einmal davon abgesehen, dass ich mit "in rom" ja auch irgendwo anders bin, laeuft alles ein auch irgendwie ein wenig anders als erwartet ...
- oder doch nicht so ganz;-)
das wetter ist schon einmal viel schoener als "dahoam" - das ist ja schon einmal ein entschiedener vorteil.
die stimmung schwankt immer zwischen leicht ausgelassen und schnell beleidigt - wobei der eher heiterere teil der familie ziemlich sicher nicht aus meiner mutter und meiner schwester besteht oder sagen wir vor allem nicht aus meiner mutter.
andererseits hat die wiederum kreide gefressen, womit ich ja schon ueberhaupt nicht umgehen kann - ich will weder dauernd irgendwas getragen kriegen, noch ununterbrochen vorgeschrieben, was ich denn essen und trinken soll. und in welchem tempo. da bin ich ein wenig eigen.
jedenfalls muss ich mir jetzt - statt zum wiederholten male in meinem irdischen leben dieselben kirchen als vorbereitung auf mein jenseitiges zu betrachten -, dringend neue schuhe kaufen, oder vielleicht zum friseur - deshalb faehrt man ja schlieszlich weg, oder?;-)
la-mamma - 26. Okt, 10:16
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im urlaub muss man meistens auch etwas bezahlen, es sei denn .. - egal.
schwesterchen meint, wir hätten das quartier schon ...- aber in allen unterlagen steht das gegenteil ... egal.
meinereine pilgert zur bank austria - um extra nachzufragen, ob das geld ev. von meinem kreditkonto ...
zunächst fragt mich das lehrmädchen nach meinem begehr, gibt aber ehrlich zu, dass sie sich nicht auskennt ... egal.
danach fragt sie die linksseitig sitzende dame. die erklärt mir, dass ich nur direkt anrufen könne um das zu klären. mich wundert´s zwar, aber sie führt wortreich aus, dass es sich um eine art "subfirma" handelt und sie hier in der bank austria selbst leider keinen zugriff auf diese kreditkontendaten hätten. sie schreibt mir eine nummer auf. netter hätte ich ja gefunden, wenn sie dort gleich selbst angerufen hätte, aber - egal.
meine kreditkarte hatte sie dabei in der hand. meine normale bankomatkarte auch. die kreditkarte gibt sie mir zurück. meine normale bankomatkarte auch - nach entsprechender bitte meinerseits ... egal.
wieder zu hause rufe ich die angegebene nummer an. nein, da könne man mir keine auskunft erteilen, das sei ja ein kreditkartenkonto der bank austria, da könne mir nur die bank austria auskunft erteilen ... nicht egal.
ich rufe leicht entnervt bei der vor kurzem von mir verlassenen filiale an - die dame erinnert sich an mich, und gibt mir einen herrn. nach kurzer schilderung des bisherigen, erklärt er mir zwar wahrheitsgemäß aber irgendwie schon auch ein wenig präpotent, das wäre aber nicht er gewesen, der das gesagt hätte. ich frage ihn, ob er mir jetzt bitte auskunft erteilen ...
ich solle bitte in die filiale kommen ... - und jetzt ist´s mir ganz und gar nicht mehr egal. so eine art kleine entschuldigung wäre jedenfalls viel passender als sein überheblicher ton bei mir angekommen.
la-mamma - 23. Okt, 11:18
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könnte bitte irgendjemand kompetenterer als ich dem h. kurz erklären, wieso ein kinderwagen voraussichtlich nicht längerfristig als schlafstätte ausreichen wird ...
sowie eventuell auch noch, dass babies nicht mit angeschnallten schiern zur welt kommen.
la-mamma - 21. Okt, 22:01
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falls sich noch jemand bis heute schlag mitternacht um meinen job bemühen möchte: nur zu, es scheint wenig konkurrenz zu geben.
la-mamma - 20. Okt, 22:08
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nicht nur ich, nein gleich die ganze bestehende (und werdende) familie hat sich heute casten lassen. fragt mich nicht, was mich in meinem fortgeschrittenen alter und zustand dazu getrieben hat, mir eine nummer vor meine brust zu halten, lieblich nach vorne, nach links und nach rechts zu lächeln, sowie völlig unschuldige kleine puppen spontan verbal auf fiktiven raststätten fertig zu machen. wobei ich ja noch dazu vorher unterschrieben habe, dass ich das sicher alles ohne irgendeine bezahlung gerne und ausdauernder wiederholen werde.
noch souveräner scheint der a. seine potentielle geschwisterrolle gemeistert zu haben, ihm hat die suchende dame gleich gesagt, dass sie ihn gerne, bzw. recht wahrscheinlich am drehtag wiedersehen würde.
gänzlich versagt hat hingegen der h., mit ihm waren sie in drei minuten fertig. in der irrigen annahme, dass nur statisten gesucht seien und er allein aufgrund seiner juvenil-väterlichen ausstrahlung das rennen machen würde, verweigerte er jegliche schauspielerischen improvisationen. und brachte sich somit um jegliche aussicht auf eine späte aber sicher überfällige karriere vor statt hinter der kamera.
la-mamma - 17. Okt, 16:20
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warte ich zur vervollständigung meines orte-mit-l-jahres eigentlich nur mehr auf die fotos von london (die digitalen brauchen halt ein bisschen länger in der entwicklung ...),
sowie auf den morgigen abflug nach luxemburg und den nächstwöchigen nach lom.
la-mamma - 13. Okt, 20:55
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eine ausstellung, bei der es nichts zu sehen gibt ...
nachher hat man allerdings eine menge zum nachdenken - z.b wie schlimm das eigentlich sein muss, wenn man eine straße überquert und nicht ganz genau weiß, wo der rettende gegenüberliegende gehsteig eigentlich liegt.
und wie das ist, wenn man nicht die ganze zeit einen sehr freundlichen guide dabei hat, dessen stimme man folgen kann und es jede menge "wand" oder geländer zum anklammern gibt. trotzdem kriegt man ein recht deutliches gefühl dafür, was man bisher bei der vorstellung von "blind" schlicht überhaupt nicht bedacht hat ...
hingehen, selber spüren!
la-mamma - 10. Okt, 19:17
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im oktober gab es hier gestern und ich meine NICHT das milde wetter ..
nach einem extrem anstrengenden meet-and-greet-tag mit stundenlangem, gerade einmal durch zwei fremde und einen eigenen vortrag unterbrochenem herumgestehe bei einerseits ausgezeichneter verpflegung, andererseits aber leider sehr mangelnder belüftung und bestuhlung in den zwischenräumen, war es der auftritt des
herrn zemanek, der mich schwer beeindruckte. so viel liebenswürdigkeit und schlagfertigkeit haben andere garantiert auch jünger nie gehabt.
darüber hinaus weiß ich jetzt, warum wir sex brauchen. zumindest stand das auf der folie des eröffnungsvotrags, just zu dem zeitpunkt, als ich ein wenig verspätet den saal betrat.
und falls ich mich das nächste mal in die messe wien schwindeln will, gehe ich aufs damenklo. nach durchschreiten des von mir wie üblich zielsicher angesteuerten falschen ausgangs, befand ich mitten in den österreichischen medientagen. anscheinend funktioniert der schmäh auch in der nebenhalle für herren. anders kann ich mir die sichtung des herrn hofbauer auf der edv-veranstaltung nämlich nicht so recht erklären.
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