Lieber Xaver!(0)
Heute bist du ganze zwei Wochen alt, und damit hast du also bereits mehr als die Hälfte deines Lebens in deinem "richtigen" Zuhause verbracht.
Ein bisschen sehr müde vom Krankenhaus war ich schon, und daheim ist alles anders - da richten wir uns jetzt einfach ausschließlich nach deinem Rhythmus und nicht danach, wann irgendwer die Zimmertür aufreißt und irgendwas will ...
Das stimmt so natürlich nicht, wir sind ja vier, und haben natürlich schon auch ein gemeinsames Leben. Ich muss mir nur gleich wieder abgewöhnen, mich für das Wohlbefinden der anderen zwei hauptzuständig zu fühlen, das scheint mich auch ein wenig zu verspannen oder meinem persönlichen Haupt Kopfweh zu bereiten. Weil - du hast nämlich einen sehr klugen, verständnisvollen großen Bruder und du hast einen Vater, der auch mehr versteht, als ich ihm manchmal zutraue.
Gestern waren wir den ganzen Tag allein miteinander - und zum ersten Mal habe ich auch das Gefühl gehabt, dass ich das nächste Jahr, oder am besten gleich alle nächsten Jahre genießen werde. Du bist ein kräftiges, gesundes Baby, du weißt gar nicht, wie schön das ist. Das Paar, das im Krankenhaus in den letzten Stunden unseres dortigen Aufenthalts in "unserem" Zimmer den Ausgang der Herzoperation ihrer neugeborenen Tochter abwarten musste, das hat mir schon auch wieder eine Lektion in Dankbarkeit und Demut erteilt.
Bei Beziehungen habe ich ja auch die (heimliche) Theorie, dass sie so weiter gehen, wie sie anfangen, wenn es mit uns wo weiter geht, wie es begonnen hat (ich mein natürlich nicht die Geburt, sondern die letzte Woche), dann passt das schon!
Viel erlebt haben wir ja noch nicht gerade, aber es reicht ja, dass wir dahin schmelzen, wenn du so eine Art verschmitztes Lächeln zustande bringst oder uns herzhaft zum Lachen bringst, wenn wir wieder einmal beim Wickeln von dir "nass" erwischt werden.
Deine Kinderärztin sieht aus wie die Omama im Apfelbaum und eine besonders herzliche scheint sie mir auch zu sein.
Und weißt du, als du uns das erste Mal länger als eine halbe Minute an deiner Stimmbildung teilhaben ließest, und dein Vater aus diesem Anlass zu mir sagte, er verstehe gar nicht, wie Leute das überhaupt aushalten könnten, ein Baby schreien zu lassen, da wusste ich wieder, warum du gerade mit uns beiden dein großes Los gezogen hast ....

ps: und wir sagen auch hier der lieben b.k. danke für dieses bild!
Ein bisschen sehr müde vom Krankenhaus war ich schon, und daheim ist alles anders - da richten wir uns jetzt einfach ausschließlich nach deinem Rhythmus und nicht danach, wann irgendwer die Zimmertür aufreißt und irgendwas will ...
Das stimmt so natürlich nicht, wir sind ja vier, und haben natürlich schon auch ein gemeinsames Leben. Ich muss mir nur gleich wieder abgewöhnen, mich für das Wohlbefinden der anderen zwei hauptzuständig zu fühlen, das scheint mich auch ein wenig zu verspannen oder meinem persönlichen Haupt Kopfweh zu bereiten. Weil - du hast nämlich einen sehr klugen, verständnisvollen großen Bruder und du hast einen Vater, der auch mehr versteht, als ich ihm manchmal zutraue.
Gestern waren wir den ganzen Tag allein miteinander - und zum ersten Mal habe ich auch das Gefühl gehabt, dass ich das nächste Jahr, oder am besten gleich alle nächsten Jahre genießen werde. Du bist ein kräftiges, gesundes Baby, du weißt gar nicht, wie schön das ist. Das Paar, das im Krankenhaus in den letzten Stunden unseres dortigen Aufenthalts in "unserem" Zimmer den Ausgang der Herzoperation ihrer neugeborenen Tochter abwarten musste, das hat mir schon auch wieder eine Lektion in Dankbarkeit und Demut erteilt.
Bei Beziehungen habe ich ja auch die (heimliche) Theorie, dass sie so weiter gehen, wie sie anfangen, wenn es mit uns wo weiter geht, wie es begonnen hat (ich mein natürlich nicht die Geburt, sondern die letzte Woche), dann passt das schon!
Viel erlebt haben wir ja noch nicht gerade, aber es reicht ja, dass wir dahin schmelzen, wenn du so eine Art verschmitztes Lächeln zustande bringst oder uns herzhaft zum Lachen bringst, wenn wir wieder einmal beim Wickeln von dir "nass" erwischt werden.
Deine Kinderärztin sieht aus wie die Omama im Apfelbaum und eine besonders herzliche scheint sie mir auch zu sein.
Und weißt du, als du uns das erste Mal länger als eine halbe Minute an deiner Stimmbildung teilhaben ließest, und dein Vater aus diesem Anlass zu mir sagte, er verstehe gar nicht, wie Leute das überhaupt aushalten könnten, ein Baby schreien zu lassen, da wusste ich wieder, warum du gerade mit uns beiden dein großes Los gezogen hast ....

ps: und wir sagen auch hier der lieben b.k. danke für dieses bild!
la-mamma - 15. Feb, 11:00
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