fremde federn
die folgende kurzgeschichte wurde von a. verfasst und steht hier
„War es eines?“, dachte sich Luke, als er ein Gesicht im Haus vis-à-vis entdeckte. Als er erneut hinüberblickte, war es verschwunden. Er versuchte sich an das Gesicht zu erinnern. Ob es ein Kindermädchen gewesen war? Nein, das hätte er kommen gesehen. Also musste es ein Kind sein. Ein drittes! Er überlegte den ganzen Tag, wie das sein konnte und wie er damit umgehen sollte. Am Abend hatte er kaum Appetit und war geistig abwesend. Am nächsten Tag überkam ihn die Idee hinüber zu laufen. Doch er traute sich nicht, es war zu gefährlich erwischt zu werden, von seinem Vater und von anderen Baronen. Daher arbeitete er sehr lange an seinem Plan, damit dieser auch ganz sicher war.
Als er mit der Arbeit fertig war, spielte das Wetter nicht mit. Erst ein paar Tage später wagte er sich hinüber. Zuerst zählte er nach, ob auch wirklich alle Barone ihre Häuser verlassen hatten. Dann suchte er die Häuser nach Licht, Autos und Menschen ab. Er sah niemanden.
Mit seinem ersten Schritt ins Freie atmete er die frische Luft des Gartens ein, roch die jungen Pilze und die Sonne schien ihm fröhlich ins Gesicht. Dieses Gefühl hatte er seit fast einem Jahr nicht mehr gespürt. Er setzte den zweiten Fuß ins kühle, nasse Gras. Die Grashalme kitzelten ihn an den Zehenspitzen. Einen Moment lang blieb er still da stehen, um dem schönen Gesang der Vögel zu lauschen. Blitzschnell sauste er hinter den Werkzeugschuppen. Sein Herz raste. Er musste eine kurze Pause machen. Sofort danach flitzte er weiter. Am Baum vorbei. Über den Zaun. Und in das Haus. Doch, da war etwas, das er nicht eingeplant hatte. Ein Fliegengitter. Gartentüre war offen, doch das Fliegengitter war es nicht. Luke überkam Panik, er wusste nicht, was er machen sollte. Ihm fiel ein, dass ein Draht, der so dünn war, schnell reißt. Er schlug zu, so fest er konnte. Er durchbrach das Fliegengitter, dabei schnitt er sich das Handgelenk auf. Es schmerzte sehr, aber er öffnete schnell die Schiebetür. Beim Hineingehen tropfte sein Blut auf das Parkett und auf den Teppich.
Er trat in einen anderen Raum ein, dort saß auf einem Stuhl und vor einem Computerbildschirm ein Mädchen. Als sie ihn bemerkte, sprang sie auf und griff ihn an. Sie schnappte sich seinen Arm und drehte ihn so weit um, dass Luke schrie. Doch schnell erkannte sie, dass er keine Gefahr für sie darstellte. Sie deaktivierte die Alarmanlage und fragte:„Wer bist du?“
weil er sich ganz viele kommentare wünscht
auf seine ausdrücklichen wunsch. dass wir beide gerade an den schattenkindern lesen, hab ich ja schon erwähnt, und hier ein kleiner eindruck davon. es ist der bevölkerung strengstens untersagt, mehr als zwei kinder zu haben ...„War es eines?“, dachte sich Luke, als er ein Gesicht im Haus vis-à-vis entdeckte. Als er erneut hinüberblickte, war es verschwunden. Er versuchte sich an das Gesicht zu erinnern. Ob es ein Kindermädchen gewesen war? Nein, das hätte er kommen gesehen. Also musste es ein Kind sein. Ein drittes! Er überlegte den ganzen Tag, wie das sein konnte und wie er damit umgehen sollte. Am Abend hatte er kaum Appetit und war geistig abwesend. Am nächsten Tag überkam ihn die Idee hinüber zu laufen. Doch er traute sich nicht, es war zu gefährlich erwischt zu werden, von seinem Vater und von anderen Baronen. Daher arbeitete er sehr lange an seinem Plan, damit dieser auch ganz sicher war.
Als er mit der Arbeit fertig war, spielte das Wetter nicht mit. Erst ein paar Tage später wagte er sich hinüber. Zuerst zählte er nach, ob auch wirklich alle Barone ihre Häuser verlassen hatten. Dann suchte er die Häuser nach Licht, Autos und Menschen ab. Er sah niemanden.
Mit seinem ersten Schritt ins Freie atmete er die frische Luft des Gartens ein, roch die jungen Pilze und die Sonne schien ihm fröhlich ins Gesicht. Dieses Gefühl hatte er seit fast einem Jahr nicht mehr gespürt. Er setzte den zweiten Fuß ins kühle, nasse Gras. Die Grashalme kitzelten ihn an den Zehenspitzen. Einen Moment lang blieb er still da stehen, um dem schönen Gesang der Vögel zu lauschen. Blitzschnell sauste er hinter den Werkzeugschuppen. Sein Herz raste. Er musste eine kurze Pause machen. Sofort danach flitzte er weiter. Am Baum vorbei. Über den Zaun. Und in das Haus. Doch, da war etwas, das er nicht eingeplant hatte. Ein Fliegengitter. Gartentüre war offen, doch das Fliegengitter war es nicht. Luke überkam Panik, er wusste nicht, was er machen sollte. Ihm fiel ein, dass ein Draht, der so dünn war, schnell reißt. Er schlug zu, so fest er konnte. Er durchbrach das Fliegengitter, dabei schnitt er sich das Handgelenk auf. Es schmerzte sehr, aber er öffnete schnell die Schiebetür. Beim Hineingehen tropfte sein Blut auf das Parkett und auf den Teppich.
Er trat in einen anderen Raum ein, dort saß auf einem Stuhl und vor einem Computerbildschirm ein Mädchen. Als sie ihn bemerkte, sprang sie auf und griff ihn an. Sie schnappte sich seinen Arm und drehte ihn so weit um, dass Luke schrie. Doch schnell erkannte sie, dass er keine Gefahr für sie darstellte. Sie deaktivierte die Alarmanlage und fragte:„Wer bist du?“
la-mamma - 7. Apr, 22:15
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