Sonntag, 8. Juli 2007

SPLITTER

Nur ein Leben.

Mädchen, will dir Blumen geben
Stürz dich jetzt ins Liebesleben
Reich sie dir mit feuchter Hand
Breche deinen Widerstand
Schau ich hab sie selbst gepflückt
Denn ich bin nach dir verrückt

Braut, ich geb dir gern ein Sträußchen
Komm wir bauen uns ein Häuschen
Denn für unsre starken Hände
Gibt es ganz bestimmt kein Ende
Und wir werden Blumen setzen
Statt einander zu verletzen

Mama, will dir Blumen schenken
Darfst dir meine Verse denken
Halt sie fest mit kleiner Hand
Und ansonsten spiel ich Sand
Schau wie schnell ich größer werde
Dank der guten Pflanzenerde

Schnitt.

Ach, die Hände sind ja ab.
Blumen welken jetzt am Grab.
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ich bin eine voyeurin

heute hab ich den ganzen tag beim angeln zugesehen, am schluss hab ich sogar die fische fast geschenkt bekommen. außerdem hab ich den anglern auch den ganzen tag beim biertrinken zugesehen, den anglerinnen beim rauchen und den anglerkindern beim herumtollen.
eigentlich ist es in der lobau schon interessanter.
edit:
die beweise für diesen artikel sind hier:
der fisch in der weiteren verarbeitung
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Samstag, 7. Juli 2007

autorität?

der von mir sehr geschätzte herr creature hat dieses thema angerissen, und mich lässt es eigentlich schon mein ganzes leben nicht los ...
ich fang einfach jetzt von hinten an:
heute bin ich eine sogenannte "vorgesetzte" - und hab mich zwar oft, aber sicher noch immer zu wenig damit auseinandergesetzt, was das/die damit verbundene autorität für mich bedeutet:
* jeden so behandeln, wie er behandelt werden möchte, ist nicht immer leicht, aber den versuch wert
* vertrauen darin aufzubringen, dass andere ihren teil ausreichend gut erledigen, ist auch nicht immer leicht, aber überlebensnotwendig geworden
* ich kann und muss kein untadeliges vorbild sein (obwohl das teilweise wirklich so gefordert wird) - wichtig ist nur, dass ich IMMER zugebe, wenn ich es genau nicht bin
* es wäre oft sehr viel bequemer, autoritärer zu agieren.

vorgestern (ok ist 12 jahre her) hab ich ein kind bekommen. ich kenne keine eltern, mit denen man sich nicht stundenlang über das thema *autorität, mangelnde, die... unterhalten kann
* natürlich bin ich nicht konsequent genug. ich frag mich bis heute, wieso es so leicht zu schaffen ist, beim "über-die-straße-gehen" alle autorität der welt walten zu lassen, und sie im supermarkt quasi an der eintrittstür zu verlieren.
* wenn ich je ein erziehungskonzept hatte, dann am ehesten überzeugen statt bestechen überreden.
* h. sagt immer zu a., er ist das schlechte vorbild, der satz gefällt mir nicht, ich werde das mit ihm diskutieren müssen. ich hänge insgeheim der theorie an, dass vorbildhaftes verhalten quasi zu natürlicher autorität verhilft.
* es wäre oft sehr viel bequemer autoritärer zu agieren.

mittlerweile arbeite ich fast die hälfte meines lebens. und habe dabei sehr unterschiedliche chefs und leider nur einmal eine chefin gehabt.
* auf autoritäres gehabe bei anderen, insbesondere mancher chefs bin ich wirklich allergisch, und lasse die betroffenen meine verachtung ein bisschen zu deutlich spüren.
* aber ich arbeite daran, mehr respekt aufzubringen. ich will auch niemandem "mit meinem hass ehren", und ich bin ehrlich genug, mir einzugestehen, dass ich auch nur eine sehr begrenzte sicht auf die/den anderen habe. tut mir selber einfach besser, auch was gutes über sie/ihn zu denken.

und fast als letztes: natürlich bin ich auch selber erzogen worden.
von einer mutter, die der mode der sechziger (und zwar genau NICHT der achtundsechziger) schwer unterworfen war - drill, genauigkeit, weibchenamherd, usw. usf. mit einer menge schläge, die ich heute sicher nicht als gesund sondern eher als entwürdigend bezeichne, und an die sie sich bezeichnenderweise nicht erinnern kann.
und von einem vater, der selber recht früh vollwaise war, und der der integerste mensch ist, den ich kenne. außerdem eine art privatgelehrter, der uns (das gilt auch für meine schwester) nur mit liebe überhäuft hat. und mit dem ich mich heute so ziemlich über jedes thema und auch über alles persönliche sehr gern unterhalte. den satz hätte ich vor zwanzig jahren nicht sagen können ...

und zu guter letzt: wie sieht es mit autorität in beziehungen aus? darf es die geben? warum waren manche beziehungen unaufhörliche machtkämpfe und waren/sind es andere nicht?
die anderen machen mir jedenfalls mehr spass ...
*
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Mittwoch, 4. Juli 2007

getroffen!

