noch lesen. oder vielleicht doch eher, wie man leben soll? ... welches würden sie mir denn empfehlen?
ps: sagen sie es den beiden nicht weiter, aber das letzte kabarett vom herrn maurer fand ich auch nicht so besonders, und trotz der gerade passablen erfahrung mit ihnen werde ich "ruhm" vom herrn kehlmann sicher nicht lesen;-)
plötzlich hab ich das gefühl, ich müsse mich bei ihnen entschuldigen. ähem - deshalb .
aus irgendeiner seltsamen anwandlung heraus hab ich jetzt "das bin doch ich" doch gelesen. sozusagen, um endgültig zu entscheiden. herr susi war gar nicht so schlecht, von der arbeit der nacht hab ich mir einfach zu viel erwartet. das kann nämlich bei zuviel wohlwollen allenthalben auch herauskommen.
also unentschieden...
und nun ausgerechnet ein buch von einem autor, der über einen autor - was für ein zufall - sich selbst schreibt. eine idee, die mich eher abstößt, als sonst etwas. und jetzt kommt´s: wie viel bücher sie bisher auch verkauft haben - jetzt vergönne ich ihnen den erfolg! das ist völlig unironisch gemeint, sie haben ihn wohl doch verdient. denn sich mit einer so langweiligen idee dann so wacker und durchaus kurzweilig sein eigenes leben zu protokollieren oder zu persiflieren, das hat schon wieder was. für große literatur werden sie´s ja wahrscheinlich selber auch nicht halten, aber gerade die leichtigkeit und sanfte ironie, mit der sie sich selber und ihre umgebung so trefflich beschreiben, hat mich überzeugt.
jetzt muss ich den kameramörder oder die carl haffner´sche liebe auch noch lesen. oder vielleicht doch eher, wie man leben soll? ... welches würden sie mir denn empfehlen?
ps: sagen sie es den beiden nicht weiter, aber das letzte kabarett vom herrn maurer fand ich auch nicht so besonders, und trotz der gerade passablen erfahrung mit ihnen werde ich "ruhm" vom herrn kehlmann sicher nicht lesen;-)
la-mamma - 9. Mär, 22:22
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
775 mal angeklickt. oder gar gelesen?
dieJulia - 10. Mär, 08:16
Also ich fand "Die Arbeit der Nacht" großartig, wenn auch (bzw. weil) extrem verstörend, alptraumauslösend und im wahrsten Sinne des Wortes trostlos, aber ich muß gestehen, daß mich die "Alle weg, einer allein"-Geschichten (Die Wand, Großes Solo für Anton, I Am Legend) allein schon der Dreifaltigkeit Urangst, Allmacht und Ohnmacht wegen faszinieren; und was Glavinic mit diesem Buch geschaffen hat, ist meines Erachtens eine so angemessen unprätentiöse, komplexe und konsequente Angststudie, daß er dafür einen Platz im Klassikerolymp verdient hat.
(Ich weiß, über Geschmack kann man nicht streiten, aber wenn ich von etwas begeistert bin, muß ich's loswerden, sonst geht mein Karma kaputt...)
(Ich weiß, über Geschmack kann man nicht streiten, aber wenn ich von etwas begeistert bin, muß ich's loswerden, sonst geht mein Karma kaputt...)
la-mamma - 10. Mär, 18:19
drum hab ich mich ja entschuldigt;-)
so schlecht wie ich damals geschrieben habe, ist die arbeit der nacht ja tatsächlich nicht. mein lieblingsbuch wird es zwar nicht werden, aber ich gebe zu, dass er gut schreibt (was ja schon was ist), und dass mir zb. die passagen über die kindheit des icherzählers auch als gut in erinnerung sind.
den rosendorfer hab ich noch nicht gelesen, das werd ich demnächst ändern.
+
und das karma sollt´ schon im lot bleiben, ein bisschen widerspruch ist in diesem "feel-good-blog" doch gern gelesen;-)
den rosendorfer hab ich noch nicht gelesen, das werd ich demnächst ändern.
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und das karma sollt´ schon im lot bleiben, ein bisschen widerspruch ist in diesem "feel-good-blog" doch gern gelesen;-)
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