das ist mir ja noch nie passiert;-) ein gewisser
herr ad
hat mich in diese verlegenheit gebracht ...
für die, für die´s auch das erste mal ist: gewünscht ist ein text zum bild. jury bin ich. ergebnis gibt's am folgenden mittwoch.
(siegessicherere oder unchaotischere als ich haben dann volle lange zwei tage zeit, das nächste bild zu suchen. des weiteren rate ich davon ab, zwischen mittwoch und freitag vierzigste geburtstage zu feiern und argentinische a-capella-bands zu betreuen. und entschuldige mich für die verspätung!)
nun denn, hier kommts ...

la-mamma - 15. Mai, 18:15
1858 mal angeklickt. oder gar gelesen?
teenie1: "wenn ich sechzehn bin, mach ich was ich will!"
teenie2: "ich bin erst dreizehn, da muss ich noch drei jahre warten!"
teenie 3:"ich bin fünfzehn, für mich ist es nur noch ein jahr!"
teenie 4:"wenn mir einer gefällt, küss ich den schon!"
teenie 5, hört sich verdächtig nach dem a. an: "spielen wir jetzt endlich strippoker?"
der h:"wir stören die eh nicht, da können wir ruhig am balkon sitzen bleiben!"
ich: "wir gehen jetzt spazieren, das hab ich dem a. schon gesagt!"
der h: "na geh, lass uns noch den wein austrinken!"
der a: "mama, wann geht ihr jetzt endlich?"
ich erlaube mir, noch dreieinhalb teller in die küche zu tragen.
der a: "kannst du nicht nachher aufräumen?"
soviel zum thema nicht stören;-)
ps: die affentorte war wider erwarten ganz ausgezeichnet. foto folgt.
la-mamma - 10. Mai, 20:26
1253 mal angeklickt. oder gar gelesen?
mich hat am freitag jemand angemailt, ob ich in einem vortrag das zitat eines russen(?) verwendet hätte, dass sinngemäß ungefähr so war: die menschliche kultur(?)-geschichte lässt sich auch in fünfzig-jahres-intervallen erzählen/themen zuordnen, das thema der letzten fünfzig jahre wäre gesundheit gewesen.
da ich´s nicht war, kenne ich den urheber, sowie den ganzen spruch auch nicht. weiß es wer? kennt es wer? googlen lässt sich´s jedenfalls nicht so einfach;-)
781 mal angeklickt. oder gar gelesen?
als ich das letzte mal recht einseitig verliebt war, und sich dieser mir allzu zu holde mit der der situation nicht ganz angemessenen aussage, dass er unheimlich gerne wieder mit mir schlafen würde, endgültig aus meinem leben verabschiedete, kommentierte meine allzu weise mutter die ganze sache im nachhinein ungefragt damit, dass ebender wahrscheinlich gesehen hätte, was für eine schlechte hausfrau ich sei.
dabei kann ich durchaus 10 erwachsene menschen gleichzeitig mehrgängig verköstigen und es schmeckt mir selber auch noch. noch einfacher scheint es, dasselbe mit kindern zu tun, als mutter wird einem ja garantiert nicht gekündigt.
"welche torte willst du zum geburtstag, a?" gefragt mit der zarten hoffnung, dass er denn eine aus meinem gar nicht so bescheidenen repertoire nennen möge.
"ich google mir eine!"
das praktisch erwachsene kind gibt affentorte ein.
"haha, sehr witzig".
"aber schau mama, die gibt es wirklich!"
kurze rezeptlektüre - aha, es stimmt, so etwas existiert, die herstellung schaut nicht schwierig aus.
des nächtens druckte ich unvorsichtigerweise noch ein zweites rezept aus, das nur unmerklich besser als das erste schien.
des nachmittags kaufte ich ein, dh. kauften wir ein, neben ein bisschen torte soll es ja noch ein bisschen essen (steaks für 10 halbwüchsige mit bestem appetit konnte ich ihm gerade noch ausreden) und ein bisschen trinken geben.