Herr Humbug hat ins Blaue geworfen und in mein kleines Schwarzes getroffen.

8 zufällige Dinge, die mir genau jetzt zufällig einfallen

1.) Ich hatte einmal einen Lehrer, der hieß Coufal. Bei dem wäre ich fast durchgefallen, das war das einzige Mal, dass ich in diese Verlegenheit kam. Er unterrichtete „Prozessrechnen und Rechnerverbund“, was Extraspannendes. Damals hatte ich künstliche Fingernägel. Ok, vielleicht war ich zufällig auch einmal fast eine Tussi. Jedenfalls hat mich dieser Lehrer bei Betrachtung meiner wie üblich nicht funktionierenden selbstgebauten Schaltung angebrüllt: „Mit solchen Nägeln kann des jo nie wos wern!“ Dabei kann ich durchaus logisch denken. Wenn ich zufällig will.

2.) Beim Fernsehen fallen mir immer die Augen zu. Deshalb schaue ich eigentlich nur fern, wenn ich gerne ein wenig schlafen möchte. Meistens ist da auch zufällig was besonders Fades.

3.) Fast alle Urlaubsziele in letzter Zeit haben wir sehr zufällig ausgewählt, indem wir zuerst die Billigfluglinienseiten angesehen haben, danach die Preise und die Termine und an letzter Stelle, wohin wir da eigentlich kommen. Diese Methode kann ich für alle, die rechtzeitig planen können und die Zeiten halbwegs selbst einteilen, nur weiterempfehlen. Die teuerste und chaotischste Billigfluglinie ist übrigens die Ryan-Air.

4.)Zufällig esse ich sehr gerne Fisch. Heute bringt der A. vier nach Hause, zufällig ist Angeln sein neuestes Hobby. Sein Anglerlatein war auf Anhieb recht gut: Als wir das letzte Mal den Nachbarn den von ihnen geangelten Wels abkauften, der tatsächlich mehr als fünf Kilo wog, und die Beute daheim freundlicherweise mit meinen Eltern teilten, nahmen diese sofort an, dass A. bei seinem erst zweiten Angelausflug diesen Wels selbst erwischt hätte. Der liebende Großvater zum Enkel: „Hast du dich eh mit dem fotografieren lassen, wie du ihn herausgeholt hast?“ Darauf A in richtig vorwurfsvollem Ton: „Nein leider nicht, da waren die ja grad spazieren!“.

5.) Der letzte Mensch, den ich zufällig getroffen habe, ist zufällig auch der einzige Bisexuelle, den ich überhaupt zufällig kenne.

6.) Gestern hatte ich so hohe Schuhe an, dass ich die ganze Zeit fürchtete zu Fall zu kommen. Im Sinne von Punkt 1, Abs. 2 muss ich das jetzt aber als Rückfall interpretieren.

7.) Entgegen anders lautenden Gerüchten ist mir in meinem Leben auch nicht alles einfach so zugefallen.

8.) Manchmal neige ich auch zu fal schen Schlüssen.

Und jetzt dachte ich zufällig an:
svashtara , werf weiter zum professor , und zur tilak, sowie relatief weit, auch ins niemandsland, ... mist, da war´s ja schon auch noch nicht - aber hierher noch zum abschluss und zur wiederkehr: testsiegerin

und die zwei,drei, die noch fehlen, mögen sich dann bitte bei mir melden!
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Montag, 2. Juli 2007

Wien ist ganz anders! (bisschen entstaubt aus dem archiv ...)

..aber da die reisezeit wohl da ist ...
dieser beitrag ist natürlich viel zu lang, die zweite hälfte ist aber lustiger als die erste

