ich hab mich nämlich aus ärger über den orf, den herrn strache und passt da auch noch - über den herrn haider - hingesetzt und diesen text geschrieben.
zu kriegsende soll man der kriegsopfer gedenken und sonst nichts. ich fand es derartig unpassend, dass im orf in den nachrichten ausführlichste berichterstattung über den umzug der burschenschafter stattfand, sowie einem haceeh ein einem ach-so-kritischen interview wie immer eine plattform geboten wurde, seine verqueren ansichten darzulegen.
der spricht NICHT für alle Vertriebenen, ein Haider spricht nicht für alle Deutschstämmigen, die in der Südsteiermark leb(t)en usw. usf...
Es stellt sich für mich die Frage, ob Berichterstattung über so unsägliche Personen folgende Reaktionen auslöst:
Demaskierungseffekt (?): TV-Seher, die bisher unentschlossen HC und Co. bzw. dessen Politikausrichtung bevorzugten, fällt es wie Schuppen von den Augen: "der ist ja wirklich ein Nazi - na servas - den wähl ich nicht mehr !"
Bestätigung (!) bei der angestammten Klientel: "der Bursch is super - der einzige , der sich noch an unsere alten Kameraden erinnert"
eh schon immer gewusst-Effekt bei der gegnerischen Klientel - mmh, Dein Entrag würde gut reinpassen (?)
Ich kann Deinen Ärger gut verstehen und über das Interview kann man geteilter Meinung sein (bzw. hoffen, dass der Demaskierungseffekt eintritt).
Ich glaube aber nicht, dass HC damit seine Popularität erhöht (in Wien derzeit 15 (?) % ) - die Ewiggestrigen werden halt applaudieren, aber dass sind nicht die 15 %.
Wirklich gefährlich finde ich HC und damit erhöht er seine Popularitätswerte, wenn er seine Ausländerhasstiraden auf uns loslässt. Da sollte Ihm keine Plattform geboten werden. Evtl. sollte eine Ethikkommission in der Lage sein, bedenkliche Wahlplakate zu zensurieren - wo Stimmenfang auf Kosten einer Bevölkerungsgruppe geht.
Bin mir aber bewusst, dass dies einen ganzen Rattenschwanz an Diskussionsstoff nachziehen würde. Was wem stört ist ja doch sehr subjektiv. Auf welchen Grundlagen soll die Ethikkommission entscheiden ?
Ich würde da gleich sexistische Werbung, Verdummungsstrategien, den Stil der Zeitung Österreich (Beispiel BAWAG-Bankräuber) dazunehmen.
ich möchte das gerne selber kommentieren
zu kriegsende soll man der kriegsopfer gedenken und sonst nichts. ich fand es derartig unpassend, dass im orf in den nachrichten ausführlichste berichterstattung über den umzug der burschenschafter stattfand, sowie einem haceeh ein einem ach-so-kritischen interview wie immer eine plattform geboten wurde, seine verqueren ansichten darzulegen.
der spricht NICHT für alle Vertriebenen, ein Haider spricht nicht für alle Deutschstämmigen, die in der Südsteiermark leb(t)en usw. usf...
8. Mai
Ich glaube aber nicht, dass HC damit seine Popularität erhöht (in Wien derzeit 15 (?) % ) - die Ewiggestrigen werden halt applaudieren, aber dass sind nicht die 15 %.
Wirklich gefährlich finde ich HC und damit erhöht er seine Popularitätswerte, wenn er seine Ausländerhasstiraden auf uns loslässt. Da sollte Ihm keine Plattform geboten werden. Evtl. sollte eine Ethikkommission in der Lage sein, bedenkliche Wahlplakate zu zensurieren - wo Stimmenfang auf Kosten einer Bevölkerungsgruppe geht.
Bin mir aber bewusst, dass dies einen ganzen Rattenschwanz an Diskussionsstoff nachziehen würde. Was wem stört ist ja doch sehr subjektiv. Auf welchen Grundlagen soll die Ethikkommission entscheiden ?
Ich würde da gleich sexistische Werbung, Verdummungsstrategien, den Stil der Zeitung Österreich (Beispiel BAWAG-Bankräuber) dazunehmen.