Donnerstag, 19. Januar 2017

liebe nachbarin,

ich weiß ja nicht, ob sie wissen, dass wir uns denselben innenhof teilen. der ist dreieckig und hallt. bzw gibt er jeden laut besonders laut wieder, auch wenn der laut ursprünglich gar nicht so laut war.

sie dagegen, liebe unbekannte nachbarin, sind an sich schon sehr laut, und werden noch lauter, wenn sie mit ihrem partner oder ihrer partnerin kommunizieren. mir mag fast scheinen, dass sie mit ihm oder ihr nur schreien können.

es ist anscheinend auf jeden fall zumindest pünktlich um halb elf an jedem abend der fall, dass sie mit irgendwem schreien müssen. ganz erstaunlich finde ich, dass wir alle sogar im winter an ihrem geschrei anteil nehmen dürfen. das ist auch sehr rücksichtsvoll von ihnen, weil wir ja sonst etwas versäumen könnten.

früher war ich auch nach etlichen ein, zwei daily-soaps süchtig. da konnte ich auch nach längerem aussetzen problemlos wieder in die handlung einsteigen.

ich hätt nur eine bitte: sagen sie doch ihrem vis a vis einmal, dass wir ihren oder seinen teil absolut nicht hören, und dass wir uns da immer so viel ergänzen müssen. kann der oder die nicht einfach auch mal was schreien? es muss gar nicht ganz so laut sein wie ihr part, wir würden nur so unheimlich gerne mal wissen, wer SIE (von ihren nachbarn und nachbarinnen abgesehen) jetzt schon so lange aushält! bitte. wirklich. dann wär´s noch dramatischer.
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Mittwoch, 18. Januar 2017

rätsel 174*

streckepfund

ps: eventuell wiederum für treueste stammleser viel zu leicht, aber für neuankömmlinge eventuell was feines;-)
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Freitag, 13. Januar 2017

rätsel 173*

ostbahnobers

achtung: starker ö-bezug

hinweis1: wenn die frau testsiegerin das aushält, würd ich sie gern von der lösung ausschließen. sie ist nämlich (unwissentlich) schuld an dem rätsel;-)
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Dienstag, 10. Januar 2017

Wie man ein bisschen später heimkommt …

aus gegebenem Anlass der Frau Frogg und der Frau Testsiegerin gewidmet;


Es waren einmal zwei entzückende, zwar nicht mehr ganz junge, aber dafür auch nur mittelfehlsichtige Weiber, die sich dachten, dass man das Stricken auf langen Zugfahrten genauso gut ein bisschen unterbrechen und sich am Weg ein goldenes Städtchen ansehen könnte.

Also begab es sich, dass die beiden morgens im fernen Norden von Deutschland extra früh aufstanden, sich eine Mietdroschke genehmigten und also ganz rechtzeitig am fernen Bahnhof einen besonders frühen Zug bestiegen und nach zwei Stunden ihr gemütliches Plätzchen wieder verließen.

Als sie dann fein gegessen und und natürlich auch im Vorübergehen das Allerallerwesentlichste, was Prag so zu bieten hat, besichtigt hatten, befanden sie, dass sie bei maximalem Schritteinsatz doch noch den weiterfahrenden Heimwärtszug um exakt 14:52 erwischen könnten.

Da war es eh erst halb und die eine wollte eh nur schnell noch was einkaufen. Aber gleich im Anschluss strebten die beiden zügig bergauf. Da sie sich ihrer mitgeschleppten Binkelchen gleich am Bahnhof entledigt hatten, mussten sie die natürlich erst holen – und überglücklich stellten sie fest, dass sie sich jede Eile aufgrund einer 50minütigen Verspätung ab nun sparen könnten. Ja die eine durfte jetzt auch die Toilette benutzen und die andere wollte sich dringend dänischen Schnickschnack ansehen.

Als sie mit diesen ihren Verrichtungen fertig waren, warfen sie einen kleinen zweiten Blick auf die Abfahrtstafel. Natürlich war alles tschechisch beschriftet, aber bei den Zeitangaben fiel ihnen jetzt etwas ganz Besonderes auf: Der Zug um 14:52 war gerade abgefahren. Der von 13:52 mit seiner 50minütigen Verspätung auch ….

Nun fluchten die beiden Weiberln nur ganz leise, holten in aller Ruhe ihre Binkelchen und beschlossen sich keinesfalls nochmals dem Novemberregen auszusetzen. Ein wenig unwillig stöberten sie noch durch genau ein Gewandgeschäft, vergeudeten ihre letzten Kronen für eine Handvoll Kekse oder Getränke und stiegen theoretisch um 15:52, praktisch aber ein wenig deutlich später ein, da dieser Zug ja wiederum fast genau so verspätet wie alle anderen (außer dem Zug um 14:42) war.

Und alsdann stellten sie fest, dass dieser ihr Zug nun durchaus in die richtige Richtung, aber leider nicht weit genug fahren würde und sie wiederum eine klitzekleine Wartezeit in einem winterlich finsteren Bahnhof an einem mittlerweile doch recht verregneten Tag im ansonsten durchaus attraktiveren Nachbarland ein wenig jenseits der Grenze verbringen würden.

Wieder ein wenig später wurde ihnen klar, dass sich die Wartezeit durch Nichterreichen des schnellen Anschlusszuges durchaus im winterlich finsteren Bahnhof am mittlerweile doch recht verregneten und immer kälter und kälter gewordenen Tag deutlich verlängern würde.

Und so stiegen sie frohgemut in einen Bummelzug, der ihnen wenigsten den Umweg über den stolzen neuen Bahnhof ersparte, weil sie je nach fixem Schlafplätzchen doch ein wenig vorher aussteigen konnten und der Zug ja sowieso an fast jeder möglichen Station hielt.

Und deshalb will zumindest ich mir nie wieder dänischen Schnickschnack ansehen;-)
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Donnerstag, 5. Januar 2017

wussten sie schon (10),

dass man in einer knappen stunde zwei kleider, eine bluse, einen pulli, eine jacke, zwei bhs, vier slips sowie den kosmetikbedarf fürs nächste jahrzehnt monat in drei verschiedenen geschäften an- bzw. ausprobieren und auch noch kaufen kann?

mir scheint, es ist doch billiger, ich geh in der natur spazieren.
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Montag, 2. Januar 2017

neuanfang

da sitzt ein alb auf meiner brust -
und dieser alb, der heißt verlust.

weiter weiß ich jetzt grad nicht.
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Sonntag, 1. Januar 2017

2017 - und alles wird gut ...

oder zumindest besser.
bis jetzt hab ich noch nicht einmal geweint.

den jahresrückblick aufs bis jetzt zweitschlimmste jahr meines lebens erspar ich mir. und vor allem euch;-)

dafür hab ich grad drei neujahresvorsätze gefasst:

ich werde mehr lachen.
ich werde mehr schreiben.
ich werde mehr turnen.
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Freitag, 30. Dezember 2016

kindermund (30)

der g und ich waren gestern bei einer sogenannten jahresabschlussfeier, weil weihnachten ja irgendwie vorbei ist. aus naheliegenden gründen sind wir danach mit dem taxi heimgefahren.

als wir das auto heute (eh nur eineinhalb stunden spaziergang entfernt, so ist das halt am land) abholten, meinte der x kopfschüttelnd:

also wirklich, wie kann man nur sein auto wo vergessen?
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hier fehlt was;-)

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