zusammenhängende bücher
mir geht es oft so, dass ich bücher hintereinander lese und mich über die gelungene abfolge freue. die letzten drei sind auseinandersetzungen mit dem tod, wie ein kind davon getroffen wird, darauf reagiert oder gar ihn verursacht.
angefangen hab ich mit stilles chaos von sandro veronesi. ein mann verliert überraschend seine lebensgefährtin (sie stirbt während er eine andere frau vor dem ertrinken rettet) und verbringt in folge seine tage vor dem schulgebäude der gemeinsamen zehnjährigen tochter. er erzählt in ganz einfacher sprache von gar nicht so einfachen dingen, es rührt und ist in keiner weise rührselig. besser kann ich es nicht beschreiben, vielleicht sagt auch der titel einiges, es hat mir jedenfalls ausnehmend gut gefallen ...
als nächstes fiel mir extrem laut und unglaublich nah von jonathan safran foer in die hände. da ist der vater bei 9-11 gestorben - und hauptsächlich der neunjährige sohn erzählt - von seiner einsamkeit danach, von seiner sehnsucht nach ihm, und von seinen rätselhaften suchen. dabei ist er unglaublich liebenswert mit allen seinen phobien, in seiner großen trauer und mit seiner wachsenden neugier auf die welt und mit seiner offenheit gegenüber allen.
und jetzt lese ich ein buch, das mich (und das muss wohl auch die absicht sein) eher ratlos macht: wir müssen über kevin reden von lionel shriver. die mutter schreibt (an den vater) - und versucht in ihren briefen irgendeine art erklärung oder entwicklung - sozusagen ganz von anfang an - zu finden oder aufzuzeigen, wieso kevin in der highschool sieben menschen getötet hat. ich bin schon auf seite fünfzig und kevin ist noch nicht einmal gezeugt. die erzählende mutter wirkt völlig normal - so wie du und ich - und das ist eben irritierend. ich geh einmal weiterlesen ...
angefangen hab ich mit stilles chaos von sandro veronesi. ein mann verliert überraschend seine lebensgefährtin (sie stirbt während er eine andere frau vor dem ertrinken rettet) und verbringt in folge seine tage vor dem schulgebäude der gemeinsamen zehnjährigen tochter. er erzählt in ganz einfacher sprache von gar nicht so einfachen dingen, es rührt und ist in keiner weise rührselig. besser kann ich es nicht beschreiben, vielleicht sagt auch der titel einiges, es hat mir jedenfalls ausnehmend gut gefallen ...
als nächstes fiel mir extrem laut und unglaublich nah von jonathan safran foer in die hände. da ist der vater bei 9-11 gestorben - und hauptsächlich der neunjährige sohn erzählt - von seiner einsamkeit danach, von seiner sehnsucht nach ihm, und von seinen rätselhaften suchen. dabei ist er unglaublich liebenswert mit allen seinen phobien, in seiner großen trauer und mit seiner wachsenden neugier auf die welt und mit seiner offenheit gegenüber allen.
und jetzt lese ich ein buch, das mich (und das muss wohl auch die absicht sein) eher ratlos macht: wir müssen über kevin reden von lionel shriver. die mutter schreibt (an den vater) - und versucht in ihren briefen irgendeine art erklärung oder entwicklung - sozusagen ganz von anfang an - zu finden oder aufzuzeigen, wieso kevin in der highschool sieben menschen getötet hat. ich bin schon auf seite fünfzig und kevin ist noch nicht einmal gezeugt. die erzählende mutter wirkt völlig normal - so wie du und ich - und das ist eben irritierend. ich geh einmal weiterlesen ...
la-mamma - 2. Sep, 20:47
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