mein sehr persönlicher beitrag zur audimaximierung ...
wenn ich mich recht erinnere, gab es auch zwischen 1983 und 1988 mindestens einen großen studentenprotest/unistreik, warum auch immer - jedenfalls in der zeit, in der ich auch den großteil meiner zeit an der uni verbrachte.
mit den damals streikenden hab ich mich nicht sehr solidarisch gefühlt, von den heute streikenden weiß ich zu wenig.
vielleicht hätte ich mein studium mehr genossen - und garantiert hätte ich ein wenig länger gebraucht - wenn nicht mein vater schon vor meiner matura und beide meiner eltern ab einem gewissen zeitpunkt mittendrin arbeitslos gewesen wären.
trotzdem haben sie mir die bücher, das wohnen und die kleidung zum teil finanziert, den fehlenden rest habe ich schlicht selbst verdient - sogar mit dem effekt, dass ich nach studienabschluss ein deutlich geringeres einkommen hatte.
ich denke, es hätte mich in gewisser hinsicht freier gemacht, einen kredit vom staat zu bekommen - natürlich mit der verpflichtung ihn zurückzuzahlen - statt zu sehen, wie sehr sich meine eltern bemühten.
ob die eigenen eltern bildung als das höchste gut betrachten oder nicht - das kann sich ja wohl niemand aussuchen. und genau deshalb finde ich angemessene (und damit meine ich weit höhere als die de facto wieder abgeschafften) studiengebühren fairer als alles andere - genau wie eine auswahl nach begabung und eignung. und nicht eine nach herkunft - denn die überwiegt nach meinem ermessen bis heute. da müsste man ernsthaft im kindergartenalter und nicht an der uni gegensteuern und das passiert bekanntermaßen sehr, sehr zögerlich.
ps: und meine ganze (abgeschlossene) ausbildung habe ich später, von meinen eltern völlig unabhängig, berufsbegleitend durch eine neue ergänzt, bzw. eher ersetzt, mit der ich im weiteren berufsleben durchaus glücklich geworden bin.
mit den damals streikenden hab ich mich nicht sehr solidarisch gefühlt, von den heute streikenden weiß ich zu wenig.
vielleicht hätte ich mein studium mehr genossen - und garantiert hätte ich ein wenig länger gebraucht - wenn nicht mein vater schon vor meiner matura und beide meiner eltern ab einem gewissen zeitpunkt mittendrin arbeitslos gewesen wären.
trotzdem haben sie mir die bücher, das wohnen und die kleidung zum teil finanziert, den fehlenden rest habe ich schlicht selbst verdient - sogar mit dem effekt, dass ich nach studienabschluss ein deutlich geringeres einkommen hatte.
ich denke, es hätte mich in gewisser hinsicht freier gemacht, einen kredit vom staat zu bekommen - natürlich mit der verpflichtung ihn zurückzuzahlen - statt zu sehen, wie sehr sich meine eltern bemühten.
ob die eigenen eltern bildung als das höchste gut betrachten oder nicht - das kann sich ja wohl niemand aussuchen. und genau deshalb finde ich angemessene (und damit meine ich weit höhere als die de facto wieder abgeschafften) studiengebühren fairer als alles andere - genau wie eine auswahl nach begabung und eignung. und nicht eine nach herkunft - denn die überwiegt nach meinem ermessen bis heute. da müsste man ernsthaft im kindergartenalter und nicht an der uni gegensteuern und das passiert bekanntermaßen sehr, sehr zögerlich.
ps: und meine ganze (abgeschlossene) ausbildung habe ich später, von meinen eltern völlig unabhängig, berufsbegleitend durch eine neue ergänzt, bzw. eher ersetzt, mit der ich im weiteren berufsleben durchaus glücklich geworden bin.
la-mamma - 7. Nov, 15:15
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