Freitag, 3. Juli 2015

unmerklich umständlich formuliert ...

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Donnerstag, 2. Juli 2015

nütz aus deine jugend

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Nichts kommt jemals wieder, also sollte man alle Zeit, die man hat nützen, oder?

Fragt sich nur womit …

In dem Spruch steht aber nicht nützen, sondern ausnützen. Und damit komm ich zu meiner Geschichte.

Mit der Michi hat mich wenig verbunden, außer dass sie von mir meine zweitbeste Freundin T „geerbt“ hat. Die wäre in der ersten Klasse nämlich eigentlich am liebsten meine beste Freundin gewesen. Seltsamerweise ist sie das, nachdem die Bettina weggezogen ist, und ich darüber auch sehr traurig war, nicht geworden. Vielleicht hab ich von der T deshalb nicht einmal einen Eintrag in mein Stammbuch bekommen.

Dabei hat sich die T ein Jahr lang wirklich bemüht. Wir hatten dreiviertel unseres Heimwegs gemeinsam – und dabei eine ganz feste Reihenfolge: Als erstes gingen wir zum Fleischhauer und die T kaufte uns jeder eine Wurstsemmel. Die hatten wir bis zur Straßenbahnstation aufgegessen. Im gegenüberliegenden Eissalon von T´s Großmutter bekamen wir dann jede eine Tüte spendiert, bevor wir eine Station mit dem Ringwagen fuhren.
Beim Umsteigen ließen wir dann mindestens 5 Straßenbahnen vorbeifahren, denn ich hätte beide Anschlusslinien nehmen können, die T aber nur eine davon. Wahrscheinlich wollten wir uns aber nur länger unterhalten.
Bei T´s Station stiegen wir manchmal noch beide aus, und aßen noch ein Eis aus dem dortigen Eissalon. Für die T war das das Mittagessen, denn sie musste ihre Nachmittage allein zu Hause verbringen. Deshalb hatte sie auch immer so viel Taschengeld. Ich fuhr weiter und aß – durchaus mit Appetit - alles, was meine Mutter gekocht hatte.

Der einzige Nachteil meines überlangen Heimwegs war, dass mich meine Mutter in der Früh entsprechend zeitig losschickte.

Die T ist mir zwar nicht persönlich, aber indirekt noch ein paar Mal wiederbegegnet. Als erstes hat mich ihr Vater, ein gar nicht so unberühmter Trainer seiner zufällig am selben Ort wie ich wohnenden gar nicht so unberühmten damaligen Fußballmannschaft vorgestellt. Das hat mich sehr erheitert, weil die Rollen da irgendwie vertauscht waren. Sympathischerweise war er nämlich sehr viel stolzer auf seine Tochter als auf die Kicker.
Wieder viel später ist mir ihr Name auf Unterlagen meines Exmanns aufgefallen. Der hatte sie dann als sehr nette Kollegin.
Nach weiteren zehn Jahren haben wir ein wenig hin- und hergemailt. Die T hat berufsbegleitend gleich zwei gar nicht einfache Studien absolviert. Ob sie noch mit der Michi befreundet ist, hab ich sie nicht gefragt.
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Samstag, 27. Juni 2015

rätsel 173*

nochgehälter

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Freitag, 26. Juni 2015

Acht

dieser text gehört zum achten wort aus dem *.txt - projekt - ich bin urlaubsbedingt ein bisschen hinten nach, aber ich will keines auslassen ...

Ich schicke voraus, dass ich an Astrologie, Homöopathie oder die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns eher nicht glaube. Trotzdem (oder eher deshalb) ließ ich mich einmal von Freundin M. (oder sagen wir eher von Bekannter M.), die auch sonst mit unerbetenen Ratschlägen mit ihrer Hobbypsychologie nicht geizte, zum Ziehen einer Taro-Karte überreden.
Ganz erstaunlich, was sie damals aus der 8 machte.

Acht steht für Ausgleich, sagte sie mir – und traf (zufällig?) ins Schwarze. Das war immer schon so, dass ich gerne etwas ausgleichen möchte.

Als älteste Tochter die Familienzwistigkeiten.
Als PfadfinderIn die Rivalitäten der 10 bis 14-Jährigen mir Anvertrauten.
Als Studentin ein paar Wissensdefizite. Eh zu wenig;-)
Als Lehrerin die ungerecht verteilten Ausgangspositionen.
Als Ehefrau die auch recht ungleich verteilten Vermögensverhältnisse. (Und bevor jetzt wer was Falsches denkt – es waren viel Schulden dabei).
Als Chefin die Wasserglasstürme.
Und als Frau – o je.

