der hahn ist tot …
also eigentlich ist er noch nicht tot, auch noch nicht woanders untergebracht, aber leider so gut wie. und mit ihm gleich alle hennen dazu. unsere variation von „wenn es dem bösen nachbarn nicht gefällt“ (teil 2 oder 3?) spielte sich am mittwoch vorm landesverwaltungsgericht graz und am donnerstag auf eventuell-leider-doch-nicht-unserem-grundstück ab.
die vorgeschichte gab´s schon hier, kurz zusammengefasst - wir wurden wegen lärmbelästung (=hahnenkrähen) in einem 900-seelen-ort, in dem mindestens fünf andere auch hühner halten, angezeigt und in weiterer folge zu einer verwaltungsstrafe von 200 euro verurteilt. nun stand in dem bescheid zwar nicht, dass die hähne wegmüssten, aber wegen des lärms müsse eben der halter usw. usf.
in der annahme, dass uns unsere lieben nachbarn nach diesem urteil ja jederzeit wieder anzeigen könnten und auch würden, legten wir berufung ein. der herr beschwerdeführer vertrat sich selbst, die lärmgeplagte nachbarin und ihr mann fanden sich als zeugen geladen.
die richterin musste sich mehrmals ein schmunzeln verkneifen, bemühte sich aber redlich um fairness allen gegenüber. sie sah sich fotos auf den jeweiligen handys an, sie verlas auf wunsch der zeugin den zeitungsartikel aus dem provinzblatt und sie ließ auch noch das hahnenkrähen vorspielen, da es der zeugin ein großes anliegen war, zu demonstrieren, dass der hahn in ihrer wahrnehmung keinesfalls krähe, sondern plärre.
warum die zeugin nicht einfach (wie beim letzten mal) zu uns gekommen war, und um die entfernung des hahnes (oder eher des zweiten hahnes, des verursachers der hälfte ihrer qualen) zu verlangen, konnte sie zwar nicht erklären, es rutschten ihr aber seltsame drohungen heraus, dass wir schon sehen würden, ob es überhaupt in ordnung wäre, hühner da unten am bach …
und wirklich – am nächsten tag war schon der herr von der wildbachverbauung da. was einmal ausgemacht war, was der herr zu uns gesagt oder nicht gesagt hat, lasse ich jetzt alles weg, schließlich haben wir ja noch nicht einmal das urteil wegen des lärms bekommen, das wird wohl zwei bis drei wochen dauern.
ich fürchte nur, es gibt einen schlechten und einen noch schlechteren ausgang für uns. einfach toll, wie gern man sich so am land hat. wo jeder jeden kennt.
ps: dabei esse ich eier wirklich gern. aber ganz sicher nicht die aus dem supermarkt.
die vorgeschichte gab´s schon hier, kurz zusammengefasst - wir wurden wegen lärmbelästung (=hahnenkrähen) in einem 900-seelen-ort, in dem mindestens fünf andere auch hühner halten, angezeigt und in weiterer folge zu einer verwaltungsstrafe von 200 euro verurteilt. nun stand in dem bescheid zwar nicht, dass die hähne wegmüssten, aber wegen des lärms müsse eben der halter usw. usf.
in der annahme, dass uns unsere lieben nachbarn nach diesem urteil ja jederzeit wieder anzeigen könnten und auch würden, legten wir berufung ein. der herr beschwerdeführer vertrat sich selbst, die lärmgeplagte nachbarin und ihr mann fanden sich als zeugen geladen.
die richterin musste sich mehrmals ein schmunzeln verkneifen, bemühte sich aber redlich um fairness allen gegenüber. sie sah sich fotos auf den jeweiligen handys an, sie verlas auf wunsch der zeugin den zeitungsartikel aus dem provinzblatt und sie ließ auch noch das hahnenkrähen vorspielen, da es der zeugin ein großes anliegen war, zu demonstrieren, dass der hahn in ihrer wahrnehmung keinesfalls krähe, sondern plärre.
warum die zeugin nicht einfach (wie beim letzten mal) zu uns gekommen war, und um die entfernung des hahnes (oder eher des zweiten hahnes, des verursachers der hälfte ihrer qualen) zu verlangen, konnte sie zwar nicht erklären, es rutschten ihr aber seltsame drohungen heraus, dass wir schon sehen würden, ob es überhaupt in ordnung wäre, hühner da unten am bach …
und wirklich – am nächsten tag war schon der herr von der wildbachverbauung da. was einmal ausgemacht war, was der herr zu uns gesagt oder nicht gesagt hat, lasse ich jetzt alles weg, schließlich haben wir ja noch nicht einmal das urteil wegen des lärms bekommen, das wird wohl zwei bis drei wochen dauern.
ich fürchte nur, es gibt einen schlechten und einen noch schlechteren ausgang für uns. einfach toll, wie gern man sich so am land hat. wo jeder jeden kennt.
ps: dabei esse ich eier wirklich gern. aber ganz sicher nicht die aus dem supermarkt.
la-mamma - 10. Feb, 17:56
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