Freitag, 15. April 2016

vorher-nachher

die box

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das boxtroll???*

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* sagt zumindest der x, dass das so heißt. und dieser beitrag wurde auf seinen ausdrücklichen wunsch gestaltet!
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Donnerstag, 7. April 2016

bestimmt auch gesund;-)

... der gag erschließt sich beim fünfzehnten eintrag!


Gesundheit
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Montag, 4. April 2016

älter werden ...

eigentlich überlegte ich gerade, ob ich einen vortrag über alternsgerechtes arbeiten mit dem text da unten beginnen kann. und dann bin ich heute früh über diese aktion:


#älterwerden gestolpert.



jetzt schlag ich also zwei fliegen mit einer klappe:


1) soll ich das einem eher "technischen" publikum als einstieg servieren?


2) für euch aus dem archiv zum thema gekramt:


Rudi Reinthaller - Warten auf 16:45. Oder die Pensionierung.




„Heut haben sie mir gesagt „Wer nicht handelt, wird gehandelt“. Und es ist erst zwei. Ich muss noch bis mindestens dreiviertel fünf bleiben, sonst baue ich Minus. Dabei hab ich überhaupt nichts zu tun. Das haben sie mir alles längst entzogen, die Jüngeren, die Fixeren, die Fitteren. Früher hat das was gegolten, was ich gesagt habe. Früher hat man mich alles Mögliche gefragt. Früher konnte ich alles Mögliche beantworten.

Chef wollte ich nie werden, ich hab genau gewusst, dass ich das nicht kann. Ich dachte, ich sei gut auf meinem Platz. Ich hab mir wirklich Gedanken gemacht, ein paar sehr schöne Programme hab ich geschrieben. Die waren wirklich lange im Einsatz. Könnten sie heute noch sein, wenn sie nicht das neue Projekt gemacht hätten. Natürlich haben sie mich eingeladen, ins Team zu kommen. Aber ich wollte nicht. Ich will keinen Projektleiter, der halb so alt ist wie ich. Ich komme gar nicht mehr mit bei den Ausdrücken, mit denen die alle um sich schmeißen.

Ein „Mitarbeitergespräch“ haben sie mit mir führen wollen. Ich hab mich geweigert. Wer mit mir reden will, kann das jederzeit tun. Wer mich kritisieren will, auch. Ich weiß selber, dass ich nichts Produktives mehr leiste. Sollen sie mich doch in Ruhe lassen! Woanders hätten sie mich wohl schon längst entsorgt. Aber bei uns geht das nicht, ich bin ja unkündbar. „Altersgerechtes Arbeiten“ ist unser heuriges – was eigentlich – Motto, Schlagwort, unser Slogan?

Ich bin alt. Was ich gelernt habe, braucht keiner mehr. Soll ich mir jetzt „altersgerecht“ was anderes suchen? Was denn – kann mir das wer erklären? Die pfeifen auf meine Erfahrung, das ist die Wahrheit. Auf meine Kontakte auch, die sind selber alle zu alt. Oder schon in Pension. Ich hab nachgerechnet, es sind noch 734 Tage bei mir. Eine Stricherlliste an der Wand sollte ich dafür machen. Nein, das ist mir doch zu unwürdig.“
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Freitag, 1. April 2016

Sehr schön formuliert;-)

"Im Hotel Neue Post ist ein Hotel im Zentrum von Innsbruck entfernt, direkt gegenüber dem Tennisplatz und nur wenige Gehminuten von der Golden Roof, das Casino und Innsbruck Hauptbahnhof entfernt ...

Alle Zimmer im Hotel Neue Post sind mit einem Flachbild-TV und ein modernes Bad.
Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet steht jeden Morgen serviert.

Der Triumphbogen und viele Einkaufsmöglichkeiten wie Maria-Theresien-Straße mit seinen Einkaufszentren Kaufhaus Rathaus Tirol und Galerien erreichen Sie nach wenigen Gehminuten.

....

Wir sprechen Ihre Sprache! "


Da bin ich jetzt gar nicht mehr so sicher;-)
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Donnerstag, 31. März 2016

österreich für wen-eigentlich?

mir ist gerade von der rührigen psychologin, die sich samt der rührigen ärztin um "unsere"* flüchtlinge kümmert, der link zu "Österreich für mich" geschickt worden.

und jetzt sitze ich da und wundere mich. zb darüber, dass das folgende unter dem ersten kapitel an fünfter stelle steht:

"Mein Kind hat im November vom Kindergarten eine Laterne für den Umzug am „Martinstag“ heimgebracht. Ist der heilige Martin eine christliche Figur?"

gleich nach der staatsform und der gültigkeit des strafgesetzes ...

na, wenigstens ist der deutschkurs deutlich besser geworden.