Vor kurzem holte mich da meine Vergangenheit ein. Ich musste mir das ganz genau ansehen. Es ist nicht besser geworden. Überhaupt nicht. Vor allem beruflich nicht. Chancengleichheit darf bei mir gern zum Unwort des Jahres erklärt werden. Es gibt sie nicht. Niemand mag sie fördern, sobald der Hauch eines Nachteils für die derzeit Bevorteilten damit verbunden ist. Niemand will mit dem Thema ernsthaft in Verbindung gebracht werden, das schadet karrierretechnisch auch noch nachhaltig. Nicht, dass ich noch unbedingt eine machen wollte. Aber theoretisch …
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Mittwoch, 24. Juni 2015

ich schreibe mich aufs letzte blatt

frau katiza hat mich gestern an ein projekt erinnert, das ich schon ewig angehen wollt. da slammen nicht so meins ist, erfreu ich euch ab sofort mit kommentaren zu meinem wiedergefundenen stammbuch.

früher mussten wir (oder unsere mütter - je nach lust und fleiß) eine leere seite füllen, nicht nur vorgegebene rubriken. niemand wäre auf die Idee gekommen, fotos hineinzukleben, die waren viel zu teuer.

und in absolut jedem stammbuch, stand auf der letzten seite:
stammbuch_1

die schriftanalyse überlass ich herrn trithemius, falls er lust hat, der kann das besser. von mir gibt´s wie immer nur text ...


christl saß in der vorletzten reihe, sie hatte dicke brillen und ganz feste rotblonde locken. viel hab ich nicht mit ihr gesprochen, gar nicht, weil ich sie nicht mochte, eher weil ich sie nicht kannte.
vier jahre lang nicht kannte.

eigentlich hab ich mich gewundert, dass sie sich aufs letzte blatt geschrieben hat und mich "sehr gern hat". und außerdem hab ich mich damals auch ein bisschen darüber geärgert, dass ich den fantasielosen spruch jetzt auch als schandfleck in meinem stammbuch hatte.

sie konnte von uns 30 schülerInnen am besten fehlerlos lesen, nur ganz selten schaffte ich mehr worte als sie. das weiß ich deshalb so genau, weil unsere deutschlehrerin in der unterstufe (die heute sekundarstufe II heißt - ein wort, das ich herzlich unnötig finde - ) aus jeder klassenlektüre einen wettkampf machte. und wer den jeweiligen tagesbestwert erreicht hatte, war von der hausübung befreit. vielleicht wär´s ja besser gewesen, ich hätte noch seltener gewonnen - dann hätt ich jahre später meine deutsch-matura nicht verhauen müssen. aber das ist eine andere geschichte.

was aus ihr geworden ist, weiß ich nicht. wahrscheinlich ist sie auf eine handelsakademie gegangen. vielleicht hat sie einen lieben, genau so ruhigen mann und drei wohlerzogene kinder bekommen. jetzt sitzt sie am abend in ihrem gepflegten garten, nachdem sie aus ihren selbstgezogenen krauthäupteln ein paar raupen entfernt hat. schön sind die ja erst, wenn sie schmetterlinge geworden sind.
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Samstag, 20. Juni 2015

vorher - nachher (2)

mah, so herzige viecherln ...
P1090366

aber am schluss haben wir sie alle aufgegessen ...

P1090367

und wenn ihr euch 69 andere bilder von portugal ansehen wollt, einfach aufs bild klicken - und nach vor oder nach hinten scrollen;-)
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Freitag, 19. Juni 2015

rätsel 172*

istvorbei

ich bin schon ganz unsicher, ob es sich bei teil zwei etwa gar um österreichische umgangssprache handelt. bisher hielt ich es allerdings für hochdeutsch;-)
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rätsel 171*

zum aufwärmen

schiffstielsie

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Montag, 15. Juni 2015

vorher - nachher (1)

kohlrabi_vorher

das war ein ausgezeichnetes essen.
aber ich zeig euch jetzt, WIE man das aufisst:

kohlrabi_nachher
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das mitbringsel für alle, die wien (nicht) kennen!


heinz szolarz
my vienna!

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