Nach meinen überaus traurigen Erfahrung bei der Verlegersuche für Qualitätsprosa (– ein einziger Chefradakteur hat das Manuskript noch nicht abgelehnt, was vielleicht daran liegt, dass er es noch gar nicht kennt-) habe ich mich entschlossen, einen Reiseführer zu verfassen. Etwas gewitzter bin ich natürlich mittlerweile auch – ich kündige hiermit nur mehr die Highlights an, bei allfälligem Interesse liefere ich gerne das zweihundertseitige Werk aus meiner Schublade nach.
Als beschriebener Ort schwebt mir mein touristisch völlig unerschlossener Wohn- und Arbeitsbezirk in Wien vor. Zielgruppe sind alle, die glauben, schon alles zu kennen, alle, die sich im Urlaub auf Land und Leute einlassen wollen oder die, die aus Überzeugung und/oder altersgruppenbedingt (fast) nichts ausgeben wollen. Also praktisch jeder, der auch für wirklich gute Belletristik anfällig sein könnte.
Der Inhalt besteht ausschließlich aus Geheimtipps: Zum Beispiel: Vor ein paar Jahren hat in einem ganz uninteressanten anderen Bezirk eine echte Schnapsidee Furore gemacht – zwei recht jugendliche Architekten haben einen Münzbalkon (www.muenzbalkon.com) installiert. Das kann ich locker toppen – mein diesbezügliches Sonderangebot: Balkon mit Aussicht auf den Milleniumtower , das angeblich vierthöchste Gebäude Mittelereuropas. Und mit Einsicht auf mein frisch renoviertes Wohnzimmer, sowie Ansicht einer angeblich ziemlich attraktiven Dame sowie Absicht derselben, zur Unterhaltung beizutragen. Über den Ausschank von Getränken ließen sich Preisabsprachen treffen.
Das eben zitierte Gebäude – nicht mein Balkon, der Turm - ist natürlich auf vielerlei Weisen genutzt. Im Keller des Milleniumtowers habe ich erst kürzlich ein Wohlfühlklo entdeckt, das kostet auch nur lächerliche dreißig Cent, und die haben Sie sicher vorher an den Spielautomaten gewonnen. Auf 2tausendirgendwas Kinosesseln lassen sich die Kinokarten wie in allen grausigen Plexxen, die ich kenne ja zumindest weidlich ausnützen – einmal am Nachmittag Eintritt bezahlen und die Rallye zwischen den bereits etwas länger laufenden Mainstream-Fadessen und dem Programmkino zum Spätesttermin kann losgehen.
Noch billiger kommen allerdings die bei uns im Sommer allenthalben aufgestellten Open-Air-Kino-Leinwände. Die Filme sind jedenfalls besser, und ab und zu gibt es sogar Freibier dazu (www.volxkino.at). Ich schlage eine Fortsetzung auch im Winter vor, da könnte man ja dann Glühwein oder Punsch ausschenken. Und Ihren Pass wird schon keiner verlangen, um allfällige Wahlberechtigungen zu klären.
Wenn das Wetter weiter so schön bleibt (wiener wetter auf www.zamg.ac.at) , kann man stattdessen bei uns auch jederzeit gratis ins Wasser springen – das liegt daran, dass wir hier immer schon auf einer Insel wohnen, neben die eine weitere Insel gebaut wurde. Wer die Bezirksgrenzen nur ein bisschen überschreitet, kommt zu einer Anhäufung schwimmender Lokale, der sogenannten Copa Cagrana, die bei unserer letzten Hochwasserkastastrophe im deutschen Fernsehen sogar zum überschwemmten Stadtteil dramatisiert wurde. Jedenfalls gibt es auf der ganzen Donauinsel (www.donauinsel.at) keine Autos, dafür jede Menge frische Luft, Fahrradfahrer, Inlineskater, Imfreiengriller und Konzerte aller Art, die sich bei schlechterem Wetter und gutem Wind nach vorheriger Absprache auch noch von meinem Balkon verfolgen lassen. Grillen ist bei uns in der Anlage allerdings weniger gern gerochen.
Ein anderes kleines, feines Bauwerk, hätten wir auch noch zu bieten: Die Brigittakapelle (www.wien.gv.at/licht/brigittakapelle.htm) , von der erst kürzlich eine Kollegin von mir behauptete, ein türkischer Sultan hätte einst dort gezeltet und sie als Dank, da er von einer Schwedenkanonenkugel verschont geblieben war, die just neben ihm entweder sehr verzögert oder stark verfrüht eingeschlagen haben muss, errichtet. Wieso es denn keine Moschee geworden sei, konnte sie nicht befriedigend erklären. Mittlerweile haben wir wenigstens eine Moschee in der Nähe, viel lebenswichtiger für mich oder für manche Touristen ist der kleine türkische Supermarkt, der sich auch Konditorei nennt, und bei dem es auch am Sonntag abends ofenfrisches Brot als Gratiszugabe bei einem Einkauf ab 10 Euro gibt. Da die Preise so moderat sind, ist es mir zwar noch nie gelungen, diesen Extrabonus mitzunehmen, aber unsere rigiden Ladenöffnungszeiten tangieren mich seither einfach nicht mehr und lassen Sie als Touristen auch nicht mehr Kopf schütteln!
Und als letztes würde ich dann unsere Bezirksoriginale beschreiben: Meine Schwester, meine Kollegin von oben und den Müller Franz. Eine zusammenfassende Leseprobe:

anm: die zweite hälfte fängt hier an:

Eines stark verregneten Abends ruft mich meine Schwester völlig verzweifelt an – bei ihr wird gerade das Dach neu gedeckt und just jetzt regnet es heftig „durch“. In ihr Wohnzimmer – da steht die neue Couch – in ihr Schlafzimmer – da steht der neue Computer – und wahrscheinlich fängt es in der Küche auch bald an. Die sei aber eher alt, und Auffangbehälter hätte sie sowieso keine mehr. Meinen lapidaren Rat, die Feuerwehr anzurufen, ignorierte sie einfach. Das teilte sie mir aber erst am nächsten Tag mit – sie hätte sich einfach nicht getraut, wegen so einer Lappalie den Notruf zu besetzen … Wie das im Büro so ist, man bespricht ausführlich beim Frühstückskaffee den Tagesarbeitsplan, ich teile alles schön ein, und weil ich die Chefin bin, müssen sich die Leute meine Anekdötchen aus dem Privatbereich notgedrungen auch noch anhören. Sie lachen ein bisschen gequält, und die ganz Mutigen assoziieren dann eigene G´schichterln, die sie dann mir erzählen.
Gerda: „Du – die Feuerwehr kann man aber auch wegen ganz anderer Sachen anrufen!“
Ich: „Ja ich weiß, entlaufene Hunderl, verflogene Vogerl ,….“
Gerda: „Kennst den Müller Franz?“
Ich: „Nein warum?“
Gerda: „Na, ich hab mir gedacht vom Sehen vielleicht?“
Ich „Du, wenn ich Leute vom Sehen kenne, weiß ich immer Vor- und Nachname“.
Dezentes Gelächter des anwesenden Zuhörers.
Gerda: „Außerdem wohnt er über mir, aber das kannst du ja nicht wissen!“
Der Zuhörer: „Du kennst ihn ganz sicher! Den kannst du gar nicht nicht kennen! Ich kenn ihn auch, und ich wohn ganz woanders!“
Gerda: „Außerdem hast du doch früher in der Nähe gewohnt!“
Ich: „Schon, aber ich kenn nur den Wahnsinnigen aus dem 31er (www.wienerlinien.at )!“
Unser Zuhörer: „Den kenn ich auch, der ist es nicht, der wohnt beim XY im Haus!“
Ich: „Ja genau, dem seine Frau fürchtet sich auch! Aber – wolltest du nicht was über die Feuerwehr erzählen?“
Gerda: “Langsam, langsam, hörts mir zu!! Ich werd ja dauernd unterbrochen!“
Gelächter.
Gerda:“ Kennst du so Küchen mit Hängekästchen? So wie man das früher gehabt hat?“
Ich: „Du meinst Nicht-Einbauküchen?“
Gerda: „Schon Einbauküchen, aber es ist eben nicht alles eingebaut!“
Ich gebe zu, dass ich mir hängende Kästchen gerade noch vorstellen kann. (Ich bin unmerklich jünger.)
Gerda:“ Eigentlich ist das gar keine Geschichte über den Müller Franz.“
Unser Zuhörer: „Die Feuerwehr ist bis jetzt aber auch nicht vorgekommen“.
Gerda:“ Der Müller Franz hat nämlich eine Frau, die Helga.“
Wir: „Echt, der hat sogar eine Frau?“
Gerda: „Ja, aber – schade dass du nicht weißt, wer das ist, die Frau passt nämlich so gut zu ihm!“
Wir schauen sie ratlos an, unser Zuhörer gibt zu, dass er die Frau auch nicht kennt.
Gerda: „Na macht nix, ich beschreib sie euch kurz: Sie ist – was man sich so in Inseraten unter vollschrank vorstellt. Ungefähr so:“ und dann holte sie mit beiden Armen ganz weit aus.
Gerda: „Also – eines Tages läutet es bei mir, vor der Tür steht die Tochter! Ganz verweint!“
Wir: „Was – eine Tochter hat der Müller Franz auch?“
Gerda: „Ja, und die war damals höchstens zehn! Und die sagt nur: die Mama, die Mama, bitte komm rauf! Da bin ich natürlich sofort mit hinaufgestürzt. Und dann führt mich die Kleine in die Küche und da hat sich die Halterung von den Hängekasterln wahrscheinlich aus der Wand gelöst und da muss die Helga gerade was in der Küche gemacht haben und da ist die Helga zwischen den Hängekasteln und der Arbeitsfläche darunter …..“
Ganz und gar nicht dezentes Gelächter.
„Und die Helga schreit: Hilf mir, ich komm da nicht heraus … Und da hab ich versucht, die Hängekasterln zu heben, aber ich hab ja nicht so viel Kraft, also nicht einmal zwei Zentimeter in die Höhe hab ich sie gebracht, und da sagt die Helga, bitte ruf den Franz an! Und ich sag, wozu soll ich den Franz anrufen, ist der in der Nähe und so stark ist der ja wohl auch nicht? Und sie sagt, in der Nähe ist er nicht, aber ich weiß nicht, was ich sonst machen soll …“
Ich kürz jetzt ein bisschen: Mit dem Franz wollte die Helga dann unbedingt selber reden, also hat die Gerda der Helga das Telefon zwischen die Hängekasterln und die Arbeitsfläche geschoben, natürlich nachdem sie die Nummer eingetippt hat. Und der Franz hat nicht heimkommen wollen, da hat die Gerda dann halt doch die Feuerwehr angerufen. Das Eintreffen derselben konnte sie aber nicht mehr abwarten, denn wirklich helfen hätte sie der Helga ja eh nicht können ….
Eine Woche später sitze ich mit dem Zuhörer bei unserem Stammchinesen – selbstverständlich auch im zwanzigsten Bezirk. Gleich daneben der Müller Franz. Und warum die Geschichte noch viel lustiger gewesen wäre, wenn ich gewusst hätte, wer das ist, versteht nur, wer den vom Sehen kennt. Ich tus seit fünfzehn Jahren. (www.homepagehaternoch.net)
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Samstag, 30. Juni 2007

ich liebe diese frau!