des abends begann ich mit der tortenerstellung nach dem rezept mit dem schöneren layout. der fertige teig wirkte annehmbar. vielleicht hätte es mich stutzig machen sollen, dass die backzeit im rezept mit dem weniger schönen layout um satte 20 minuten länger angegeben war. vielleicht hätte ich auch dran denken sollen, dass mein 18 jahre altes backrohr generell nicht immer das tut, was ich von ihm will.
eine viertelstunde später stürzte ich hoffnungsvoll biskuit nr. 1 auf die marmorplatte, die mir den fehlenden kuchenteller spontan ersetzen musste. eine halbe stunde später war biskuit nr. 2 im rohr. nach dem weniger komplizierten rezept. wobei biskuit ja eigentlich was einfaches ist. 35 minuten später stürzte ich biskuit nr. 2 auf das dings, das ansonsten verhindert, dass spritzer aus der pfanne kommen, und für das mir keine rechte bezeichnung einfallen will. jedenfalls ersetzte dieses dings mir spontan den fehlenden kuchenrost. na immerhin, dachte ich. und dass es diesmal schön aufgegangen ist. also recht hoch geworden.
zwei stunden später waren endlich alle zutaten für die creme abgekühlt und verrührbar. außerdem befand sich mittlerweile eine höhere tortenschachtel aus dem besitz meiner diesbezüglich besser ausgestatteten mutter in meiner küche. die backen immer schon nicht ausstehen konnte.
frohgemut spachtelte ich also die schon beim kosten nicht besonders aufregende, aber wenigstens ausreichend feste creme auf den boden. und die 4 zerschnipselten bananen. wobei ich wiederum bananen nicht ausstehen kann, aber für mich ist die torte ja nicht. und dann noch eine schicht creme. und dann eine schokoladeglasur. sah gar nicht schlecht aus, bis ich den deckel von der tortenform draufsetzte.
den nahm ich vor schreck gleich wieder weg. jetzt steht eine zu kühlende torte mit einem loch in der mitte, das ich morgen mit bananen in vierzehnerform überdecken werde, in meiner gar nicht kalten küche, und ich sollte das problem irgendwie lösen.
wenigstens bin ich nicht unglücklich verliebt.
1100 mal angeklickt. oder gar gelesen?
ich möchte heute anlässlich des mir heute von mir selbst überreichten preises zum vielredenden, vielrauchenden und viellachenden tussi-look-alike als erstes und letztes meine grußschulden begleichen.
ein bild zum gruß an
frau eugene:
- vielleicht bauen sie uns oder euch ja auch den!
und ein selbst gebasteltes gedicht zum gruß an
frau swa:
krumpir oder eadäpfü,
fisoin oda kafioi,
ribisln oda ogrosln,
mia is powidl -
hauptsoch mir ham
wos zum essn griagt.
- vielleicht finden sie ja eine geeignete übersetzerin im näheren bekanntenkreis;-)
766 mal angeklickt. oder gar gelesen?
heute hab ich ganz viel gelernt: als erstes, dass man bei online-ticket-buchungen bei der öbb drauf schauen sollte, was schon alles im tarif enthalten ist, sonst zahlt man nämlich sozusagen umsonst fürs fahrrad mitnehmen.
dann hab ich gelernt, dass anscheinend in jedem von mir benutzten verkehrsmittel der herr welterklärer den platz in meiner hörweite hat. es kann aber auch sein, dass die einfach besonders laut sprechen. netterweise hat mir der h. seinen i-pod geborgt, so selig hab ich noch nie plötzlich vor mich hinzulächeln begonnen. der h. hat sich dann ein wenig entfernt einen neuen sitzplatz gesucht.
als nächstes war ich ganz stolz, den h. auf der strecke von melk nach spitz um eine halbe stunde geschlagen zu haben. vielleicht sollte ich aber dazu sagen, dass er über den jauerling gefahren ist und ich nicht.
die wachau muss man schön finden, den radweg durch eigentlich nicht. mir war es viel zu lang immer neben der straße. und dort sind alle anderen gefahren, die die wachau wahrscheinlich auch schön finden. außer in dürnstein, da müssen alle – auch die radfahrer – zu fuß durchgehen und dürfen sich die sehr interessanten andenken in aller ruhe anschauen.