* vorigen herbst las ich ein rundmail einer mir bekannten ärztin. sie hätten bei sich im spital einer sechsköpfige flüchtlingsfamilie eine wohnung angeboten. asylbescheid sei positiv, und jetzt stünden sie ein wenig an - wer könne bei ihren integrationsbemühungen helfen ...

und seit damals übe ich mit dem zweitältesten einmal in der woche deutsch und krieg dabei auch ein bisschen mit, wie manches in der realität aussieht ... wobei ich natürlich nur ein "einser- bis sechsersample" habe.
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Mittwoch, 30. März 2016

zur ruhe kommen

sollt endlich einmal nicht nur ich, sondern vor allem mein freund, der heute seine vierwöchige reha angetreten hat.

die frage nach allfälligen allergien hat er so beantwortet: ja, auf gemüse. sie haben ihm allerdings mitgeteilt, dass sich das eher nicht vermeiden lassen werde;-)
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Freitag, 25. März 2016

ich wollte überhaupt nicht rechthaben,

als ich gestern orakelte, dass stents schwer in mode sind. sind seit heut vormittag eh erst zwei, irgendwo hab ich von jemandem gelesen, dem schon 67 verpasst wurden.
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Montag, 21. März 2016

Meine Mama wird berühmt

Eine der besten Ideen, die meine Schwester und ich je hatten, war es, unserer Mutter eine Staffelei samt Farben und Malkurs in der Volkshochschule zu schenken. Wir zwangen sie nämlich damit, sich selbst einen lang gehegten Lebenstraum doch ein wenig zu verwirklichen. Das ist jetzt fast zwanzig Jahre her.

Wir haben viele ihrer Bilder an unseren Wänden hängen. Meine Schwester hat sogar eines am Klo, bei mir verhindern das wahrscheinlich nur die Fliesen. Alle Freunde, Freunde von Freunden, ja sogar Exmänner haben Bilder von ihr an ihren Wänden hängen.

Vor einigen Wochen wurde meine Mama gebeten, doch eine Vernissage zu machen. Viel stolzer hätte sie nicht sein können, alle anderen Termine wurden wegen der Vernissage verschoben, das in zwanzig Jahren doch recht angewachsene Material wurde vorher fünfzehnmal gesichtet, und mir fiel auch eine stark zunehmende Nervosität an ihr auf. Das war gar nicht so einfach zu bemerken, da ihre Grundstimmung generell zwischen furchtbar hektisch und leicht hysterisch schwankt.

Dialog 1:

Nächste Woche kann ich überhaupt nichts anderes machen!
Wieso denn nicht Mama?
Ja, da ist doch die Vernissage!
Aber die dauert doch keine ganze Woche!
Na sicher dauert die eine Woche, so lange hängen die Bilder!
Aber da musst du doch nicht die ganze Zeit dabei sein!
Na sicher muss ich da dabei sein, sonst werden sie mir gestohlen!
Wieso sollen sie gestohlen werden?
Na die hängen beim Gemeindeamt, da passt ja keiner auf!
Mama, die hängen auf der Gemeinde, da ist sicher wer!
Nein, die passen sicher nicht auf!

Dialog 2:
Jetzt ist der Papa leicht verkühlt, dabei brauch ich den doch nächste Woche!
Wieso, da hast du doch eh die Vernissage!
Ja, deshalb brauch ich ihn ja!
Wieso?
Das hab ich Dir doch schon erklärt, dass ich da jeden Tag hingehen muss!
Lach. Ja, hast Du. Wieso brauchst du da den Papa?
Na, der muss mitgehen?
Wieso muss der mitgehen?
Na, wenn mich wer überfällt!
Mama, du bist auf dem Gemeindeamt!
Na und, glaubst du, da ist immer wer dort?
Mama, wer soll dich da überfallen?
Das weiß ich doch nicht vorher!

Dialog 3:
Mama, meinst du nicht, dass die Preise ein bisschen hoch angesetzt sind?
Wieso?
Na, weil wenn du die so teuer anpreist, wird sie keiner kaufen.
Du hast ja keine Ahnung was die Farben alleine kosten!
Mama, ich hab ja nur gemeint, dass das den Leuten zu viel sein wird.
Jetzt mach du nicht auch noch meine Bilder schlecht!
Mama, ich hab nur gesagt …

Dialog 4:
Und, wie war´s?
Am ersten Tag waren viele Leute da.
Fein – und hast was verkauft?
Du wirst mich jetzt auslachen.
Nein, werde ich nicht.
Ja doch, eh drei Bilder.
Na, das ist doch eh schön.
Naja, eines an die Poldi, eines an die Freundin von der Poldi, und eins hab ich der Frau S. schenken müssen.
Wieso der Frau S?
Na, die hat mich doch eingeladen, die Vernissage zu machen.
Ah, okay also drei verkauft.
Na gut, eigentlich nur zwei.
Vielleicht waren´s doch zu teuer?
Naja, die Freundin von der Poldi kommt erst. Also die hat ihres noch nicht richtig gekauft.
Aha.

PS: Und die Poldi ist die beste Freundin von meiner Mama.
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hier fehlt was;-)

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