Fest der Frauen
Es war einmal eine Frau mit Stil, die lud sich zwölf andere ein, um den Monden gerecht zu werden und die Wiederkehr ihrer Ankunft zu feiern. In Samt und Seide gehüllt kamen die, von lässiger Eleganz bis hin zu zeitloser Schönheit.
Ei, wie sie in die hohen Räume passten, und an die festliche Tafel erst recht. Am besten aber passte das Geburtstagskind selbst mit seinem strahlenden Lachen dort hin, und wie es die anderen verwöhnte! Die Mägen füllte es mit den erlesensten Speisen, die Kehlen mit den feinsten Weinen.
Woher kommst du, fragte die eine die andere, was machst du, wie lebst du? Was fehlt dir, was freut dich? Wo stehst du, wohin willst du? Auch wenn die Antworten nicht immer so einfach waren, keine schwieg, im Gegenteil, vieles hatten sie einander zu sagen, den vertrauten und den fremden, den leisen und den lauten, den jungen und denen im allerbesten Alter. Und sie hörten einander zu, wie das fast nur Frauen können. Da war ich auch schon einmal in meinem Leben, denkt sich eine, so könnt ich mir´s gar nicht vorstellen, eine andere, und dort werd ich bald sein, eine dritte.
Und so haben sie ein feines Netz geknüpft, das noch keine sieht. Aber halten wird es, und vielleicht sogar ein bisschen wärmen, wenn die Tänzerin sich darauf einlässt.
Ei, wie sie in die hohen Räume passten, und an die festliche Tafel erst recht. Am besten aber passte das Geburtstagskind selbst mit seinem strahlenden Lachen dort hin, und wie es die anderen verwöhnte! Die Mägen füllte es mit den erlesensten Speisen, die Kehlen mit den feinsten Weinen.
Woher kommst du, fragte die eine die andere, was machst du, wie lebst du? Was fehlt dir, was freut dich? Wo stehst du, wohin willst du? Auch wenn die Antworten nicht immer so einfach waren, keine schwieg, im Gegenteil, vieles hatten sie einander zu sagen, den vertrauten und den fremden, den leisen und den lauten, den jungen und denen im allerbesten Alter. Und sie hörten einander zu, wie das fast nur Frauen können. Da war ich auch schon einmal in meinem Leben, denkt sich eine, so könnt ich mir´s gar nicht vorstellen, eine andere, und dort werd ich bald sein, eine dritte.
Und so haben sie ein feines Netz geknüpft, das noch keine sieht. Aber halten wird es, und vielleicht sogar ein bisschen wärmen, wenn die Tänzerin sich darauf einlässt.
la-mamma - 22. Jan, 12:27
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