entgegen der plötzlich vertretenen meinung, dass ich zur querulantin mutiert sei - auch heute wieder ganz großartig:
http://www.marlaglen.de/
solltet ihr je gelegenheit haben, diese dame diesen sir sogar gratis zu hören, nix wie hin!
dafür musste ich sogar "jetzt anders" an mir vorbeirauschen lassen, und weiß jetzt, was ich mir durch konsequentes nicht-starmania-schauen alles erspart habe.
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Freitag, 29. Juni 2007

nicht peinlich

sei der film, stand in der kritik, die ich zuvor gelesen habe. stimmt: "irina palm" ist nicht peinlich, sonst ist der film aber leider auch nicht(s): nicht spannend, nicht glaubwürdig, nicht witzig. mit einer idee, einem gag und einer menge rührseligkeit füllt man keine 100 MInuten, höchstens fünf.
und die besten teile - die englische kleinstadtmentalität - die haben wir in anderen filmen auch schon besser gesehen.
daher: lieber in die videothek gehen und "grasgeflüster" ausborgen , da ist der "englischekleinstadtomibrauchtgeldundkannnix"-plot wesentlich witziger umgesetzt!
*
aufschlussreich auch die vorgeschichte: dem aufmerksamen leser ist nicht entgangen, dass ich zwei freikarten fürs kino bekommen habe, deshalb wollte ich um 17:30 laut programm den film um 20:30 reservieren. das gehe nicht, den spiele es heute nur um sechs, erklärte mir die freundliche dame an der kassa. ja, aber im programm? das gelte nicht, erwiderte sie, sie würden eher shrek3 spielen. wie bitte? ja genau, wenn in einen film nicht besonders viele leute kämen, dann spielten sie eben einen anderen ... ich war fassungslos, aber mit der mir eigenen bestimmtheit, erklärte ich ihr, ich wolle aber ganz sicher nicht shrek3 sehen, sondern eben den im programm angeführten film. also rief sie - eine dort recht beliebte methode - s.früher - den manager an. in einer stunde? die kunde stehe aber da? aha in einer minute ... nach ungefähr fünf meinte ich, die minute sei jetzt irgendwie vorbei ... neuer anruf - glück (naja im nachhinein hab ich das relativieren müssen) gehabt! sie spielen den film!
20:30 kinowerbung. 20:45 film-beginn. wir wundern uns, dass alle so dick sind - film im falschen format. 20:55 la-mamma geht und versucht IRGENDJEMANDEN zu finden, der wenigstens das format richtig stellt. dass ich wenig an handlung durch diese aktion versäumen werde, war mir da schon klar. nächste woche gehen wir vielleicht in shrek3. schließlich könnte das dem a. gefallen. wenigstens.
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Dienstag, 26. Juni 2007

(K)eine Karrierefrau

„Eines weiß ich: wenn ich das nächste Mal heirate, wird es keine Karrierefrau mehr sein!“ sagte der D. zu mir, da waren wir schon längst geschieden. Und das hat er dann auch getan, ein intellektuelles Gespräch werde er wohl nie mit ihr führen, aber sie koche und putze gern, berichtete er mir vorher. „Das reicht dir?“ fragte ich ein wenig belustigt. „Ihre Eltern kümmern sich auch um den Garten!“ ergänzte er - mit einem eindeutigen Grinsen.

Früher hatten wir einen Wettstreit: Theoretisch hatte ich die bessere Ausbildung, praktisch hat er manchmal das Fünffache (!) verdient. Zeitweise haben wir beruflich fast dasselbe gemacht – in unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen natürlich und mit unterschiedlichem Risiko.

Wenn ich etwas von der Arbeit erzählt habe, hat er interessiert zugehört, wenn er einen Algorithmus nicht und nicht gefunden hat, habe ich mich mit ihm hingesetzt, und wir haben für ein paar gar nicht so triviale Probleme gemeinsame Lösungen gefunden. Er wollte, dass wir miteinander eine Firma gründen, es hätte gut gehen können. Ich wollte meine Sicherheiten nicht aufgeben, mittlerweile sah ich da auch viele Perspektiven, letztendlich ist es mir beruflich gut ergangen. Ich hatte keine solche Tiefen, aber auch keine solchen Höhen wie er.

Und dann bekam ich mein Kind und er seine Firma. Ziemlich gleichzeitig. Ziemlich getrennt.

