wer meinen echten namen kennt, wird sich nicht wundern, dass man mir vor gut zwanzig jahren dieses kurzzeichen verpasst hat. ich habe es schon so verinnerlicht, dass ich mich manchmal zu so schönen pseudo-erklärungen wie "das heißt ja eigentlich management by emotions" versteige, dabei sind es nur die ersten nach- und vornamensbuchstaben.
in letzter zeit war ich schon nah dran, an temporäre schizophrenie zu glauben, da ich dauernd gastbeiträge unter dem pseudonym mbe entdeckt habe. so im nachhinein muss ich mich wenigstens nicht für meine andere seite genieren, dachte ich.
aber ich habe mich aufgeklärt, es handelt sich doch um jemand anderen, der ein kleines, feines blog führt, das ich euch jetzt sozusagen als entdeckung der sehr versteckten namensvetterin ans herz leg:
martin beyer's notizblock.
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als ich noch studierte, pflegte freund m. immer von der frau obskuri zu sprechen, aber der verballhornte überhaupt gern jeden namen. (genau wie später kollege g., einer dessen besten würfe zum beispiel die frau riesen-pascher* war. um das auch einmal erwähnt zu haben).
also muss es die frau moskouri schon vor deutlich über zwanzig jahren gegeben haben. andererseits bin ich mir sicher, dass es sie schon gegeben hat, als ich meinen ersten kasettenrecorder besaß. das muss dann ziemlich genau fünfunddreißig jahre her sein.
nicht dass sie glauben, ich hätte je ein lied von ihr aufgenommen, nein, ich meine nur, mich zu erinnern, dass sie immer schon etwas unmodernes hatte. für praktisch jeden.
deshalb wundert es mich irgendwie, dass ich seit wochen auf chello mit einer konzertwerbeanzeige begrüßt werde (ich dachte, sie müsse längst gestorben sein). andererseits wundere ich mich aber wieder auch nicht. vielleicht ist sie ja inzwischen kult und nur diese entwicklung ist an mir vorüber gegangen. ihre brillen sind ja jetzt schließlich auch endlich in.
*für meine nicht-österreichischen leserInnen: sollte euch "poscha" kein begriff sein, das kann man statt "vogel" verwenden. also wer einen pascher hat, der ist nicht ganz so schwer bedient, wie einer, der einen schweren hieb hat, aber sozusagen ungefähr mit einem, der einen mittleren klescher hat, vergleichbar. bisschen schlimmer als ein huscher ist es aber wahrscheinlich schon. alles klar?;-)
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wer mag, kann sich diesmal im biohofladen
einen leichenschmaus was feines zum essen dazubestellen!
wir freuen uns auf euch!
la-mamma - 30. Mär, 11:39
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als ghostwriterin war ich gar nicht so schlecht. es liegt in der natur der sache, dass ich meine gesammelten diesbezüglichen werke auch jetzt und hier noch immer nicht nennen kann, aber falls sie mal was brauchen: reden, gedichte, vorwörter, rundschreiben, ja sogar - nein - das wird jetzt schon zu akademisch indiskret ...
allein mein letztes geheimes werk sei hier und jetzt einmalig erwähnt: den siegestext für den letzten
freitagstexter hab ICH verfasst. nur ich. der h. weigert sich sogar, ihn zu kapieren. es geht trotzdem
bei ihm weiter. ich bin ja nicht so;-)
la-mamma - 29. Mär, 18:38
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stellen sie sich vor, sie probieren in bester frühlingslaune ein sommerkleid. und die verkäuferin bringt ihnen ungefragt eine ganz tolle speck-weg-unterwäsche in die kabine ...
la-mamma - 27. Mär, 11:51
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deshalb hab ich eigenhändig die rucolasamen aus dem sackerl ins beet gestreut.
ich bin ganz fertig von der vielen arbeit!
la-mamma - 26. Mär, 10:08
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Morgen picknicken wir
zum Frühlingsanfang wieder einmal
im Park!
Auf dem Foto rechts oben

(von 2010) sieht man uns sogar. Wer uns kennt, könnte uns glatt wiedererkennen. Wer uns nicht kennt, darf gern auch hin:-)))
Also: Wer Lust hat - es ist mit der U4 super zu erreichen! Auch wenn man am anderen Ende von Wien wohnt! Und es werden eine Menge Kinder dort sein. Inklusive unser jüngstes ...
la-mamma - 24. Mär, 18:46
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Ich lese seit Jahren das „profil“ und ich bin eine, die bei leichter Müdigkeit manchmal aus Versehen sogar die Texte der Werbeanzeigen liest. Jedenfalls lese ich bis auf die mir unerträgliche Glosse des Herrn Gansterer auch jede einzelne Magazinzeile und das auch noch in der vom Herausgeber natürlich nicht grundlos so angeordneteten Reihenfolge.
Und das „profil“ fängt nun einmal Woche für Woche mit den Leserbriefen an. Und praktisch genauso oft schreiben Wilma Kropf und Christiane Url, deren Namen ich beide hinreißend finde und mir deshalb wahrscheinlich leichter gemerkt habe, unverdrossen je einen Leserbrief. Eigentlich egal zu welchem Thema, politisch, persönlich, durchaus vernünftig in ihren Ansichten.
Allein – was motiviert einen, so viele Leserbriefe zu schreiben?
Wenn ich - wie praktisch immer – von mir auf andere schließen möchte, komme ich da einfach nicht weiter: Ich habe in meinem ganzen Leben bisher genau drei Leserbriefe geschrieben.
Mein erster war an das BSA-Blättchen für AHS-Lehrer gerichtet und wurde von der breiten Öffentlichkeit meines Diplomarbeitsbetreuer wahrgenommen. Mein zweiter war eigentlich eher ein Fanbrief – ausgerechnet an den Herrn Glattauer. Allerdings mehrere Jahre, bevor er „Gut gegen Nordwind“ geschrieben hat. Immerhin.
Mit meinem dritten schaffte ich auf Anhieb einen Abdruck im Standard – und zwar als „Kommentar der anderen“ – da hab ich mich gegen die übereifrigen Datenschützer alteriert.
Mehr hatte ich anscheinend - im Gegensatz zu den allwöchentlichen LeserbriefschreiberInnen - nicht zu sagen. Oder ich habe dafür ein Blog;-)
la-mamma - 19. Mär, 10:34
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