die lieben nachbarn (update mit zeitungsartikel) ...
oder: la-mamma verfasst einen brief an den volksanwalt;-)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin als „Halter eines Hahnes“ mit einer Straferkenntnis vom 5.9.2016 der Bezirkshauptmannschaft xyz zur Zahlung einer Geldstrafe von 200 Euro aufgefordert worden, da der Hahn die Bewohner eines Hauses in der Nachbarschaft „in ihrer Nachtruhe gestört und dadurch unzumutbar belästigt hat“.
Ich verstehe das nicht, da wir alle „am Land“ wohnen – mitten im Dorf ist ein großer Bauernhof, und von unseren nicht einmal 1000 Einwohnern halten gar nicht wenige andere (auch im unmittelbaren Umkreis) genauso Hühner. Darüber hinaus gibt es bei uns, bzw. ganz in der Nähe von „Siedlungsbereichen“ Kühe, Alpakas, Aras, Kängarus, Pfaue und Schweine.
Als ich mit der Hühnerhaltung vor etlichen Jahren begonnen habe, hatte ich noch keinen Hahn dabei – mit der traurigen Folge, dass alle Hennen in kürzester Zeit vom Fuchs geholt wurden. Seit ich auch einen Hahn habe, ist keine der Hennen von irgendeinem Wildtier gefressen worden. Ein Hahn bewacht und beschützt seine Herde, gibt Warnlaute von sich, und sorgt auch für Ruhe unter den Hennen.
Die Hähne krähen, wenn die Sonne aufgeht – leider ist das gerade im Mai natürlich deutlich früher als im Winter, aber den Tieren nicht abzugewöhnen. Ich lasse meine Hennen ab und zu auch brüten, und im letzten Jahr/beim letzten Mal ist halt nur ein einziger Hahn geschlüpft. Natürlich kann ich ihn entfernen (und 2015 hab ich das mit einem früheren Hahn ja auf Bitte derer, die mich jetzt angezeigt haben, auch gemacht!), darum haben sie mich heuer aber nicht gebeten, sondern stattdessen eben eine Anzeige gemacht.
Im Internet habe ich eine ganz andere Entscheidung als die in meinem Fall getroffene gefunden – ich sehe da eigentlich kaum einen Unterschied im Sachverhalt!
Mir geht es auch gar nicht um die 200 Euro – ich hab halt nur die Befürchtung, dass ich ja ab dieser Straferkenntnis jederzeit (oder nur jedes Frühjahr?) wieder angezeigt werden kann – bzw. dass auch allen anderen Hühnerhaltern im Dorf dasselbe passieren könnte.
Mit der Bitte,
sich das einmal anzusehen
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen ...

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin als „Halter eines Hahnes“ mit einer Straferkenntnis vom 5.9.2016 der Bezirkshauptmannschaft xyz zur Zahlung einer Geldstrafe von 200 Euro aufgefordert worden, da der Hahn die Bewohner eines Hauses in der Nachbarschaft „in ihrer Nachtruhe gestört und dadurch unzumutbar belästigt hat“.
Ich verstehe das nicht, da wir alle „am Land“ wohnen – mitten im Dorf ist ein großer Bauernhof, und von unseren nicht einmal 1000 Einwohnern halten gar nicht wenige andere (auch im unmittelbaren Umkreis) genauso Hühner. Darüber hinaus gibt es bei uns, bzw. ganz in der Nähe von „Siedlungsbereichen“ Kühe, Alpakas, Aras, Kängarus, Pfaue und Schweine.
Als ich mit der Hühnerhaltung vor etlichen Jahren begonnen habe, hatte ich noch keinen Hahn dabei – mit der traurigen Folge, dass alle Hennen in kürzester Zeit vom Fuchs geholt wurden. Seit ich auch einen Hahn habe, ist keine der Hennen von irgendeinem Wildtier gefressen worden. Ein Hahn bewacht und beschützt seine Herde, gibt Warnlaute von sich, und sorgt auch für Ruhe unter den Hennen.
Die Hähne krähen, wenn die Sonne aufgeht – leider ist das gerade im Mai natürlich deutlich früher als im Winter, aber den Tieren nicht abzugewöhnen. Ich lasse meine Hennen ab und zu auch brüten, und im letzten Jahr/beim letzten Mal ist halt nur ein einziger Hahn geschlüpft. Natürlich kann ich ihn entfernen (und 2015 hab ich das mit einem früheren Hahn ja auf Bitte derer, die mich jetzt angezeigt haben, auch gemacht!), darum haben sie mich heuer aber nicht gebeten, sondern stattdessen eben eine Anzeige gemacht.
Im Internet habe ich eine ganz andere Entscheidung als die in meinem Fall getroffene gefunden – ich sehe da eigentlich kaum einen Unterschied im Sachverhalt!
Mir geht es auch gar nicht um die 200 Euro – ich hab halt nur die Befürchtung, dass ich ja ab dieser Straferkenntnis jederzeit (oder nur jedes Frühjahr?) wieder angezeigt werden kann – bzw. dass auch allen anderen Hühnerhaltern im Dorf dasselbe passieren könnte.
Mit der Bitte,
sich das einmal anzusehen
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen ...

la-mamma - 21. Sep, 10:22
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