Hochschwanger bewarb ich mich in einer anderen Abteilung. „Ich würde gern für Sie arbeiten!“ sagte ich zu meinem zukünftigen Chef. „Aber nicht gleich!“ „Das sehe ich“, meinte der, und es funktionierte tatsächlich, ich blieb ein Jahr ganz zu Hause und konnte danach zwei Jahre Teilzeit in der neuen Position arbeiten.

Es halfen mir meine Mutter, meine Putzfrau, mein Vater, meine Freundinnen, meine Nachbarinnen, später auch eine Tagesmutter und der Kindergarten und natürlich männliche Freunde – so klingt es besser als Liebhaber. Als mein Kind ungefähr vier Jahre alt war, fragte es mich einmal „Mama, warum heiratest du nicht den M.?“ Der M. war der damals vierzehnjährige Sohn der Tagesmutter. „Ich bin doch schon verheiratet!“ „Achso, aber der ist ja nie da!“ Und das stimmte eben auch: 8 von 12 Monaten verbrachte er im Ausland, wenn er in Wien war, dann war er auch nicht zu Hause, sondern in der Firma, wir führten eine Wochenendehe, wo sich gewisse Fragen gleich einmal gar nicht stellen. Wenn nämlich keiner da ist zum Aufteilen, dann tust du eben fast alles allein.

„Ich hab das für Euch getan, ich konnte nicht anders!“, sagte der D. später, aber ich habe es anders in Erinnerung. Ich erinnere mich an Diskussionen, ob er denn wirklich schon wieder weg müsse, ob er denn unbedingt diesen Auftrag auch noch annehmen müsse, ob denn kein anderer fahren könne, die Firma war in der Zwischenzeit für österreichische Verhältnisse recht groß geworden.

„Ich möchte die Scheidung!“, sagte ich eines Tages zum D. „Wundert mich nicht“, war die Antwort, wir hatten in einer Viertelstunde alles geregelt, im Wesentlichen hält die Regelung bis heute. Sein Kind hat der Vater nach der Scheidung kennen gelernt, er hat viel nachgedacht, sagte er, und ist heute weit zuverlässiger als in allen Jahren zuvor. Damit habe ich nicht gerechnet, bin aber für uns beide froh, dass es so ist.

Mittlerweile habe ich „Karriere gemacht“, keine große, vielleicht ist sie aber auch noch nicht zu Ende. Und ich koche sehr gerne. Genau wie jeder Mann, den ich mag.
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Samstag, 23. Juni 2007

das märchen vom armen, reichen mädchen

Es war einmal eine Prinzessin, die bekam von ihrem Vater ein paar goldene Armreifen, schon als sie noch ganz klein war. Was soll sie mit all dem Schmuck, gib ihr etwas anderes, sagte die Mutter, sie starb wenig später. Nein, rief die Prinzessin, ich will die Reifen tragen, und ich will noch viel mehr! Der König konnte seiner Tochter sowieso keinen Wunsch abschlagen, er überhäufte sie mit goldenen Armreifen. Viele Untertanen dachten, wenn sie dem kleinen Mädchen auch Armreifen brächten, so würde ihnen der König schon eines Tages eine Gunst erweisen. Aus dem Nachbarland reiste ein Gesandter mit dem ersten Fußreifen für die Prinzessin an. Auch das wurde bald Mode als Geschenk.

Die kleine Prinzessin aber fand, sie müsse alle diese Reifen nun auch tragen. Am Anfang waren sie noch nicht so schwer, Gold kann ja auch recht zart verarbeitet werden. Später kamen immer massivere Gebilde dazu, die meisten ließ sich die Prinzessin gleich anschmieden, damit sie nicht so lange zum An- und Ablegen brauchte. Die Handwerker sagten ihr, so sei dem Gold an ihrem Körper praktisch keine Grenze mehr gesetzt, die Prinzessin verschwieg, dass sie nun nicht mehr so gut schlief wie früher, da das ganze Gold ein wenig drückte. Die Prinzessin kam ganz alleine auf die Idee, sich den ersten Bauchreifen anschmieden zu lassen, und wenn die Schmiede schon da wären, könnten sie gleich alle Verschlüsse der alten Reifen entfernen und durch fixe Konstruktionen ersetzen, sie würde sich ohnedies nie von irgendeinem Stück trennen wollen.
Manchmal sah die Prinzessin andere Mädchen laufen oder spielen, das konnte sie schon längst nicht mehr. Egal dachte sie, ich war auch vorher nicht wie die, schließlich bin ich eine Prinzessin.

Als sie im rechten Alter war, lud der König alle auf seinen Hof ein, die um ihre Hand anhalten wollten. Es gab hunderte Bewerber, alle geblendet vom Glanz der Prinzessin, ein paar wollten vielleicht auch nur das Gold haben. Die Prinzessin wusste zuerst nicht recht, wen sie nehmen sollte, die meisten hatten mehr oder weniger Gold mit, manche ganze goldene Käfige. Viele sahen selbst auch fast so vergoldet aus wie die Prinzessin, es waren ja doch hauptsächlich Königssöhne, die sich die Anreise leisten hatten können. Nur einer hatte gar nichts mit und auch kein Gold am Körper.

