Also ich fand "Die Arbeit der Nacht" großartig, wenn auch (bzw. weil) extrem verstörend, alptraumauslösend und im wahrsten Sinne des Wortes trostlos, aber ich muß gestehen, daß mich die "Alle weg, einer allein"-Geschichten (Die Wand, Großes Solo für Anton, I Am Legend) allein schon der Dreifaltigkeit Urangst, Allmacht und Ohnmacht wegen faszinieren; und was Glavinic mit diesem Buch geschaffen hat, ist meines Erachtens eine so angemessen unprätentiöse, komplexe und konsequente Angststudie, daß er dafür einen Platz im Klassikerolymp verdient hat.
(Ich weiß, über Geschmack kann man nicht streiten, aber wenn ich von etwas begeistert bin, muß ich's loswerden, sonst geht mein Karma kaputt...)
so schlecht wie ich damals geschrieben habe, ist die arbeit der nacht ja tatsächlich nicht. mein lieblingsbuch wird es zwar nicht werden, aber ich gebe zu, dass er gut schreibt (was ja schon was ist), und dass mir zb. die passagen über die kindheit des icherzählers auch als gut in erinnerung sind.
den rosendorfer hab ich noch nicht gelesen, das werd ich demnächst ändern.
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und das karma sollt´ schon im lot bleiben, ein bisschen widerspruch ist in diesem "feel-good-blog" doch gern gelesen;-)
(Ich weiß, über Geschmack kann man nicht streiten, aber wenn ich von etwas begeistert bin, muß ich's loswerden, sonst geht mein Karma kaputt...)
drum hab ich mich ja entschuldigt;-)
den rosendorfer hab ich noch nicht gelesen, das werd ich demnächst ändern.
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und das karma sollt´ schon im lot bleiben, ein bisschen widerspruch ist in diesem "feel-good-blog" doch gern gelesen;-)