in krems ist mir spontan eingefallen, dass ich immer schon das karikaturenmuseum sehen wollte. dadurch hab ich mir unauffällig die fünfzig nächsten kilometer nach tulln gespart. in der früh hat der h. sogar noch überlegt, bis wien zurück zu radeln, aber das hab ich zufällig nicht gehört. jedenfalls hab ich ganz viele deixe gesehen, und viel zu wenig andere – und ein paar mal richtig herzlich aufgelacht. so schirch, wie auf den meisten zeichnungen sind wir doch gar nicht! aber fast. also, die anderen natürlich.
und am abend hab ich gelernt, dass die öbb einfach zu dämlich sind. weil, wir sind nämlich in krems am bahnhof gestanden und hätten über stockerau und dann mit der schnellbahn weiter oder über den franz-josefsbahnhof und dann halt mit dem rad noch zwei, drei kilometer oder über st. pölten und den westbahnhof heimfahren können. der zug nach st, pölten ist schon dagestanden, und das war auch die erste möglichkeit laut fahrplan. also sind wir in den eingestiegen. weil der zug nur aus einem waggon bestand, hat der h. noch geblödelt, dass sie da ja gleich einen autobus nehmen hätten können. bei der nächsten station sind wir dann alle ausgestiegen und haben seine aussage überprüft. dort stand auch ein zettel von der geplanten unterbrechung. aber in krems, hat der herr busfahrer gesagt, da ist das nicht publik gemacht worden. damit ich auch einmal oberwölbling sehe, vielleicht.
gleich danach sind wir dann aber wieder aus dem bus ausgestiegen, und zwar nicht, weil wir schon in st. pölten waren, sondern weil der schienenersatzverkehr dort geendet hat. dann durften wir wieder in einen einwaggonigen einsteigen und die letzte station wieder zug fahren. in st. pölten bleiben ja fast alle züge stehen, seit es auch eine hauptstadt ist. aber es nehmen wiederum nicht alle auch fahrräder mit. außerdem wollte ich eh schon längst wieder einmal im gepäckwaggon am boden sitzen.
und jetzt geh ich in die badewanne, weil ich beim radfahren immer so schwarze unterschenkel krieg. der h. sagt, ich werde es nie lernen, aber ich arbeite daran.
458 mal angeklickt. oder gar gelesen?
der h. wohnt in einem gemeindebau aus den vierziger jahren im zweiten stock. weil der so alt ist, sind die wände aus wiederverwerteten ziegeln, was recht angenehm ist, und sind die aufzüge nachträglich eingebaut und halten nur in den zwischenstockwerken, was mit schweren dingen eher weniger fein ist.
die längste zeit hat unter dem h. ein schwer behinderter alter mann gewohnt, der sich nur sehr mühsam zu seinem elektrischen rollstuhl, den er neben der lifttür geparkt hat, über die paar stufen hantelte. wenige male hab ich ihn selber gesehen, gehört haben wir immer nur seinen fernseher, da der arme auch schon sehr schwerhörig war.
wenn ich besuchern den weg zum h. beschreiben sollte, hab ich immer gesagt, dass sie am rollstuhl vorbei gehen müssen, danach seien sie im richtigen stockwerk.
unlängst hab ich mit der m. eine ihrerseits erfolgreich abgelegte prüfung gefeiert, und bin recht spät zum h. gekommen. vor seiner tür hab ich mich kurz gewundert, dass er ein türschild angebracht hat, bis mir auffiel, dass da ja gar nicht sein nachname draufstand. beim hinuntergehen hab ich gemerkt, dass ich nicht nur ein, sondern sogar zwei stockwerke zu hoch war.
dabei steht der rollstuhl schon mindestens ein halbes jahr nicht mehr neben dem lift.
507 mal angeklickt. oder gar gelesen?
hätten sie mir auch sagen können, aber zu mehr hat´s vorige woche nicht gereicht;-)

303 mal angeklickt. oder gar gelesen?