„Wie wagst du dich hierher?“, fragte die Prinzessin, „du bietest mir gar nichts?“ “Nicht gar nichts“, sagte der Jüngling, der nicht einmal hässlich war, „meine Sorge und mein Mitgefühl gebe ich dir schon!“ „Pah“, sagte die Prinzessin, „dir geht´s wohl nicht gut, mir geht es ausgezeichnet, ich habe sowieso ausgesorgt, niemand kann mehr Gold tragen als ich!“ „Kannst du noch alleine aufstehen?“, fragte der Jüngling unbeirrt weiter. „Natürlich nicht! Aber ich habe 210 Diener und ich werde bald heiraten! Aber sicher nicht dich, sondern den, der das meiste Gold bringt. Danke für deine Hilfe bei der Entscheidungsfindung!“ Und damit warf sie diesen Kandidaten hinaus und heiratete genau den, dessen Gold am schwersten wog.

Eine Zeit lang schien es gut zu gehen. Das Paar glänzte allenthalben, und wenn neue Goldlieferungen kamen, stritten sie nur ein bisschen, wie es denn aufzuteilen wäre. Irgendetwas stimmt trotzdem nicht, fiel der Prinzessin eines Tages auf. Ihr Mann konnte sie gar nicht berühren, sie war ja nur mehr von Gold umgeben. Umgekehrt war es genau so, und sie hatte den Verdacht, dass ihrem Gatten sein Gold sowieso wichtiger war als sie. Das war ein komischer Gedanke für eine junge Dame, die bisher auch immer nur an Gold, woher sie neues Gold bekommen würde, wo sie neues Gold tragen könnte und noch nie an einen anderen Menschen als sich selbst gedacht hatte.
„Befreit mich!“ rief die Prinzessin, aber keiner der Schmiede kam. Wieso hilft mir jetzt keiner, dachte die Prinzessin weiter, die Leute können mich ja gar nicht mehr sehen, sie sehen nur die goldene Hülle! Als sie merkte, dass sie sich nur selber helfen könnte, fing sie ganz frohgemut an. Ein paar Reifen streifte sie ab, das ging relativ einfach. Wie aber sollte sie aus all dem Angeschmiedeten herauskommen ohne Schmiede?
Es dauerte Jahre, bis die Prinzessin von allein dünn genug geworden war, aus dem letzten Reifen herauszuschlüpfen. Aber als sie das geschafft hatte, lächelte sie ihrem immer noch goldenen Gatten kurz zu und konnte sich ganz langsam entfernen, da er sich ja sowieso nicht besonders gut rühren konnte. Und sie begann den einzigen Jüngling, der ihr damals gar nichts mitgebracht hatte, zu suchen. Oder zumindest jemanden, der ihm recht ähnlich schaute.
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Manche werden es nie begreifen ...

*ganz besonders manche (sic(!)) HUNDEBESITZER!!!*

Vor ungefähr einem Jahr wurde unter großem medialen Getöse – sogar der ORF war gekommen – ein Baggerpark für Kinder beim Alberner Hafen eröffnet. Damals schenkte ich meinem Taufkind zum Geburtstag einen Nachmittag dort, die Herrschaften waren vorher schon am Telefon sehr freundlich, sicherten zu, dass ihr Angebot auch für behinderte Kinder geeignet sei, und hatten damit zweifellos Recht. Ein gelungener Tag, ein zufriedenes Kind, nur meine Freundin, die Kindesmutter, hatte furchtbar Zahnweh, wofür die Betreiber des Parks natürlich nichts konnten.
Heute – der Kleine ist immer noch ein sehr, sehr großer Baggerfan, weshalb wir ab und zu auch allen Baustellen in der Umgebung lange Besuche abstatten müssen - wiederholten wir höchst origineller Weise das Geschenk. Ich hatte per e-mail reserviert, und kurz vorher noch persönlich vorbei geschaut – wegen der kleinen Konkurrenzveranstaltung auf der Donauinsel war genau gar nichts los.
Als wir dann alle gemeinsam hinkamen, kam ein großer Hund bellend auf uns zu. Keine Leine, kein Beißkorb, und natürlich nur uns nicht erkenntliche offensichtliche Freudenäußerungen des Tiers, die selbst mich ordentlich erschreckten. Mein Taufkind hatte ich an der Hand, es kann nicht sprechen, seine Gefühle – Furcht zum Beispiel – kann es aber mehr als deutlich äußern. Und es fürchtete sich. „Nehmen Sie den Hund weg!“ riefen wir, als die Besitzer daher kamen. „Der tut eh nix“, bekamen wir zur Antwort. Nach einigem Hin und Her konnten wir das Gelände betreten, dieser Hund wurde angehängt, und stellte sein Gebell darauf hin nicht mehr ein. Mit dem anderen Hund, der ebenfalls ohne Leine und Maulkorb da war, passierte nichts dergleichen. Der hatte allerdings auch nicht gebellt.
Mein Taufkind wollte natürlich nur zu den Baggern, er und sein Vater waren dort einmal sicher untergebracht.
„Mir geht es ums Prinzip“, sagte ich zu meiner Freundin und zum H., „reden wir mit dem Chef!“ Der stand ein wenig abseits, wir sprachen in wirklich ruhigem Ton mit ihm. „Wenn Sie da eine Aktion für Kinder aufziehen, wieso lassen Sie da die Hunde frei herumlaufen?“, wollte ich wissen „Das ist mein Privatgelände!“, war die erste Erklärung. „Haben Sie gesehen, wie sich das Kind gefürchtet hat?“ „Das ist mein Hund, der tut nix!“ „Die wenigsten Hundebesitzer würden vorher sagen, dass ihr Hund beißt, oder?“ „Wenn das (nämlich der zweite) Ihr Hund ist, wieso rennt der dann frei herum?“ Wir hatten nämlich gedacht, der ruhigere, wenn auch nicht unbedingt kleinere der beiden Hunde hätte einem anderen Gast gehört. „Ich würde meinen Hund nie anhängen, das würden Sie doch mit einem Menschen auch nicht tun!“ Bei der Aussage drehte ich mich zu meiner Freundin, ich kenne sie lange genug, um zu wissen, dass sie genau wie ich mittlerweile vor Wut kochen musste. „Komm lass es, da hat es keinen Sinn mehr zu diskutieren!“ Und wir beide gingen. Der H. blieb noch stehen, und redete weiter, der H. ist fast durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Dem H. hat der Besitzer dann erklärt, dass er uns die Viertelstunde Baggerfahren spendiere, und dass wir uns danach bitte nie wieder blicken lassen sollten. Der andere Hund bellte immer noch, ein Angestellter kam zu uns und versuchte uns zu erklären, dass er ja nur belle, weil er beleidigt sei, da er uns doch nur begrüßt habe, und wie wir das denn aushielten, dass das arme Tier da jetzt ungerecht behandelt werde. Wenn er denn so tierlieb sei, sagte ich, dann solle er doch bitte mit dem armen Tier spazieren gehen, solange wir noch da seien, dann wäre das Problem doch auch gelöst. Kaum war die erste Viertelstunde zu Ende hatten wir auch schon die Abschlussurkunde für „gelungenes Baggerfahren“ oder so ähnlich in der Hand.

Ich will gerecht sein, die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Das komme überhaupt nicht in Frage, dass wir jetzt gehen, sagte ich zu meiner Freundin, die sich tatsächlich auch vor Hunden fürchtet. Für Hundebesitzer muss das irgendeine Art völlig abnormes Verhalten sein, ich persönlich werte genug Unfallstatistiken aus, um zu wissen, dass oft genug Hunde zubeißen, ganz sicher haben die alle vorher noch nie was getan, sonst wären sie ja schon eingeschläfert worden. Es gibt also unbegründetere Ängste. „Mein Kind weiß gar nicht, welches Opfer wir ihm da bringen!“ sagte meine Freundin. „Der Kleine würde gerne noch Mal“, sagte ich sehr bestimmt zum Betreiber. Vielleicht hab ich aber auch nur mehr Charme als der H., das sei ja kein Problem, antwortete der.
Die nächste Runde Baggerfahren bewältigte ich mit meinem Taufkind – zugegebenermaßen völlig ungeübt und vielleicht auch unbegabt darin, gelang es mir nicht uns so rasch als möglich aus einer recht unangenehmen Schieflage zu befreien. Der Besitzer eilte herbei und half uns zurück in die Normale – ein Bagger könne gar nicht kippen, so sei er konstruiert, behauptete er. Auch hier irrt er, aber das führt nun wirklich zu weit.

Mein Taufkind wollte noch ein drittes Mal Baggerfahren, aber jetzt mit dem ganz großen. Auf den dürfen die Kinder nicht alleine hinauf, der Betreiber bot uns an, dass er das übernehme. In der Zwischenzeit rannte auch der erste Hund wieder frei herum, allerdings hatten sie ihm jetzt etwas übers Maul gepickt. Als die beiden zurückkamen, wiederholten wir das Gespräch von vorhin. „Sie müssen das Kind an Tiere gewöhnen!“ sagte der Betreiber, wie hätte er auch wissen sollen, dass mein Taufkind auch schon Therapien mit Tieren gemacht hat. Das sei nicht das Problem, sagten wir, ein Hund in einer Einrichtung für Kinder solle einfach nicht völlig ungesichert sein. Der tue nix, er wisse das, sagte sein Besitzer. Sie werden es einfach nie begreifen, oder?
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